Erfährt jemand, der angezeigt wurde, von wem er angezeigt wurde...

8 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Wenn sich in einem Zivilprozeß für das Gericht der Anfangsverdacht für eine Straftat ergibt, dann ist der Richter sowieso von Amts wegen dienstlich verpflichtet, die Sache an die Staatsanwaltschaft weiter zu geben. Am einfachsten wäre es deshalb vielleicht, wenn Du noch mal den zuständigen Richter anrufst und nachfragst, ob dies passiert ist. Vielleicht reicht Dein Hinweis dann ja auch, daß durch den Richter ein entsprechendes Verfahren in Gang gesetzt wird, falls das noch nicht passiert ist.

Dankeschön!

Uns hatte es nur total verwundert, weil der Richter den Kerl nicht mit einem Wort drauf angesprochen hat als die Gutachten vorlagen... aber der Richter war eh ein bisschen komisch ;)

Irgendwie rechnet man ja damit, dass er im Nebensatz mal fallenlässt, dass er die Sache an die Stattsanwaltschaft weitergibt, weil das Gutachten eben besagt, dass vorgelegte Quittung gefälscht ist.

Aber wenn er von amtswegen verpflichtet ist, dann kann man ja eigentlich davon ausgehen, dass er es auch getan hat.

Nochmal danke! :)

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@ratzenlady

Naja, ich wär mir da nicht so sicher... Ich habs auch schon erlebt, daß in einer Gerichtsverhandlung ein Staatsanwalt mit eigenen Ohren von einer anderen ziemlich heftigen Straftat erfahren hat und es trotzdem vergessen hat, da auch ein Ermittlungsverfahren einzuleiten.

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@skyfly71

Ah, ok... :(

Naja, ich werde mich mal dahin wenden, auch wenn ich noch nicht genau weiß, wie, und mal nachhorchen.

Nochmals danke!

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@ratzenlady

Es gibt doch diesen schönen Satz:"Wo kein Kläger, da auch kein Richter" Wenn der Richter kein Bock auf Schreibkram hatte, kann es durchaus sein das er den Tatbestand "übersehen" hat. Ich würd schon nochmal nachfragen.

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Ja ... Denn Urkundenfälscung und Prozessbetrug sind keine Ordnungswidrigkeiten sondern Straftaten ... Du kannst dies zur Anzeige bringen und die Staatsanwaltschaft wird einen Strafprozess nach StPO einleiten ... was mich wundert ist allerdings dass selbiges noch nicht passiert ist, denn wenn in einem Zivilprozess per Gutachten belegt wurde dass Urkundenfälschung begangen wurde müsste dies ohnehin an die Staatsanwaltschaft weitergegeben worden sien - oder geht es nur um die falsche Zeugenaussage?!

Erstmal danke!

Eigentlich gehen wir ja auch davon aus, dass das im Hintergrund schon passiert ist, davon bekommen wir ja nichts mit. Aber da ich es nicht weiß, würde ich gerne sicher gehen, dass dieser Kerl garantiert dafür angezeigt wird. Wenn es schon passiert ist, dann ist ja gut und dann muss auf meine Anzeige ja auch keine Reaktion mehr kommen.

Die nächste Frage ist eben auch, wenn es automatisch eingeleitet wurde, ob man auch eines gegen die Frau eingeleitet hat... denn die hat ja versucht ihren Mann zu decken und die Lüge zu unterstützen.

Aber warum tauche ich auf, schließlich trage ich inhaltlich ja nichts zur Beweislast bei?

Nochmal danke!

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@ratzenlady

Du kannst anonym anzeige erstatten .. eventuell wirst Du als Zeuge geladen aber das warst Du wenn ich das richtig verstanden habe schon beim Zivilprozess ... Aber dass Du die Anzeige ins Rollen gebracht hast muss keiner erfahren... Inwiefern die Frau wirklich bestraft wird weiss man nicht strafbar gemacht hat sie sich allemal! Danke für das Kompli sehr gern geschehen ...

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Nicht zwingend am Anfang, aber sollte es aufgrund dieser Anzeige zu einem Prozess kommen (Strafprozess), dann ja, weil Du ja als Zeuge aussagen musst. Der Anwalt der Person die Du anzeigst bekommt natürlich Akteneinsicht, und in dieser steht dann natürlich auch Dein Name. Also ganz vermeiden lässt sich das nicht das Dein Name bekannt wird, die StPo sieht das auch nicht vor in so einem Fall. Nur bei Kapitalverbrechen ist es möglich in ein Zeugenschutzprogramm aufgenommen zu werden. Das kommt in desem Fall aber gar nicht in Frage.

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