Erbsteuer umgehen, indem man Grundstück billig verkauft

6 Antworten

Mal angenommen der alte Mann verkauft euch das Grundstück für 50€ (obwohl es sagen wir mal 5.000 € wert ist) und beide Seiten sind damit einverstanden, warum sollte da ein problem sein?

Geh doch mal spasseshalber zum Notar (Anruf genügt) und frag mal nach, wie es rechtlich diesbezüglich aussieht. Oder frag deinen Steuerberater. Ich weiß, dass man bis vor ein paar Jahren auf diese Weise noch vieles dem Fiskus enthalten konnte, wies mittlerweile aussieht,m weiß ich nicht. Denn sobald der Staat eine Möglichkeit findet an Geld zu kommen, oder Geld das hinterzogen wird wieder einzutreiben, dann werden schnell neue Gesetze erlassen.

Wenns so einfach wäre, wie du dir das vorstellst, hätten diesen Weg schon ganz andere eingeschlagen. Aber es funktioniert nicht, das Finanzamt holt sich schon ein gutes Stück vom Kuchen - zumindest den Teil den es meint, dass er ihnen zusteht.

Im BGB gibt's noch einen netten §, der in dieser rechtlich relativ schwierigen Materie auch noch eine Rolle spielen kann: § 117, Scheingeschäft. Wenn man eine Schenkung will, jedoch einen Kauf simuliert, dürfte das Ganze nichtig sein. Nach § 117 II käme eigentlich die gewollte Schenkung zum Vollzug. Die müsste jedoch notariell erfolgen, was (mit diesem Inhalt ! ) ja nicht erfolgt.
Das betrifft aber u.U. nur das Grundgeschäft, die sog. schuldrechtliche Verpflichtung, nicht das Sachenrecht, also die Rechtsübertragung am Grundstück. Die eingetragene Eintragung ist rechtlich wacklig, weil ungültig. Nur sieht man es nicht offen. Riskant. Woraus das rausläuft, lässt sich nicht auf die Schnelle darstellen. Jeder Fachmann rät: Hände weg!

Das Interessante am Fall ist was ganz anderes: Wer wird/soll den Senior beerben? Die Erben, etwa der Vormund des behinderten Sohnes, können wenn sie von dem Schmu erfahren, den faulen Deal platzen lassen. (Man merkt ja später bald einmal, wenn keine Gegenleistung erfolgte). Dann kommt zum Schaden noch der Spott und vielleicht auch noch der Staatsanwalt...

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Freibetrag für Schenkung / Erbe von Elternteil an Kinder

Soweit ich informiert bin kann jeder Elternteil an ein Kind 400.000 € steuerfrei vererben. Dieser Freibetrag kann einmal in zehn Jahren ausgeschöpft werden. Nun ist es so, dass bis jetzt das ganze Vermögen unserem Vater gehört. D.h. wenn er nun jeweils 400.000 € an jedem von uns dreien vererbt (insgesamt 1,2 Mio. €) bleiben immer noch 1,1 Mio. € übrig.

-         Würden für die verbleibenden Vermögensbestandteile von 1,1 Mio. € Erbschaftssteuer anfallen, falls dieses Vermögen in weniger als 10 Jahre vererbt wird, falls bspw. unser Vater sterben würde?

-         Kann mein Vater 500.000 € (Freibetrag unter Ehepartnern) an meine Mutter sofort steuerfrei übertragen und könnte dann meine Mutter diese Vermögensteile sofort an uns Kinder steuerfrei weiter vererben oder müsste unsere Mutter das Vermögen selbst er

Bereits geerbte Grundstücke

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-         Benötigt derjenige von uns drei Kindern, der seinen Teil am Grundstück an den Pächter verkaufen will, die Zustimmung der anderen zwei für einen Verkauf?

-         Wäre es möglich, dass wir das Grundstück auf uns drei aufteilen, das jeder wirklich sein Teil von dem gemeinsamen Grundstück hat, so dass ein Verkauf einfacher abzuwickeln wäre? Würde das als Schenkung unter Geschwistern betrachtet werden so dass Erbschaftssteuer anfällt (Freibetrag max. 20.000€) oder sollte das problemlos machbar sein? Der Pächter hat ein Vorkaufsrecht. Könnte er Einwände geltend machen, so dass eine Aufteilung des Grundstücks auf uns drei Kinder nicht möglich wäre?

Ich wäre dankbar wenn ich zu diesen Fragen eine Rückmeldung bekommen könnte, so dass wir einen besseren Überblick haben.

Schöne Grüße,

Nimikon

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mfg

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So weit ich weiß geht das, aber ist es möglich, dass die Oma eines Minderjährigen ihrem Enkel ihr gesamtes Hab und Gut vermacht?

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