Erbt die Stiefmutter?

3 Antworten

Elena wird zu 1/2 von ihrer Mutter und zu 1/2 von Sven (der an die Stelle seines voverstorbenen Vaters Alfred tritt) beerbt. (Gesetzesquelle § 1925 Abs.3 BGB). Die "Stiefmutter" Bea gehört nicht zu den Erben der Elena.

Ist das ein konstruierter Fall oder schreiben Sie darüber eine studentische Seminararbeit; so scheint es mir wenigstens !

Übrigens beim Tod des Alfred hätte die bei diesem Erbfall noch lebende Elena ihren Vater Alfred zu 1/4 beerbt, ein weiteres 1/4 hätte Sven und das restliche 1/2 Bea geerbt..

Hallo sergius

Danke für deine hilfreiche Antwort! Ich wusste nicht, dass Sven anstelle des verstorbenen Vater erbt.

Grüsse solocks

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Erben nach Alfred sind Bea 1/2, Elena 1/4 und Sven 1/4.

Verstirbt nun Elena, erben ihre Abkömmlinge. Sind keine vorhanden, die Eltern bzw. deren Abkömmlinge. In diesem Fall also zumindest ihre leibliche Mutter Verena. Bea erbt nichts, denn sie ist nicht mit Elena verwandt.

Nein, die Stiefmutter hat keinen Erbanspruch. Nur Ehegatten und Blutsverwandte können erben. Es sei denn, es wäre ein entsprechendes Testament da.

Wer erbt was nach dem Tod der Stiefmutter / Vater?

Mein Vater hat noch einmal geheiratet. Seine Frau brachte zwei Kindermit in die Ehe, welche aber nicht adoptiert sind. Nun starb seine Frau und drei Monate später mein Vater. Beide haben ein Testament gemacht und sich gegenseitig als Erben eingesetzt.. Wenn ein Kind nach dem Tod eines Elternteiles auf sein Erbe besteht, ist es auf den Pflichtteil gesetzt. Nun bin ich der einzige nach dem Tod meines Vaters. Wer erbt nun was?

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Erbe - uneheliches Kind

Hallo, ich hätte eine Frage zum Erbrecht, hier der Sachverhalt: Die Mutter ist verstorben, der Vater ist schon lange tot. Der Vater hat die 2 Kinder gezeugt, aber ein Kind ist von der früheren Ehe. Das heißt momentan gibt es ein eheliches und ein uneheliches Kind, welches erben soll. Jetzt ist die Frage, ob das uneheliche Kind erbt. Es ist kein Testament vorhanden.

Vielen Dank!

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3 erben einer davon hartz 4 empfänger

berliner modell,jedes kind erbt ein drittel. wer was zu einem drittel erbt ist unbestimmt. einer ist hartz 4 empfänger. bei eintritt des erbes droht , verrechnung des erbes mit hartz 4. was kann man noch tun , der erblasser lebt noch. testament ist aber schon zu lebzeiten mit der ehefrau fertig.wie kann der hartz 4 empfänger da raus kommen.bitte um sachkundige mitteilungen.

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Erbengemeinschaft-ein Mitglied verstorben?

Hallo zusammen..... Vielleicht weiß ja jemand Bescheid, da er ähnliches erfahren hat.

"7. Fortsetzung der Erbengemeinschaft Miterben können sich aber auch gegen die Auflösung der Erbengemeinschaft aussprechen. Sofern es der Wunsch der Erben ist, bleibt dann die Gesamthandsgemeinschaft bestehen. Das Erbe gehört dann weiterhin allen Beteiligten und die Verwaltung des Nachlasses wird weiterhin gemeinschaftlich bestritten. Sollte einer der Miterben versterben, so wird sein Miterbenanteil an seinen Erben weitervererbt. Dieser nimmt dann für den Verstorbenen die Rolle des Miterben in der Erbengemeinschaft ein."

WAS PASSIERT, WENN DER VERSTORBENE KEINE ERBEN MEHR HAT?

Wir bilden eine Erbengemeinschaft mit unserer Stiefmutter, welche jetzt auch unverhofft verstorben ist. Der Nachlass unseres Vaters ist noch nicht geklärt/aufgeteilt und das Konto noch nicht gekündigt. Da wollte die Stiefmutter sich drum kümmern (mit unserer Vollmacht), kam aber nicht mehr dazu. Die Sparkasse lässt uns Kinder das Konto nicht auflösen, obwohl der Gemeinschafts-Erbschein vorliegt. 50% Stiefmutter und je 10% pro Kind.

Und was passiert jetzt mit den 50% der Stiefmutter, die nun nicht mehr lebt und keine Angehörigen hat?

Das gilt auch für die Mietwohnung unseres Vaters/unserer Stiefmutter hier in Deutschland, sowie Immobilie und Konten im Ausland. Dort habe sie zu 70% gelebt und sind auch beide dort verstorben und beerdigt. Das "alte" Kapitel ist ja noch nicht abgeschlossen.

Vielen Dank im voraus.

Anwalt haben wir, aber so richtig durchblicken kann keiner. :-(

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Schwester wohnt seit Jahren kostenfrei im Haus der Eltern. Die Eltern haben dort lebenslanges Wohnrecht - Sie nicht. Wie sieht es nach dem Tod der Eltern aus?

Ich möchte einmal kurz meine Situation schildern. Mein Freund hat vor ca. 10 Jahren den elterlichen Hof übernommen. Zum Hof gehören 2 Wohngebäude. In dem einen wohnen wir und in dem anderen seine Eltern und die beiden Geschwister (ein Bruder sowie die Schwester mit ihren 2 unehelichen Kindern). Seine Eltern besitzen lebenlanges Wohnrecht, die beiden Geschwister besitzen kein Wohnrecht. Beide Geschwister wohnen kostenfrei und beteiligen sich auch nicht an Lebenshaltungs- und Nebenkosten (sie essen auch kostenfrei) sowie Instandhaltungs- oder Reparaturarbeiten. Der Bruder arbeitet vollzeit am Hof mit, die Schwester allerdings hat einen Teilzeitjob und beteiligt sich eigentlich nicht an den Arbeiten am Hof (was Sie ja auch nicht muss!). Für mich ist die aktuelle Situation durchaus in Ordnung. Soweit ich weiß können die Eltern ja auch entscheiden, wer während ihrer Lebzeit mit im Haus wohnen darf.

Mich beschäftigt eher die Frage...was ist nach dem Tod bzw. wenn die Eltern pflegebedürftig werden. Zur Pflege ist meines Wissens nichts geregelt. Das wird hier noch als selbstverständlich angesehen. Normalerweise müssen die Geschwister nach dem Tod der Eltern raus aus dem Haus, oder? Wenn Sie dort wohnen wollen müssten Sie Miete an uns bezahlen und könnten natürlich auch wegen Eigenbedarf gekündigt werden? Könnte die Schwester Ansprüche erheben falls Sie sich um die Pflege der Eltern kümmern sollte? Ich mag jetzt nicht gemein rüber kommen...aber die Schwester (35) hat noch nie woanders gelebt und noch nie etwas bezahlt oder am Hof mitgeholfen. Mein Freund stemmt den Hof zusammen mit Vater und Bruder. Ich selbst bin vollzeit berufstätig. Der Verdienst, den wir alle erwirtschaften finanziert Sie sein Jahren mit (inkl. Versicherungen, die Kinder und deren Ausbildung etc...). Ich möchte nur gerne über meine Rechte im Klaren sein, dass ich irgendwann einmal einen Schlussstrich unter diese Ausnutzung machen kann! Vielen Dank für Eure Antworten!

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Sind diese Anwaltskosten in Ordnung?

Guten Tag, ich habe eine Frage zu Anwaltskosten.

Mein Bruder hat das Elternhaus geerbt. Wert ca. 200.000,- Euro.

Ich habe Anspruch auf meinen Pflichtteil. Deswegen habe ich meinen Bruder schriftlich aufgefordert, mir ein Nachlassverzeichnis zu übermitteln, mit der Frist 2 Wochen.

Die Auskunft wurde nicht fristgerecht erteilt, ich habe einen Anwalt genommen. Der hat meinen Bruder in Verzug gesetzt. Er hat ihm Kosten Verzugsschaden ca. 500,- Euro bei vorläufigem Geschäftswert 5.000,- Euro angerechnet.

Jetzt habe ich endlich die Auskunft erhalten. Ohne Gutachter wurde das Haus auf ca. 60.000 Euro geschätzt.

Der Anwalt meines Bruders schreibt, dass eine Wertermittlung seinem Mandant nicht zugemutet werden kann, da ein Aktivnachlass, aus dem die Kosten für ein Gutachten entnommen werden könnten, nicht vorhanden ist.

Habe ich in diesem Fall Anspruch auf ein Gutachten? Muss es mein Bruder bestellen und bezahlen? Wie lange ist das Gutachten gültig?

Mein Anwalt will jetzt eine Auskunftsklage einreichen. Ich habe mir Zeit zum Überlegen genommen.

Ich habe jetzt eine Rechnung von meinem Anwalt erhalten. Kosten ca. 500,- Euro bei vorläufigem Geschäftswert 5.000,- Euro.

Ich habe meinem Anwalt eine Vollmacht gegeben. Ich habe mit ihm ausgemacht, dass er mich vorher informiert, wenn mir Kosten entstehen werden.

Ich ging davon aus, dass ich in diesem Fall keine Kosten habe. Ist es normal, dass mein Anwalt beide Parteien abkassiert?

Mit welchen Kosten muss ich rechnen, falls ich meinen Pflichtteil vor Gericht einklage?

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