Erde im weltraum?

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Zuallererst ist es wichtig zu verstehen, dass bestimmte prinzipchen überall im Universum gelten, abhängig von den Kräften und bestimmten Konditionen. In diesem Fall ist die gravitations Mechanik in interstellaren, sowie im intergalaktischen Maßstab ebenso entscheidend und wichtig, wie auf der Ebene der Erde und des Mondes. Die Mechanik funktioniert weitestgehend genauso wie jede welche den dem Mond und der Erde obliegt. Die Erde kreist wie der Mond um die Erde um die Sonne. Die Sonne wiederum kreist mit allen 200 Milliarden weiteren Sternen, also Sonnen, auf ihren Umlaufbahnen um das Zentrum der Milchstraße, bzw Galaxy. Diese ist ein Spiralnebel Galaxie, NCC 14137. Sie hat einen Durchmesser von 100000 Lichtjahren. Unsere Sonne benötigt für den Orbit um den zentralen Punkt unserer Galaxie, ein massives schwarzes Loch, 225 Millionen Jahre. Dabei handelt es sich um ein galaktisches Jahr.

Vor mehr als fünfeinhalb Milliarden Jahren, als unsere Sonne noch nicht so existierte wie heute, befanden sich gebündelte Gase innerhalb unseres Sonnensystems und verdichteten sich zum Zentrum hin. Da das Zentrum mit mehr Gas gefüllt war als die äußeren Bereiche unseres heutigen Sonnensystems, waren diese heißen und flüssigen Gase in der Mitte unseres damaligen Sonnensystems schwerer als an den Rändern. Somit hat sich eine Gravitationswelle im Zentrum unserer Sonnensystem Achse gebildet, die Gase verdichteten sich und kreisten um den zentralen Punkt unseres Sonnensystems wie auf einer Scheibe um diesen gravitationspunkt. Mit den Jahren Ja Milliarden verdichteten sich die Gase und bildeten schließlich die Sonne, welche beim Entzünden wesentlich kleiner war als heute. Die restlichen Garage, welche um den zentralen gravitationspunkt unseres Sonnensystems kreisten und nicht angezogen worden, und auch nicht nach außen entwischen, wurden eingefangen durch die Gravitation und pendelten sich ein mit konstanter Geschwindigkeit auf konstantem Radius, auch wenn leicht elliptisch. Über die Mia Milliarden ist dies ein natürlicher konstante Rhythmus der Himmelskörper innerhalb unseres Sonnensystems.

Das massives schwarze Loch innerhalb des Zentrums unserer Galaxie, welches mehr als vier Millionen Sonnenmassen unserer Sonne hat, hält alle Sterne in der Waagschale und in ihren orbitalen Umlaufbahnen, außer bei vereinzelten Objekten Sterne Planeten und anderen Himmelskörpern, welche sich quer oder irrational zur Drehrichtung um die Achse bewegen und sich unabhängig von dieser Dynamik durch die Galaxie bewegen bis sie von einem Stern oder einem schwarzen Loch eingefangen werden. Dabei muss man sich vorstellen, dass die heliozentrische Ansicht unseres Sonnensystems falsch ist, welche darauf beruht in der Mitte die Sonne zu haben und im Ringen, also Kreisen bzw Umlaufbahnen herum die Planeten ihre Bahnen ziehen. Letzten Endes muss man sich die Sonne als Gesicht bewegenden Himmelskörper vorstellen den, wenn man ihn von vorne betrachtet und er auf einen zukommt, diese Umlaufbahnen mit sich zieht. Betrachtet man die Sonne aber von der Seite, wie ein vorbeifliegende Kometen, so bilden die Planeten welche auf einer Ebene um die Sonne kreisen Helix schrauben Linien, welche wie Bewegungsmuster in Form von harmonischen Schwingungen aussehen.

Es ist die Schwerkraft, die alles zusammenhält, das gilt im Prinzip für das gesamte Universum. Beim Sonnensystem ist es die Schwerkraft bzw. Gravitation der Sonne, sie zwingt die Planeten auf Kreis- bzw. elliptische Bahnen (die Ellipsen der Planeten entstehen hauptsächlich durch gravitative Wechselwirkung mit anderen Planeten), was ein Abstürzen auf die Sonne verhindert, der Planet stürzt stattdessen quasi in die Kreisbahn hinein. Und natürlich rast auch die Sonne durchs All, aber nicht unkontrolliert, sondern sie umkreist das Zentrum unserer Galaxie (wie jeder andere Stern auch), welches wiederum das Gravitationszentrum der Milchstraße ist. Die Milchstraße bewegt sich wiederum innerhalb der lokalen Gruppe, also unserem Galaxiehaufen, der wiederum gravitativ an einen Superhaufen gebunden ist. Alles wird also durch die Schwerkraft gesteuert und zusammengehalten und alles im All ist in Bewegung.

Ich würde es nicht so ausdrücken, dass wir einfach Nonstop durch den Weltraum rasen. Es sind nämlich zunächst zwei Kreisbewegungen

1.) Die Erdbahn um die Sonne im Lauf eines Jahres und

2.) Das ganze Planetensystem kreist mitsamt der Sonne um das Zentrum der Milchstraße.

Die Milchstraße bewegt sich als Ganzes auf einen noch unbekannten Attraktor zu.

Diese Bewegungen sind nicht Nonstop, sondern werden irgendwann ihr Ende finden. Entweder, wenn sie irgendwo aufprallen oder wenn sie durch eine größere Ansammlung von Sternen von ihrem Weg abgelenkt werden.

Hiermit versuche ich eine Kurzfassung der bisherigen Antworten.

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