Erfahrung mit Horsemanship?

3 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Hallo,

Horsemanship gehört für mich zu den Basics, da man dabei eine individuelle Kommunikation mit seinem Pferd aufbaut.

Dabei sollte man drauf achten, dass man einen wirklich guten Trainer bekommt, der ohne Gewalt (die bei der Arbeit mit Pferden gerne und gut versteckt wird). Du erkennst einen guten Trainer auch daran, dass er individuell auf dein Pferd eingeht. Es gibt mehrere Arten von Horsemanship bzw. es gibt generell mehrere Möglichkeiten mit einem Pferd zu arbeiten. Viele versteifen sich auf eine Art und so muss es dann funktionieren. Das ist aber falsch. Schließlich bedeutet Horsemanship eben eine gemeinsame individuell abgestimmte Kommunikation aufzubauen und dabei muss man alles dem Pferd anpassen und sollte sich von jeder Art von Arbeit das Passende raus suchen.

Kurz gesagt: Nimm dir von jedem Kurs und Training etwas mit, aber übernimm nicht alles was man dir sagt. Jedes Pferd ist anders.

Mit freundlichen Grüßen

VanyVeggie

Danke für die Antwort :)

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Danke für´s Sternchen :)

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Horsemanship ist Auslegungssache, wenn man sich so ein paar "Gurus" anschaut. Ein Monty Roberts oder ein Pat Parelli zb ist nicht zu empfehlen, eine Linda Tellington-Jones dagegen sehr.

Kein Pferd versucht, einen zu veräppeln, sondern tut irgendwas, weil es das kann. Allein für deine Einstellung wäre so ein Kurs -wenns bei einem guten Trainer ist- also hilfreich.

Ich denke es ist Ansichtssache, wen man als nicht empfehlbar einstuft. Und ich bezweifle, dass du meine Einstellung beurteilen kannst, ohne mich jemals gesehen zu haben.

Wer einen veräppelt nutzt automatisch eine sich bietende Gelegenheit aus. Zumindest sehe ich das in meinem Fall so. Sie bleibt wenn ich alleine mit ihr ausreiten, (ohne Gebiss) des öfteren stehen und tut so als würde sie sich vor etwas erschrecken. Mit Gebiss macht sie das nicht. Sie nutzt also ihre Gelegenheit und tut mich verarschen.

Irgendwie schade, dass du nicht sachlich und objektiv bleiben kannst

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@Elea02

Nö! Das Pferd verarscht dich nicht, einfach weil es dieses Denkmuster nicht hat! So etwas macht mich echt sauer, wenn Leute wie du diesen Fakt/ diese Tatsache enfach ignorieren!

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@emilyyyheart

Und meine Reitlehrerin liegt auch falsch, wenn sie sagt "setz dich durch, die verarscht dich nur" oder was? Natürlich sind Pferde nicht hinterhältig oder so, aber sie sind ja auch nicht dumm!!! Tut mir leid, wenn dir meine Formulierung nicht gefällt, was ich meine war trotzdem klar!!! Hast du, als Super-Pferdeflüsterer immerhin eine Lösung für das Problem, oder kannst du auch nur schlaue Sprüche kloppen?!

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@Elea02

Ja sie liegt falsch, wie leider viele andere Pferdehalter leider auch....

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@VanyVeggie

Ok, dann tut es mir leid, ich bin ja echt offen was andere Einstellungen betrifft, aber statt sinnvoll zu argumentieren werde ich gleich kritisiert!!!

Meiner Reitbeteiligung geht es auch gut, obwohl ich bis jetzt nicht wusste dass ein Pferd anders denkt. Sie muss bei uns nie in einer Box stehen, ist immer draußen, hat Kontakt zu vielen anderen Pferden, ist nicht beschlagen, wird meistens ohne Gebiss geritten (und geht trotzdem richtig vorwärts abwärts und nicht vorhandlastig). Sie ist nicht umsonst mit 24 noch topfit und kann noch geritten werden.

Ihr macht mit Sicherheit auch nicht alles richtig...

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@Elea02

Ich beurteile lediglich den Teil "das Pferd verarscht mich" deiner Einstellung.

Verarschen hat immer was mit bösem Willen zu tun, mit Absicht. Das ist bei einem Pferd aber nicht der Fall, sondern es tut etwas, weils das kann. Weil du es zulässt. Du! Würdest du dem Pferd nicht die Möglichkeit und damit mehr oder minder die Erlaubnis geben, würde es das auch nicht tun. Ganz einfach.

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@Elea02

Für mich ist das eigentlich keine Einstellungssache, sondern Grundwissen: Man sollte als Pferdehalter wissen, das Pferde nicht veraschen können und man sollte jedes Verhalten hinterfragen. Ebenso sollte man an unerwünschten Verhalten ohne Gewalt dann arbeiten.

Wenn du so offen bist, wie du sagst, dann nimm doch einen Ratschlag an, auch wenn er gegen deine Ansicht ist. Ist ja nicht so, dass man dich hier beleidigt und runter buttert.

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@Elea02

Ein Pferd veräppelt und verarscht nicht. So hinterlistig und kalkuliert denken kann kein Pferd. Leider aber beeinflusst deine Art, dies dem Pferd zu unterstellen, automatisch deine Umgehensweise mit dem Pferd. Es ist nämlich etwas anderes, wenn man denkt: mein Pferd veräppelt mich, als wenn man sich fragt: "Warum macht es das jetzt?. Was mache ich jetzt falsch?"Bei der Unterstellung ist das Pferd der Schuldige - mit allen möglichen üblen Folgen "Dem Drecksgaul zeige ich es jetzt!" , bei dem Nachdenken über eigene Fehler sucht man nach Lösungen. Eine RB, die glaubt, dass mein Pferd sie veräppele, wäre sofort meine EX-Reitbeteiligung.

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@Elea02

Alleine deine sofort beleidigte Art auf GEgenwind zu reagieren, läßt mich an deiner Eignung als Reiterin sehr zweifeln.

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@Elea02

Ach weißt du, auch unter RL gibt es Gute und Schlechte. Was meinst du, wieviele Pferde und wieviele Reitschüler meine RL korrigieren muss, die durch schlechte RL versaut worden sind.

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@Dahika

Und deine RL sagt: "Setz dich durch." Vielleicht sollte sie aber auch hingucken und sehen, was du falsch machst. Statt "Setz dich durch!" sollte sie dann vielleicht deinen Sitz kontrollieren, deine Zügelführung etc..etc...etc....."Setz dich durch" ist sehr simpel gesagt...aber erklärt nicht, was du anders machen sollst. Aber es passt du der "Veräppel-Unterstellung" Das Pferd ist schuld und die Reiterin muss sich durchsetzen.  Was für ein Quatsch. 

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@LyciaKarma

Ok, ich habe es anders gelernt, aber ich kann das jetzt nachvollziehen, danke für deine Nachricht. Ich werde jetzt versuchen das alles mal anders zu sehen.

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@VanyVeggie

Tut mir leid, ich kann recht wenig dafür, mir wurde es anders beigebracht. Aber ich kann es durchaus nachvollziehen, was ihr schreibt.

Wenn meine RB ein anderes Verhalten an den Tag legt, habe ich es natürlich immer hinterfragt. Es ist ja nicht so, dass sie mir total egal ist und sie bei mir immer funktionieren muss. Ich habe es lediglich aus einem anderen Blickwinkel betrachtet.

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@Dahika

Ich hinterfrage immer warum sie etwas bestimmtes macht und das Durchsetzen war noch nie etwas was ich konnte. Ich hab mich damit immer schwer getan.

Meine RB ist meine Partnerin und nicht meine Feindin.

Ich wusste lediglich nicht, dass Pferde einen nicht verarschen. Dass sie für alles einen Grund haben, war mir klar.

So und nun zu dass ich deine Ex RB wäre: Gut, dann wäre ich nunmal deine Ex RB, ABER: Denkst du nicht, dass es sinnvoller wäre mir deine Ansicht dazu zu erklären? Durch einfach die Reitbeteiligung kündigen wüsste ich es auch nicht besser oder?

Ich finde nicht, dass ich vorhin beleidigend war. Ich finde es einfach verletzend von mehreren Personen gleichzeitig für etwas kritisiert und niedergemacht zu werden, für etwas das ich nicht besser wusste. Nicht persönlich nehmen, aber ich finde dass gerade du ziemlich unfair geworden bist.

Falls meine vorherigen Nachrichten beleidigend rüberkamen tut es mir leid. Statt gleich voll draufzugehen, wäre aber sachlich erklären besser.

So. Hast du schon Erfahrung mit Horsemanship gemacht? Oder kannst du mir einen Tipp geben, warum meine RB im Gelände, wenn wir alleine sind ständig stehen bleibt und nicht weitergehen will (wenn ich sie ohne Gebiss reite) und mit Gebiss nicht und weißt was ich anders machen kann? Also ich denke sie bleibt stehen, weil sie merkt, dass ich nicht so stark auf sie einwirken kann, nur eine Lösung habe ich noch nicht gefunden, denn ich möchte dem Problem nicht einfach aus dem Weg gehen, in dem ich mit Gebiss reite.

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Linda ist aber keine Horsemanshipperin... (oh, oh, denglish. Aber egal.)

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@Dahika

Kommt auf die Definition an. Für mich ist Horsemanship, immer klar und deutlich, verständlich, logisch und fair mit dem Pferd zu kommunizieren und zu arbeiten.

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Mach das ruhig. Wenn es ein guter Horsemanshiplehrer ist, wird dir das nützen.

ABER von einer Illusion musst du dich verabschieden. Horsemanship ist geeignet, ein Pferd gehorsam zu machen. Aber Gehorsam hat mit Vertrauen nichts zu tun. Von daher kann ein Pferd durch sehr gutes Horsemanship Vertrauen lernen, wenn es dem guten Horsemanshiptrainer gelingt, dem Reiter Wege aufzuzeigen, wie er sich dem Pferd als Vertrauensperson anbieten kann, dem das Pferd dann folgen kann.
Es kann aber auch sein, dass der Trainer das Pferd gehorsam macht, aber das Pferd dem Besitzer, der RB, trotzdem nicht vertraut. Ich kenne eine Frau, eine früher fanatische Parellianerin, deren Pferd Parellilevel 3 hat. Also weit fortgeschritten ist. Es ist auch beeindruckend, was ihr Pferd kann. Mein verzogenes Biest würde mir mit dem Huf den Vogel zeigen. Aber diese Frau kann mit dem Pferd dennoch nicht gefahrlos ausreiten, eigentlich gar nicht. Denn das Pferd vertraut ihr Null. Es ist extrem gehorsam, viel besser als meins, aber in Krisensituationen, wenn die oberflächlichte Tünche des bloßen Gehorsams reißt, wird es gefährlich, wenn das Fundament des Vertrauens nicht da ist.

Vertrauen heißt: Ich mach´s, weil ich meinem Menschen vertraue und ihm glaube, dass nichts passiert. Und das kann kein Gehorsam der Welt erreichen.

WEnn man das weiß und nicht erwartet, dass man durch Horsemanship Vertrauen erzeugen kann, kann Horsemanship durchaus nützlich sein. Einen Trainer, meist Parellis, der aber die Ideologie hat: "ich Cheffe, du nix!" würde ich nie an mein Pferd lassen. Diese können Gehorsam erzeugen, indem sie das Pferd unterwerfen, aber kein Vertrauen.

Ich hatte ein Jahr Horsemanship gehabt. Es hat Spaß gemacht, und der Trainer - Steve Halfpenny - war auch sehr gut. Einiges habe ich auch gelernt. Mein Pferd auch.

Aber Alles in Allen sage ich, dass die Schule von Linda Tellington 1000 mal besser ist. Denn sie stellt Vertrauen her. Der Gehorsam kommt dann praktisch von alleine hinterher.

Danke für deine Antwort. Ich weiß ja auch noch nicht super viel über solche Kurse. Die Trainerin wird zu uns auf die Koppel kommen und eine Freundin von mir, die den Kurs mit mir machen wird, hat gute Erfahrungen mit ihr gemacht.

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@Elea02

Dann mach es. Vielleicht ist sie so gut, dass sie dir die "Veräppel-Unterstellung" abgewöhnt. Dann hast du schon sehr viel erreicht.

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@Dahika

Die "Veräppel-Unterstellung" habe ich mir jetzt schon abgewöhnt. Und ihr Verhalten habe ich auch schon immer hinterfragt. Dafür brauche ich keinen Kurs und wie du eventuell gemerkt hast, habe ich meine Frage umformuliert.

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