Erdogan pro?

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5 Antworten

Wie das Referendum gezeigt hat, ist er ja nicht so richtig „beliebt”, sonst wäre die Abstimmung deutlicher zu seinen Gunsten ausgefallen.

Er bringt die Türkei zurück zum konservativen Islam und weg von der gemäßigten Demokratie, die Kemal Atatürk einst als dem Westen angenäherte Regierungsform bestimmte.

All diejenigen, die sich seit damals unterdrückt fühlten, sind heute vermutlich pro Erdoğan. Hinzu kommen diejenigen, die dessen Versprechungen glauben oder glaubten.

Wo das die Türkei letztlich hinführt, werden wir sehen.

Kommentar von fcbrain
20.05.2017, 09:09

Bei dem Referendum hat man sich nicht für oder gegen Erdogan entschieden. Man hat sich für oder gegen das REFERENDUM entschieden. Es gab Menschen die Erdogan mögen aber trotzdem gegen ein Referendum ist. Ich bitte dich, dich besser zu informieren!

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Kommentar von MatthiasHerz
20.05.2017, 17:34

Ja, stimmt.

Das Besondere daran ist, dass die durch das Referendum erreichte Verfassungsänderung eine Art präsidiale Parlamentsregierung ab 2019 festlegt, die Erdoğan als Präsidenten deutlich mehr Macht zuschreibt.

Da nicht zu erwarten ist, dass er 2019 nicht mehr Präsident sein will oder wird, war das somit schon eine Volksabstimmung pro oder contra Erdoğan.

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Kommentar von MatthiasHerz
20.05.2017, 17:44

Nach nochmaligem Lesen finde ich Deine Antwort doch recht wirr.

Man entscheidet nicht für oder gegen ein Referendum in einem solchen, sondern für oder gegen dessen Inhalt, in diesem Fall eine Verfassungsänderung hauptsächlich zugunsten des ab 2019 gewählten türkischen Präsidenten.

Referendum nennt man die Abstimmung über eine vom Staat bzw. Staatsorgan oder mehrerer erarbeiteten Vorlage.

Die Entscheidung für oder gegen das Referendum als solchem stand jedem frei, eben zur Wahl zu gehen oder auch nicht.

Ich bitte Dich, Dich besser zu informieren.

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Kontra:

Türken fordern, wir sollen uns in der Türkei nicht einmischen. Selbstverständlich müssen sich die Europäer dort einmischen, genauso wie sich die Welt außerhalb Nazi-Deutschland damals schon viel früher hätte einmischen müssen, um dem Hitler-Spuk ein Ende zu setzen.
Unglaublich, dass zwei Drittel der Deutschtürken beim Referendum mit >>Ja<< gestimmt haben und ihre Landsleute an einen Diktator verkauft haben, nach dem Motto >>Uns geht’s doch gut im fernen Deutschland<<. Wir dürfen natürlich stolz auf unser Heimatland sein, so wie wir stolz auf unser Europa sein dürfen.
Und wie kann man sich für die Todesstrafe aussprechen? Es gibt auch nicht einen einzigen Grund dafür, es sei denn, man will das Mittelalter rekultivieren.
Deutschland und Europa sollten sich diesbezüglich durchaus auch unter anderem bei den Saudis oder den sogenannten Hütern der Demokratie, den USA, einmischen und ihre wirtschaftlichen Interessen hintenanstellen.
Ich bin nicht unbedingt Freund der Ausdrucksformen von Jan Böhmermann. Aber es sollte noch viel mehr Böhmermänner geben, die ihren vielleicht auch etwas überzogenen Zeigefinger in offene Wunden legen.

Kommentar von MatthiasHerz
20.05.2017, 17:49

Für die Todesstrafe werden sich immer diejenigen aussprechen, die der festen Überzeugung sind, niemals in deren Wirkungsbereich einzutreten.

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Erdogan war der erste Politker der betonte, dass Kurden und Türken Brüder sind.
Erdogan war der erste Politker der den Kurden rechte gab.  Dank Erdoğan werden die Kurden nicht wie früher als Minderheit gezählt!
Dank Erdogan dürfen Kurden, absofort seit 2003 Kurdisch reden, es gibt zum ersten mal in der Geschichte der Kurden, Kurdische Sender, Kurden haben ein Wahlrecht bekommen, sie dürfen eigene Parteien, Gemeinden gründen.
Dank Erdoğan kann man ab sofort Kurdisch als Fach wählen!
Dank Erdoğan kamen über 3 Mio Flüchtlinge; Christen, Juden, Muslime, Jesiden, Atheisten... zur Türkei und für sie wurde Humanisch gesorgt, ihn wurde Bildung sowie aufenthalt ohne einen Pass gewehrt.
Wirtschaftlich:
Über Tausende von Kilometer  neue Straßen
Neue Hochäuser
Eigene Automarke, Flugzeug, Jets, Hubschrauber, Drohnen, Waffen, Panzer
Erste Schnellzüge in den Großstädten Istanbul, Ankara, Samsun und Konya.
Neue Verkehrsmittel, neue Polizeilich sowie Medizinische Fahrzeuge und Fortschritte
Es werden zum ersten mal in der Geschichte der Türkei Tablets für den Unterricht zur Verfügung gestellt.
Schulbücher sind Gratis...
Schaut euch die Muslimischen Länder an. Zu 70% Krieg, Terror und Armut. Er versucht wieder wie im Osmanischen Reich die Verbindung zu den Staaten herzustellen, sowohl Religiös  als auch Politisch.
2001 ist ein neuer Held der Nation an die Macht gekommen. Recep Tayyip Erdoğan.
Er hat jahrelang bis heute für die Rechte der Unterdrückten gekämpft. 
70% der türkischen Frauen durften nicht studieren, auch nicht im Staatsdienst arbeiten, weil sie ein Kopftuch trugen. Dieses Verbot hat Recep Tayyip Erdoğan aufgehoben.
Er musste jahrelang dafür kämpfen und das in einem muslimischen Land. 
Die Kurden haben  ihre zustehenden Rechte bekommen, dass heisst: Kurdisch als Fach, kurdische Kanäle, sie dürfen kurdisch sprechen und kurdische Lieder singen. Was vor Recep Tayyip Erdoğan undenkbar war, hat Erdoğan verwirklicht. Parteien wie die MHP und CHP haben immer gegen alles gestimmt.
Der Osten wurde infrastrukturell erfasst, die Steuern aus Ankara flossen in den Osten, jedoch verhinderte die PKK die Entwicklung und Modernisierung der vorwiegend von Kurden bewohnten Gebiete. Der Osten wurde mit Recep Tayyip Erdoğan erst wieder vernünftig wahrgenommen ebenso die dort lebenden Menschen.

Kommentar von fcbrain
20.05.2017, 09:10

sowas sehen die meisten ja nicht... Super Tommy #RTE

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Erdogan hat unter seiner Führung der Türkei wirtschaftlich sehr weit nach vorne getrieben. Davon mal abgesehen betreibt er Identitätspolitik. Heutzutage ist man für die Türkei selbst, wenn man für Erdogan ist. Zumindest sehen das viele so. 

Kommentar von MatthiasHerz
19.05.2017, 17:45

Etwa die Hälfte der Bevölkerung scheint das so zu sehen.

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Erdogan kauft seine Stimmen und er hat einfach keine Ahnung wie man ein Land regiert. Diese Wahl ihm Referendum war gefälscht und natürlich extra so knapp damit es einfach nicht auffällt. Viele Menschen in der Türkei leben kurz vor der Armut weswegen sie ihn wählen, weil er ihnen vieles verspricht. Die Lage der Türkei ist aber ziemlich schlecht

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