Erfahrung Hyposensibilisierung bei Allergien: Hausstaubmilben und Gräßer

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Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Solltest du keine typische "Atopikerin" und allenfalls mit einer einzelnen Allergie behaftet sein, könnte ich dich evtl. dahin gehend ermutigen.

Neuere Untersuchungen haben allerdings an den Tag gebracht, dass Hyposensibilisierungen bei gewissen Allergen-Konstellationen wenig Aussicht auf Erfolg haben!

Siehe http://www.yamedo.de/krankheiten/allergie/hyposensibilisierung.html

Auch ich habe mich früher mal einer Hyposensibilisierung unterzogen. Diese war zunächst erfolgreich, allerdings habe ich in der Folge etliche neue Allergien entwickelt! Rund 20 Jahre später war ich denn auch wieder allergisch auf die Stoffe, welche angeblich längst "angepasst" sein sollten..., tja.

Darum: Das beste Mittel gegen Allergien ist immer noch eiserne Karenz - unterstützend dazu Ernährungs- und Lebensstil-Anpassung sowie Antihistamine.

(Die Hyposensibilisierung ist imho nichts anderes als ein weiterer Versuch unserer Pharmafirmen, fette Profite zu erwirtschaften!)

Alles Gute!

Das tut mir leid, dass es bei dir nicht angeschlagen hat.

Der Artikel macht mich diser Sache wieder skeptisch. Ich habe zwei Arten von Allergien und dies ist über zwei Jahre alt.

Und eine Alternative durch eiserne Karanz...mmh ich glaub dafür habe ich viel zu wenig Disziplin um es durch zu ziehen.

Ein Vorteil sehe ich durch die Sache. Ich steigere die Profite der ohnehin schon mächtigen Pharamindustrie.

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@luckyday

Schön, dass meine Antwort dir offenbar zu einer Entscheidung verhelfen konnte. Allerdings habe ich nun nicht mehr den Eindruck, als ob dir an einer pragmatischen Lösung gelegen ist.

Mach halt deine Erfahrungen.

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@marijo2

Doch doch. Ich suche nach eine pragmatische Lösung. Jedoch höre ich verschiedene Meinungen, die mich aber immer wieder insb. im Bereich der Gesundheit, durcheinander bringen. Deine Antwort und die Verweise auf Studien, die auch anderes ergeben haben zeigt mir eben, dass es nicht immer gut geht.

Deine Antwort wurde eben darauf abzielen, mir nicht eine Desensibilisierung durchzuführen. Ich aber leide extrem unter der dieser Situation, so dass ich dies als letzte Hoffnung ansehe. Ich konnte letztens mit meiner Freundin nicht ordentlich picknicken, weil meine Nase nur am fliessen und meine Augen nur tränen waren. Welch eine Romantik?!

Vielleicht sollte ich doch mein Leben auf diese "Krankheit" anpassen. Dies bedingt aber allerlei: Verzicht auf fast alle Obst und Gemüsesorten, Wasserbett, Teppisch aus allen Zimmern raus....

Was musste ich noch machen?

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@luckyday

"Ich konnte letztens mit meiner Freundin nicht ordentlich picknicken, weil meine Nase nur am fliessen und meine Augen nur tränen waren."

(Ups - sorry für den Verschreiber oben.)

So - du holst dir mal bitte in der Apo

  • 1 x Antihistaminikum (Cetirizin, Loratadin o.ä.)

  • 1 x Nasenspray Nasonex (leider rezeptpflichtig)

  • 1 x Augentropfen Vividrin EDO

Dies als Vorbeugung fürs nächste Date.

Im übrigen ist nicht alles soooo dramatisch und sollte auch die Verhältnismäßigkeiten nicht übersteigen. Vermutlich kannst du sogar noch mehr essen als ich und Encasings für Matratze und Kopfkissen tun es auch erst mal. (Die zahlt die KK) Alles Schritt für Schritt.

Schau, dass du zunächst vernünftig symptomatisch dran gehst, damit du wieder Kraft bekommst, die ganze Sache auch systematisch anzugehen!

Und JA - ich rate in deinem Fall von der Hyposensibilisierung ab...- du versprichst dir eindeutig zu viel davon...(!)

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@marijo2

Es sei dir verziehen ;-)

Danke für die Tipps. Ich werde die wohl oder übel beherzigen müssen.

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Ich bin zwar nur gegen Gräserpollen allergisch, aber bei mir war nach einem Jahr (1 Saison Spritzen) alles vorüber. Mein Bruder ist Hausstauballergiker, er wurde zwar desensibilisiert, muss aber nach wie vor jedes Jahr eine Spritze bekommen. Bei ihm tritt es auch immer wieder mal auf. Bei mir hingegen ist es seit Jahren vorbei.

wow, das hört sich ja gut an. Hattest du irgenwelche Nebenwirkungen (außer die unmittelbar nach der Spirtze auftreten)?

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@luckyday

Nein, keine besonderen. Nur der Arm (wechselseitig) in den ich die Spritze bekam, hat zwei Tage beim Bewegen etwas geschmerzt. Ansonsten nichts.

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Hallo luckyday,

ich habe eine Hyposensibilisierung gegen meine Gräser- und Roggenpollenallergie (war die schwerste meiner Allergien) vornehmen lassen und bin von dem Ergebnis schon nach 2 Jahren begeisert gewesen: die Symptome waren im letzten Sommer nur noch schwach vorhanden, mal sehen ob ich im nächsten Jahr nach der dritten Hypo-Runde noch Symptome habe.

Jetzt (direkt im Anschluss an die Hyposensibilisierung gegen Gräser und Roggen) beginne ich mit der Bekämpfung der zweiten Allergie: Hausstaubmilben. Ich habe mich für das "Nacheinander abarbeiten" entschieden, da ich meinem Körper nicht zu viel auf einmal zumuten wollte.

Ich würde es auf einen Versuch ankommen lassen, denn die Alternative (Leiden der Lebensqualität und eventuell die Entstehung von Asthma) schreckt doch viel mehr, oder? Darüber hinaus weiss man bei denjenigen Personen, bei denen im Laufe der Hyposensibilisierung neue Allergien hinzugekommen sind schließlich nicht, ob das andernfalls nicht auch passiert wäre, denn: (unbehandelte) Allergien erhöhen immer das Risiko weitere zu entwickeln, das ist leider der normale Lauf der Erkrankung "Allergie".

Nachteile: ich habe mich am Tag nach den Spritzen meistens etwas schlapp gefühlt und die Einstichstelle hat ein paar Tage gejuckt, für einen Allergiker: absoluter Kleinkram, im Vergleich zur Allergiesaison!

Viel Erfolg!

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