Erektile Dysfunktion in die "Krankenkassenakte"?

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1 Antwort

wenn er in eine private Krankenkasse wechseln muss

Er muß überhaupt nicht in eine private Krankenkasse wechseln!

Jedenfals holt mein Mann sich die blauen Pillen jetzt im Internet (ohne Rezept) was mir schon Sorgen bereitet (was da wohl genau drin ist?).

Du hast vollkommen recht. Illegale blaue Pillen können alle möglichen Inhaltsstoffe haben. Außerdem ist es nicht ratsam und mehr als leichtsinnig diese Medikamente ohne ärztliche Indikation zu schlucken!

immerhin gibt es doch sowas wie eine ärztliche Schweigepflicht,

Bei einem Wechsel in eine PKV ist Dein Mann verpflichtet, der PKV ein Formular "Entbindung der Schweigepflicht" vorzulegen. Das kann man nicht umgehen.

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Kommentar von pollkadots
23.04.2016, 08:11

Danke für deine schnelle Antwort, dass mit der Entbindung der Schweigepflicht wusste ich nicht, macht ja eigentlich Sinn. Trotzdem war es dem Bruder von meinem Mann wohl sehr unangenehm darüber mit einem Büroangestellten (nichts gegen Leute, die im Büro arbeiten, ich meine ja nur, dass diese Person keine medizinische Fachkraft war) reden zu müssen.

Das mit Selbständigkeit und Krankenkassenwahl habe ich gerade gegoogelt, wenn er sich also für eine freiwillige Mitgliedschaft entscheidet, sollte sein "Problem" nicht zum Thema werden, habe ich das richtig verstanden? Ich finde es sowieso krass, dass man wegen erektiler Dysfunktion Schwierigkeiten mit der Krankenkasse bekommen kann - die zahlt ja so oder so nicht für Potenzmittel...

Ich werde mich wohl noch mal mit ihm darüber unterhalten müssen, was jetzt nicht gerade einfach ist, da er da SEHR stur ist. Wenn er nicht zum Arzt will, kriegen ihn wohl auch keine 10 Pferde hin...

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