Erbt nun dessen Frau, obwohl die nicht im Testament steht?

12 Antworten

Nein! Die gesetzliche Erbfolge geht in direkter Linie vom Erblasser aus, also:

Erblassser -> Kinder -> Enkel -> Urenkel

Angeheiratete Anghörige der Kinder/Enkel usw. haben keinen Erbanspruch (Pflichtteil oder ähnlich). Ausnahme ist der Ehegatte des Erblassers.

Damit andere Personen eine Erbe erhalten, müssen Sie ausdrücklich im Testament genannt werden.

Erbt nun dessen Frau, obwohl die nicht im Testament steht?

Nein: Schwiegerkinder sind von der gesetzl. Erbfolge ausgeschossen und im Testament nicht benannt.

Da der Testierende offenbar noch lebt, gibt es keinen Erbfall. Aber ihm Gelegenheit, unter diesen veränderten Bedingungen neu zu verfügen, etwa als Nachsatz seines Testamentes einen Ersatzerben zu bestimmen.

Täte er das nicht, greift § 2099 BGB, dass bei Wegfall eines testamentarisch benannten Erbens dessen Anteil den verbleibenden Erben erwächst. Meint, die im Erbfall verbleibenden Kinder teilen sich den Erbteil ihrer verstorbenen Geschwister.

Abweichende Meinungen wie die, dasss etwaige Enkel in das Erbrecht ihrer/s verstorbenen Mutter/Vaters als Abkömmling des Testierenden i. S. d. § 1924 III BGB eintreten übersehen, dass hier nicht die gesetzl., sondern gewilkürte Erbfolge durch Testament gilt.

G imager761

wenn das Kind vor dem Erblasser stirbt, erbt der Ehegatte des Kindes gar nichts - wen das Kind bereits geerbt hat, geht das Erbe auf den Ehegatten und evtl. Nachkommen über

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Ein guter Freund ist gestorben - ohne Testament bzw. es findet sich nicht. Im Grundbuch des Hauses steht nur er. Eine Hälfte erbt die Frau, die andere Hälfte die Kinder. Nun möchte die Frau das Haus verkaufen, weil sie die Kinder nicht auszahlen kann, aber zwei der vier Kinder sind dagegen, weil sie das Haus unentgeltlich als Ferienwohnung nutzen möchten, können aber auch nicht auszahlen. Hat die Witwe einer Möglichkeit,das Haus zu verkaufen, da sie es finanziell nicht halten kann. Die Frau hat kein Wohnrecht und Nutzrecht, da dem Verstorbenen (Ehemann) berußt war, da sie nach seinem Tode nicht im Hause bleiben kann und will.

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ich habe eine Frage bezüglich des Erbrechts. Situation: Meine Mutter ist vor einigen Jahren gestorben und mein Vater hat jetzt eine neue Frau geheiratet, Sie haben zusammen ein Mietshaus. Vorher haben beide ein Testament auf mich und meinen Bruder gemacht, wir sind nur 2 Kinder nun meine Frage:

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Ich habe gelesen, dass die Frau als Alleinerbin dazu berechtigt ist, alles ohne Rücksicht auf seine Tochter zu veräußern und sie lediglich einen Anspruch auf die geldwerte in Höhe ihre Pflichtanteils hat. Ist das korrekt?

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Hat seine Tochter Anspruch auf das gesamte Haus+Grundstück, weil es VOR Eheschließung bereits abbezahlt war? (Kauf war ca. 2000, Eheschließung 2002). Oder hat seine Frau einen Teilanspruch? Wenn ja: wie hoch wäre der?

Theoretische Rechnungen: ihr gehört sowieso die Hälfte aufgrund der Ehedauer, also 50/50. Vom Vater seiner Hälfte erbt sie 50% und seine Tochter 50%, also 75%/25%. Durch das Alleinerbe leibt der Tochter noch die Hälfte des Anteils, also 12,5%, sprich:

Witwe: 87,5% und Tochter 12,5%. Korrekt?

Oder

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Ich danke schonmal für eure Antworten!

LG

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