Erfahrung mit dem Beruf Tierpfleger im Zoo?

2 Antworten

Ich habe selber die Ausbildung absolviert. Zum Tierpflegerjob gehört mehr das, als was man im TV sieht. 90 Prozent des Tages ist es den Kot zu entfernen, Ställe und Gehege zu reinigen. Auch draussen. Egal bei welchem Wetter. Ob brütende Hitze oder eisige Kälte. Auch Schneesturm oder Starkregen gehört dazu. Die restlichen 10 Prozent sind dann Tiere füttern und evtl Beschäftigung erstellen.

Ebenfalls ist es schwere Arbeit. Schwere Karren schieben und Heu oder Luzerne Ballen mit einem Gewicht von 15-35 Kilo zu schleppen.

Gute Kenntnisse in Biologie und Mathe sind erforderlich. Flexibel solltest du sein und keine Scheu vor Tieren haben, egal welcher Art. Eigenverantwortung und Selbstständigkeit.

In der Ausbildung kommt es auch manchmal vor, dass Tiere getötet werden müssen. Sprich Kaninchen, Meerschweinchen, Ratten, Mäuse und Hühner. Das erledigt der Tierpfleger, die Raubtiere möchten schließlich auch nicht verhungern.

Noch Fragen? Ich beantworte sie gerne!

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Danke für die ausführliche Antwort..

0

Die Vorstellung das du dort den ganzen Tag die Tiere fütterst und mit denen spielst kannst du komplett vergessen.

Du musst dort teilweise richtig schwer arbeiten. Und bei der großen Menge an Tieren gibt es dort relativ viele Wechsel, sei es weil Tiere an andere Zoos abgegeben werden oder weil die einfach sterben.

Weil sich viele Bewerber vorstellen das sie den ganzen Tag nur Tiere streicheln und füttern bestehen sehr viele Zoos darauf das man erst dort ein Praktikum machen muss bevor man als Auszubildende in die engere Wahl kommt.

Was möchtest Du wissen?