Erbsteuern ab wie viel..?

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2 Antworten

Zunächstmal ist es so, das neben der deutschen Erbschaftssteuer auch in den entsprechenden Land Erbschafssteuer anfallen kann. Dies hängt natürlich von den kongreten Land ab. Teilweise gibt es Doppelbesteuerungsabkommen.

In Deutschland hängt die Höhe des Steuerfreibetrags vom Verwandschaftsverhältnis ab. Bei den Enkeln als Erben hängt es zudem davon ab, ob der jeweilige Elternteil schon verstoben ist. Bei lebenden Elternteil sind es 200000€ Freibetrag bei verstorbenen 400000€.

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Kommentar von wfwbinder
08.01.2016, 03:42

stimmt.

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Die Erbschaftsteuer in Deutschland betrifft nur Inländer oder Vermögen, dass sich im Inland befindet.

Erbschaftsteuer- und Schenkungsteuergesetz (ErbStG)
§ 2 Persönliche Steuerpflicht

(1) Die Steuerpflicht tritt ein

1.
in
den Fällen des § 1 Abs. 1 Nr. 1 bis 3, wenn der Erblasser zur Zeit
seines Todes, der Schenker zur Zeit der Ausführung der Schenkung oder
der Erwerber zur Zeit der Entstehung der Steuer (§ 9) ein Inländer ist,
für den gesamten Vermögensanfall (unbeschränkte Steuerpflicht). Als
Inländer gelten
a)
natürliche Personen, die im Inland einen Wohnsitz oder ihren gewöhnlichen Aufenthalt haben,
b)
deutsche
Staatsangehörige, die sich nicht länger als fünf Jahre dauernd im
Ausland aufgehalten haben, ohne im Inland einen Wohnsitz zu haben,
c)
unabhängig von der Fünfjahresfrist nach Buchstabe b deutsche Staatsangehörige, die
aa)
im Inland weder einen Wohnsitz noch ihren gewöhnlichen Aufenthalt haben und
bb)
zu
einer inländischen juristischen Person des öffentlichen Rechts in einem
Dienstverhältnis stehen und dafür Arbeitslohn aus einer inländischen
öffentlichen Kasse beziehen,
sowie zu ihrem
Haushalt gehörende Angehörige, die die deutsche Staatsangehörigkeit
besitzen. Dies gilt nur für Personen, deren Nachlaß oder Erwerb in dem
Staat, in dem sie ihren Wohnsitz oder ihren gewöhnlichen Aufenthalt
haben, lediglich in einem der Steuerpflicht nach Nummer 3 ähnlichen
Umfang zu einer Nachlaß- oder Erbanfallsteuer herangezogen wird,
d)
Körperschaften, Personenvereinigungen und Vermögensmassen, die ihre Geschäftsleitung oder ihren Sitz im Inland haben;
2.
in den Fällen des § 1 Abs. 1 Nr. 4, wenn die Stiftung oder der Verein die Geschäftsleitung oder den Sitz im Inland hat;
3.
in
allen anderen Fällen, vorbehaltlich des Absatzes 3, für den
Vermögensanfall, der in Inlandsvermögen im Sinne des § 121 des
Bewertungsgesetzes besteht (beschränkte Steuerpflicht). Bei
Inlandsvermögen im Sinne des § 121 Nr. 4 des Bewertungsgesetzes ist es
ausreichend, wenn der Erblasser zur Zeit seines Todes oder der Schenker
zur Zeit der Ausführung der Schenkung entsprechend der Vorschrift am
Grund- oder Stammkapital der inländischen Kapitalgesellschaft beteiligt
ist. Wird nur ein Teil einer solchen Beteiligung durch Schenkung
zugewendet, gelten die weiteren Erwerbe aus der Beteiligung, soweit die
Voraussetzungen des § 14 erfüllt sind, auch dann als Erwerb von
Inlandsvermögen, wenn im Zeitpunkt ihres Erwerbs die Beteiligung des
Erblassers oder Schenkers weniger als ein Zehntel des Grund- oder
Stammkapitals der Gesellschaft beträgt.

(2)

Zum Inland im Sinne dieses Gesetzes gehört auch der der Bundesrepublik

Deutschland zustehende Anteil am Festlandsockel, soweit dort

Naturschätze des Meeresgrundes und des Meeresuntergrundes erforscht oder

ausgebeutet werden.

(3) Auf Antrag des

Erwerbers wird ein Vermögensanfall, zu dem Inlandsvermögen im Sinne des §

121 des Bewertungsgesetzes gehört (Absatz 1 Nummer 3), insgesamt als

unbeschränkt steuerpflichtig behandelt, wenn der Erblasser zur Zeit

seines Todes, der Schenker zur Zeit der Ausführung der Schenkung oder

der Erwerber zur Zeit der Entstehung der Steuer (§ 9) seinen Wohnsitz in

einem Mitgliedstaat der Europäischen Union oder einem Staat hat, auf

den das Abkommen über den Europäischen Wirtschaftsraum anwendbar ist. In

diesem Fall sind auch mehrere innerhalb von zehn Jahren vor dem

Vermögensanfall und innerhalb von zehn Jahren nach dem Vermögensanfall

von derselben Person anfallende Erwerbe als unbeschränkt steuerpflichtig

zu behandeln und nach Maßgabe des § 14 zusammenzurechnen. Die

Festsetzungsfrist für die Steuer endet im Fall des Satzes 2 Nummer 1

nicht vor Ablauf des vierten Jahres, nachdem die Finanzbehörde von dem

Antrag Kenntnis erlangt.

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