Erfahrung mit Neuwagenkauf EU-Reimport?

...komplette Frage anzeigen

2 Antworten

Wenn die Ausstattung vergleichbar ist, ist das eigentlich unproblematisch - insbesondere bei einem deutschen Fabrikat.

Ich hatte mal vor vielen Jahren einen EU-importierten Fiat. Als der Wagen in der Garantiezeit einen Motorschaden hatte, stellte sich heraus, dass in dieses für den spanischen Markt gebaute Auto kein Motor für die deutsche Version passte - das Teil musste also umständlich herangeschafft werden, was sicher ein Vermögen gekostet hätte, wenn es kein Garantiefall gewesen wäre.

Dann wollte Fiat noch mit der Bereitstellung eines Ersatzwagens für die lange Zeit herumbocken ("Das ist ja Kulanz, und da sind wir bei EU-Wagen nicht so großzügig"), so dass ich erst mal ziemlich ungemütlich werden musste.

Das würde ich - um bei Deinem Beispiel - bei einem VW schon von der Teilelogistik her nicht erwarten.

Allerdings kann es sein, dass man beim Wiederverkauf weniger herausbekommt und so etwas von der Ersparnis wieder verliert.

Aus dem Grund ist es lohnend, wirklich zu vergleichen, wieviel man nach energischem Verhandeln bei einem "normalen" Händler bzw. bei einem EU-Importeur zahlen muss. Wird der Abstand zu klein, lohnt es sich nicht.

Das sind Autos wie jedes andere Auto auch. Unterschiede kann es aber in den Ausstattungen geben. Nur mal als Beispiel: Ein "Cool" in Deutschland muss nicht mit einem "Cool" aus Dänemark übereinstimmen. Also die Ausstattung wirklich überprüfen wenn dir gewisse Dinge wichtig sind. Bedenken gibt es aber keine. Die Garantie gilt EU-weit.

Was möchtest Du wissen?