Erdrückende Sorge um das aktuelle Weltgeschehen - wie kann es gelingen, sich nicht "verrückt" zu machen und wieder zur Ruhe zu kommen?

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7 Antworten

Wie lange ist das mit dem zweiten Kind her? Ist das vielleicht noch Baby-Blues oder eine postpartale Depression? Besprich das doch mal mit Deiner Hebamme falls Du eine hast. Ansonsten einfach mal mit dem Hausarzt.

Selbst wenn nicht: Lies den Kram nicht im Internet! Tu es nicht! Du kannst direkt nichts daran verändern, weißt aber, dass es Dich verrückt macht. Wenn man sich täglich Horrornachrichten oder -Videos im Internet reinzieht, macht es einen echt verrückt.

Krisen gibt und gab es immer und die Medien pushen das auch ganz gerne. Denk doch mal an die ganzen Schweingegrippe und Ebola Nachrichten. Was haben sich die Leute verrückt gemacht...

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Kommentar von Inamarie
17.12.2015, 10:16

Einen Baby-Blues hatte ich auch schon vermutet. Ich war sogar deshalb schon bei einem Therapeuten. Die Geburt ist gerade erst sechs Wochen her.

Ich versuche, meine Leserei im Netz zu reduzieren, aber es fällt mir echt schwer, da ich immer befürchte, vielleicht etwas Wichtiges zu verpassen. Im Prinzip liegst du völlig richtig: Meine Sorgen hätte ich nicht in dem Maße, wenn ich mir nicht dauernd diese Artikel reinziehen würde (Videos spare ich mir). Ganz heftig sind manchmal auch die Kommentare, die Endzeit-Stimmung transportieren.
Die gab es in den Vorjahren aber auch schon, ohne dass die vielen Prophezeiungen bestätigt wurden.

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Oh ja, ich kann sehr gut verstehen, wie du dich fühlst. Ich habe auch im Studium viel mit ökologischen Problemen zu tun und nach so mancher Vorlesung war ich richtig apathisch. Nach dem Motto "ist doch eh alles egal, der Karren wird gerade an die Wand gefahren, also was soll's?".

Eigentlich sind es nur die kleinen Dinge, die mich immer wieder optimistisch stimmen. Das große Ganze ist total verkorkst und ja, ich denke, dass irgendwann der große Crash kommt. Allerdings nicht mit einem Paukenschlag, sondern Stück für Stück. Vielleicht sind wir auch schon mittendrin. Kriege/Konflikte, Klimakatastrophen - alles Syndrome eines globalen Wandels. Und wir? Sind Zuschauer. Schlimmer noch...wir sind Mittäter. Das macht mich besonders wütend, teilweise auf mich selbst.

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Kommentar von Inamarie
17.12.2015, 10:19

Danke für deine Sicht der Dinge.

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Denk mal dran was in der Vergangenheit war: Die Mauer zwischen DDR und BRD - denkst du irgendwer hätte damit gerechnet, dass sie fällt? 1933-1945 wurden regelmäßig Minderheiten in Deutschland getötet, mittels industrialisiertem Töten - denkst du, die Menschen dachten, dass es irgendwann mal besser wird. 

Damit meine ich nicht, dass man Abwarten soll und dabei Tee trinken. Aber damit meine ich, dass alles vergänglich ist. Jede Krise, so auswegslos sie einem erscheint, wird sich einmal in Luft auflösen. Früher wurden im Christentum die Protestanten von den Katholiken verfolgt. Heute werden die Schiiten von den Sunniten drangsaliert und anders herum. Wie das Christentum moderner, ökumenisch und toleranter wurde, wird das auch irgendwann mit dem Islam geschehen. 

Keine Angst, dein Kind wird nicht in einer vollkommen zerstörten Welt aufwachsen. Krisen kommen und gehen. Alles geht vorbei.

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Kommentar von Inamarie
17.12.2015, 10:20

Das hoffe ich sehr. Danke für deine Sicht der Dinge :-).

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mit dem aktuellen geschehen, ja ich fühle mich auch beunruhigt.

mir hat es geholfen sich zu informieren, aber nicht durch die mainstream medien, sondern durch unabhängige nachrichtensender, maganzine etc.. 

dadurch werden dir viele sachen klar und du bekommst einen durchblick, dadurch bekommst du etwas sicherheit.

und der IS in europa, weißt du, die chance ist höher als bei einem auto unfall zu sterben als in deutschland durch ne bombe drauf zu gehen, früher oder später geht jeder von uns.. und wenn es passieren sollte dann kann man das leider nicht verhindern

und du reagierst verständlich, in den heutigen medien werden viele themen ins falsche licht gestellt was russland betrifft, wir werden desinformiert etc.. also kein wunder, ging mir früher auch so, bis ich gemerkt habe wer wirklich hinter den heutigen Krisen steckt :)

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Vermeide diese Informationen. Es nützt dir das Wissen darüber nichts, weil du keinen Einfluss hast. Das Einzige, was passiert ist, dass du dich verstören lässt. Die Welt ist sehr sehr bedrohlich. Das weißt du auch ohne Medien. Mach die Kiste aus, ignoriere Nachrichten, lies nichts darüber. Nimm dir stattdessen eine sehr lange Auszeit und genieße das, was du hast.

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Kommentar von Inamarie
17.12.2015, 10:22

Gute Idee - genau das versuche ich! Danke! :-)

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Ich kann dich sehr gut verstehen und mir geht es in vielen Punkten ganz genau so.

Auf der anderen Seite darf man sich nicht verrückt machen. Die Bedrohungen sind doch im Wesentlichen fiktiv. Es gibt keinen Grund Vorräte anzulegen oder so etwas.

Immerhin (oder viel mehr leider) stehen wir hier in D ja auf der Seite der Gewinner all dieser Konflikte. D.h. wir sind auf der sicheren Seite im Gegensatz zu vielen Anderen.

Die Gefahr eines Anschlages ist verschwindend gering und mit Bodentruppen wird niemand nach D marschieren.

Kopf hoch, ich weiß auch manchmal nicht wie man da nicht durchdrehen soll...

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Kommentar von Inamarie
17.12.2015, 10:21

Du hast in vielen Punkten recht. Nur die Gefahr eines Anschlags empfinde ich schon als hoch. Danke für deine Antwort! :-)

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hab zwar nicht den ganzen text gelesen weill bin zu müde haha aber ich habe auch angst ich habe angst vor einem zussamenbruch der weltwirtschaft und der zussamenbruch der menschheit. aber das die is europa errobern kann ist eher unwarscheinlich das sind nur ein haufen idioten im drogenraush die angst davor haben von einer frau erschossen zu werden. Aber ein krieg ist nicht aufzuhalten so blöd wie es auch klingt

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