Erdmagnetpole & Kompass

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3 Antworten

Der Magnetkompass zeigt im auf den magnetischen Nordpol - also geographisch nicht exakt nach Norden.

Magnetische und geographischer Nordpol liegen aber so nahe beieinander, dass bei hinreichender Entfernung diese Entfernung nur eine geringe Rolle spielt (es sei denn, es ginge um eine Anwendung, die exakte Werte erfordert).

Dafür gibt es Karten, in die die sog. Isogonen eingezeichet sind. Dann kann man mittels Interpolation die Kompassabweichung feststellen und zu magnetisch Nord zuaddieren oder von magnetisch Nord abziehen, um geographisch Nord zu erhalten. Beim Wandern kann man diesen Fehler aber vernachlässigen, denn um die Karte einzunorden reichen die Angaben des Kompass allemal. Schwieriger wird es in der See- oder Luftfahrt. Da heisst es genau ablesen und rechnen.

Servus! DAs nennt sich "Mißweisung" und kann bei einem guten Kompaß z.b. Bezard eingestellt werden. Derzeit in unserem Raum etwa 1,7 Grad nach Westen. Im Wald aber gut und gerne zu vernachlässigen! Die Mißweisung ändert sich langsam. diese Bewegung (des geografischen zum magnetischen Nordpol) nennt sich die "hyperparablische Erdachsenverschiebung.

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