Erde wirklich einfach so entstanden? Andere Möglichkeit? Anderes Leben im Universum

17 Antworten

Hallo Lenchen13

Im zweiten Teil Deiner Frage beschreibst Du sehr treffend ein ganz besonderes Wunder des Lebens. Wörtlich: „Alles ist aufeinander abgestimmt und alles funktioniert einfach, das ist so unbegreiflich“. Da stimme ich Dir uneingeschränkt zu. Die Naturwissenschaft ebenfalls. Die Vielfalt in der Natur offenbart eine beeindruckende Kreativität in unbeschreiblicher Fülle - und die dahinter verborgenen fein abgestimmten Funktionen zeugen von großer Weitsicht und Weisheit.

Tatsächlich ist die von Dir angesprochene Feinabstimmung innerhalb und zwischen den Systemen eines der überzeugendsten Argumente dafür, dass die Bibel Recht hat, wenn sie in Psalm 104:24 die Einzigartigkeit der Schöpfung mit den Worten auf den Punkt bringt: „Wie viele sind deiner Werke, o Jehova! Sie alle hast du in Weisheit gemacht. Die Erde ist voll deiner Erzeugnisse.“

Das stimmt zwar nicht völlig mit Deiner Vermutung überein - aber dennoch und immerhin insoweit, als dass die gestaltenden Kräfte, die unseren Heimatplaneten und uns gebildet und geformt haben, von außen gekommen sein müssen.

Wenn Du jetzt Deine Vorstellung von einem „Planeten, der schon viel weiter ist als wir bzw. unser Planet und der die Erde“ (Zitat aus Deiner Frage) durch einen allmächtigen und sehr weisen Schöpfer ersetzt, dann kommst Du der wirklichen Ursache für die Entstehung unserer Erde und des Lebens darauf schon sehr viel näher.

Inwiefern?

Nun, wie Du richtig erkannt hast, ist die passende und funktionierende Feinabstimmung in unserem Leben und in unserem Lebensraum eine der Grundvoraussetzungen. Allerdings beginnt eine solche Feinabstimmung nicht erst dort, wo bspw. zuverlässig funktionierende Bienen notwendig werden, um das Wachstum von essbaren Früchten zu gewährleisten - um also die Voraussetzung für Nahrungsmittel sowohl für den Menschen als auch für die Tiere zu schaffen - nein, eine solche Feinabstimmung beginnt schon sehr viel früher bei der Gestaltung unserer Erde, bei der „Inbetriebnahme“ von Wasser- , von Stickstoff-/Sauerstoff- und von Recycling-Kreisläufen - ja sind beginnt schon noch früher, nämlich bei der Platzierung unseres bewohnbaren Himmelskörpers an einer geeigneten „Adresse“ im Universum. Kurz gesagt beginnt die Feinabstimmung fernab aller Möglichkeiten, über die Bewohner anderer Planeten  - so es sie den gäbe  -  verfügen könnten.

Wenn Du dann noch die fast unüberwindlich weiten Entfernungen berücksichtigst, wie bspw. zum nächsten Sonnensystem in über 40 Billionen Kilometer Entfernung oder nach der Motivation fragst, die jene „anderen vernunftbegabten“ Wesen veranlasst haben sollte, sich auf eine Reise zu begeben, auf der sich unterwegs einige Generationen einander ablösen müssten . . . kurzum, je konkretere und tiefgründigere Fragen Du stellst, umso mehr entfernt sich Dein „Könnte es nicht sein“ von der Realität - oder?

Viele Menschen - ich eingeschlossen - anerkennen deshalb demütig, dass die Wunderwerke der Schöpfung unser Wissen und unsere Fähigkeiten um so vieles übertreffen,  „wie die Himmel höher sind als die Erde, und meine [Gottes] Wege höher sind als eure Wege und meine Gedanken höher als eure Gedanken.“ (Gottes Wort in Jesaja 55:9)

Wenn Du also fragst „Wie erklärt ihr euch das und haltet ihr das auch alles für so unbegreiflich?“ - dann antworte ich Dir: „Ehrfurchtgebietend und unbegreiflich schon - aber, soweit es die Erklärung betrifft, schließe ich mich den Worten Jesu an, der seinen Vater sehr gut kannte und deshalb sagte: „Bei Menschen ist dies unmöglich, bei Gott aber sind alle Dinge möglich.“ (Matthäus 19:26)

Und deshalb und dazu und noch einige Zitate von Wissenschaftlern . . .

. . .  von Wissenschaftlern,  die sich mit dem Thema  Wissenschaft
und Schöpfung
 ernsthaft und sachkundig auseinandergesetzt haben   -   und  Jesu Worte bestätigen:

  • „Wirklich bedeutend und begeisternd ist die Arbeit in meinem Wissenschaftsbereich in jenen seltenen Momenten,  wo man etwas Neues entdeckt und sich sagt: ‚So hat Gott das also gemacht.‘ Mein Ziel ist, zumindest einen Bruchteil von Gottes Plan zu verstehen“ (Henry Schaefer, Professor für Chemie).
  • „Sich im Zusammenhang mit der Ausdehnung den eigentlichen Urheber des Universums hinzuzudenken bleibt dem Leser überlassen, aber ohne ihn [Gott] ist unser Bild unvollständig“ (Edward Milne, britischer Kosmologe).
  • „Wir wissen, dass sich die Natur mit der höchsten Mathematik erklären lässt, denn sie ist von Gott ins Dasein gebracht worden“  (Alexander Polyakov, russischer Mathematiker)
  • „Durch unser Studium von Naturobjekten nähern wir uns den Gedanken des Schöpfers an, lesen sozusagen in seinen Vorstellungen, interpretieren ein System, das sein System
    ist, nicht unseres“ (Louis Agassiz, amerikanischer Biologe).

Und „sein System“ beschreibt uns unser Schöpfer mit den
einleitenden und ganz einfachen Worten in der Bibel:

 „Im Anfang schuf Gott die Himmel und die Erde“  (1. Mose 1:1)

Zu mindestens nachdenkenswert  -  wie ich meine.

Vielleicht helfen Dir diese Überlegungen etwas weiter. 

Viel Erfolg und alles Gute

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aus reiner selbstorgansation heraus

also leben entsteht tatsächlich nicht einfach so. jedewede materie unterliegt den naturgesetzen.

und du kannst dir vorstellen, da ist materie, also total viele moleküle die bestehen aus up... und down quarks, atomkerne usw..die schwirren da so rum..im wasser..

 mach dir klar das diese moleküle den naturgesetzen unterliegen..dann wirst du feststellen das sich diese moleküle auch dementsprechend verhalten werden. aus dieser bindung an die naturgesetze herraus kommt es, über sehr lange Zeiträume hin zu einer anordnung der moleküle. und zwar so^^

die zusammensetzung unserer atmosphere, meere war zur zeit der entstehung von leben anders als heute und es waren sehr viele moleküle unterwegs. pausenlos gab es neue bindungen und andere wurden zerstört usw. 

einige moleküle gibt es, die hassen wasser...andere lieben es.. hydrophob und hydrophil. an einigen molekülen ist die eine seite hydrophob und die andere hydrophil....kommen nun einige dieser moleküle zusammen und ordnen sich so an, dass der eine teil richtung wasser zeigt und die andere seite ans trockene bilden sie eine membran

membranen..geschlossen ergibt das schon eine zelle...doch eine ozonschicht wie heute gab es nicht und die uv strahlung zerstörte immer wieder teile dieser grade entstandenen membranen. es gab eine riesige menge an variationen. es kam so auch irgendwann zur bildung größerer polymere...und der rest erklärt sich eigtl. von selbst  

kam es zu symbionten..prokaryoten (ca.4000Ma) dann..eukaryonten usw. 

alles auf reiner selbstorganisation herraus

Möglich ist alles, was nicht den Naturgesetzen widerspricht. Aber die Vorstellung, dass sich irgendwo im Kosmos auf einem Planeten gerade die gleichen Rahmenbedingungen für die Entstehung von höherem Leben entwickeln und sich die Geschichte quasi wiederholt, ist schon sehr abenteuerlich. Intelligente Wesen müssen ja nicht unbedingt zweibeinige Landbewohner sein. Und die Natur hat weder Verstand noch Willen. Die macht keine Versuchsübungen, um danach ihr eigenes Werk zu bewundern. Das sind menschliche Eigenschaften.

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