Erdkunde Leistungskurs-Klausur --> Naturraumanalyse?

... komplette Frage anzeigen

2 Antworten

Nur ein Beispiel: Die Gesteine des Untergrundes beeinflussen das Relief, dieses die Bodenbildung, das Klima und die Vegetation. Sie beeinflussen bzw. prägen auch die Fruchtbarkeit der Böden, wovon wiederum die Vegetation (und damit das Lokalklima, die Tierwelt usw.) abhängig ist. Die Vegetation wirkt wiederum auf die Böden und die Gewässer zurück. So stehen alle Geofaktoren in mehr oder minder direkter/starker Wechselwirkung. Ist doch logisch, dass man sie nie isoliert betrachten darf.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Eine Beziehungsanalyse setzt gute Kenntnisse in den Wechselwirkungen voraus - z.B.: welche Anbaupflanzen brauchen welche klimatischen Bedingungen, wie verändert sich das Klima mit der Höhe, wie beeinflusst die geographische Lage die klimatischen Bedingungen eines Standortes etc. Du merkst, der wichtigste Faktor ist immer das Klima, das aber wiederum von allen anderen Faktoren abhängt.

Aber keine Sorge, ich hatte auch Erdkunde LK und studiere jetzt Geographie und das ist zum Glück ein Fach, in dem man auch mit logischem Menschenverstand gut weiterkommt ;-)

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von mineralixx
17.02.2013, 10:51

Die Aussage, das Klima als "Grundlage" betreffend, ist nicht ganz korrekt. Die Geologie der Region (Gesteinszusammensetzung, Tektonik) beeinflusst z.B. das Relief, die hydrographischen Verhältnisse, die Bodenbildung und -fruchtbarkeit, damit die Vegetation und indirekt das Lokalklima usw. Die Geologie wirkt also auf viele weitere Bereiche, wird von denen aber selbst nicht beeinflusst! Sie ist also "grundlegend"!

0

Was möchtest Du wissen?