Erbschein neu beantragen nach 25 Jahren?

2 Antworten

Es kann ein Erbschein beim zuständigen Nachlassgericht gestellt werden. Es muss eine Sterbeurkunde vorgelegt werden, bei Familiensachen ist nach BGB n. F. keine Verjährung eingetreten. Ich habe erst jetzt einen Erbschein für einen 1899 Verstorbenen erhalten. Man sollte möglichst in der Sprechstunde das Anliegen vorbringen und den Umstand erklären. Weitere Hinterlassenschaften sind unerheblich. In den Archiven sind normalerweise die Dokumente archiviert. Eine Sterbeurkunde kann im Standesamt beantragt werden.

hallo Sabine, ich vestehe nicht mal wieso eine Lebensversicherung erst 25 Jahre nach dem Tod faellig sein sollte und wie sie auftauchen kann und noch gueltig ist obwohl keine Beitraege gezahlt wurden. Auf jeden Fall wuerde ich eine Anwalt bemuehen, der sollte sich deen Fall ansehen und sagen ob es sich lohnt, dem nachzugehen, evtl mit seiner Hilfe. ES gibt eigentlich nur wenige Dokumente die man 25 Jahre lang aufbewahren muss. Daher wuerde ich auch hier den Anwalt bemuehen, denn nur der weiss wie man mit den Behoerden umgeht und hat auch oft "abgekuerzte Dienstwege".

Danke für deine Antwort, es ist eine betriebsinterne Lebensversicherung gewesen, die eingezahlten (bis zum Tode meines Vaters) Beträge wurden 25 Jahre verzinst und sind jetzt auszahlbar. So hoch ist der Betrag nicht, das es sich lohnt einen Anwalt einzuschalten, aber wer hat heute schon etwas zu verschenken. Meine Frage war ob das Amtsgericht nicht Nachweise führen muss über abgewickelte Erbschaften ? Gruss

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Ist ein Erbschein oder eine Vollmacht notwendig bei einem Konto eines Verstorbenen?

Mein Schwager ist verstorben. Er hatte einen Betreuer, einen Rechtsanwalt, der für seine Bankgeschäfte Vollmacht hatte und diese überprüft hat. Nun ist als einziges zu vererbendes Vermögen das Bankguthaben vorhanden. Der Betreuer meinte, sein Auftrag erlischt mit dem Tod des zu betreuenden. Er hat uns nur Auszüge seiner Tätigkeit geschickt, das sind die einzigen Unterlagen, wo das Bankkonto ist, wissen wir auch. Bei Rückfrage bei der Bank hiess es, sie braucht einen Erbschein oder eine Betreuervollmacht. Was ist das und wird die automatisch übertragen? Der Betreuer ist sehr wortkarg und antwortet nur das notwendigste, wieso auch immer, den direkt zu fragen würde ich ungern, lieber Fakten sammeln und dann sagen, was ich konkret benötige, weil ich so ja nicht ans Erbe komme. Einen Erbschein beantragen ist etwas schwierig, weil ich dann 500 km zu dem Amtsgericht fahren müsste, da wir weit auseinander gewohnt haben. Mein Mann ist der einzige Erbe, ein Testament gibt es nicht, er ist der einzige Hinterbliebene, eine Sterbeurkunde haben wir bereits, auch die Beerdigungskosten übernommen und in die Wege geleitet.

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Auf Erbschein nicht eingetragen. Erbe nach 17 Jahren möglich.

Ich habe herausgefunden, dass meine Schwester mich nach dem Tod meiner Mutter, beim Amtsgericht nicht angegeben hat. Sie hat gesagt sie hätte keine Geschwister.Zu dem Zeitpunkt war ich mit Mutter und Schwester verschritten. Das sie mich nicht angegeben hat, habe ich erst jetzt nach dem Tod meines Vaters herausgefunden. Kann ich nach 17 Jahren noch einen Anspruch stellen oder ist der Anspruch verjährt?

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Rechtlicher Betreuer besteht auf Erbschein, zu recht?

hallo, es geht um folgendes. Ich bin Alleinerbe meines Onkels geworden und habe ein völlig eindeutiges, notariell beglaubigtes Testament. Die Bank und das Grundbuchamt benötigen keinen Erschein. Allerdings wurde mein Onkel vorher von einem vom Amtsgericht bestellten, rechtlichen Betreuer betreut, und dieser besteht auf einem Erbschein, da er mir sonst nicht die diversen Unterlagen, Ordner, persönlichen Sachen und auch für mich relevante Sachen aushändigen will. Auch das Pflegeheim (in dem der Betreuer ein und aus geht) verlangt einen Erbschein, sonst wollen sie mir nicht das restliche Geld auszahlen, was zuviel gezahlt wurde. Beim Nachlassgericht habe ich mich bereits erkundigt, diese meinten, der Betreuer benötigt keinen Erbschein, ebensowenig das Pflegeheim. Helfen können sie mir jedoch nicht, ich müsste theoretisch mit meinem eigenen Anwalt dagegen vorgehen. Aber ich finde im Netz keine verbindlichen Aussagen oder Regelungen. Darf der Betreuer einen Erbschein verlangen (dieser würde immerhin sehr kostspielig werden), nur um mir meine Unterlagen auszuhändigen? Danke.

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Scheidungsurteil von 1976 für Erbschein fehlt

Für die Antragstellung auf einen Erbschein für unsere verstorbene Mutter brauchen wir ihr Scheidungsurteil, das es aber auch im Amtsgericht nicht mehr gibt. Auch auf der Eheurkunde wurde dieser Eintrag versäumt wie mir heute vom Standesamt Bremen mitgeteilt wurde ( Eheschließung Bremen 1958, Scheidung Magdeburg 1976) Da wurde zu DDR Zeiten nichts kommuniziert. Wir haben im Stadtarchiv Magdeburg eine öffentliche Todesanzeige unseres 1977 verstorbenen Vaters gefunden, auf dem auch unsere Mutter und das Datum der Scheidung aufgeführt wird. Das ist das einzige Dokument mit einem Scheidungsvermerk, das wir haben. (außer auf der Sterbeurkunde unsres Vaters , die aber nicht anerkannt wird) Dem Standesamt Bremen genügt die Todesanzeige aber nicht um die Eheurkunde nach 38 Jahren auf den rechtmäßigen Stand zu bringen. Man verweist uns wieder an das Nachlassgericht in Magdeburg, das das Dokument vielleicht anerkennen könnte - oder eben auch nicht. Wir haben bei diesem Amtsgericht nur schlechte Erfahrungen gemacht, wir wurden arrogant behandelt und es wurde in keiner Weise der Versuch unternommen, uns behilflich zu sein. Wir wurden von einem Amt zum ändern geschickt, und erhielten oft widersprüchliche Informationen. Dabei geht um kein Vermögen sondern um das Konto unserer Mutter. Geld, das sie für ihre Beerdigung zusammengespart hatte! Damit wir uns keine Sorgen machen sollten. Es ist echt ein Skandal! Was können wir jetzt noch tun? Alle Bemühungen sind gestrandet. Kann uns jemand helfen? Wir sind dankbar für jeden Rat ! Martina

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Erbschein ausschlagen.?

Folgender Fall Mutter ist gestorben. Vater war beim Notar und hat nach dem Tod einen Erbschein ausgestellt ohne Wissen der Kinder. Die besagt, dass der Vater 50% erhält und die Kinder je 25% vom Erbe der Mutter. Das Amtsgericht schickte ein Schreiben, am 2.8. Mit dem Hinweis dass innerhalb 2 Wochen dem Schreiben Widersprochen werden kann ansonsten gilt das Erbe als angenommen. Die Frist war sehr kurzfristig, weil der eine Betroffene am 2.8 im Urlaub war. Meine Fragen wären gibt es da nicht die gesetzliche 6 Wochenfrist um es aufzuschlagen?
Ist dieses Erbschein überhaupt rechtens weil die 2 Kinder nichts vom Erbschein wussten, es aber so vom Notar niedergeschrieben wurde. Theoretisch müssten die 2 Kinder doch ihr Einverständnis dem Notar zur Niederschrift geben. In dieser ganzen Zeit kam kein weiteres Schreiben vom Nachlassgericht bezüglich des Erbes.

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Muss man als Alleinerbin eine Eidestattl. Versicherung abgeben damit man Erbschein bekommt?

Ich habe den Erbschein beim Amtsgericht beantragt, als Alleinerbin. Ich hatte alle geforderten Unterlagen dabei und mich ausgewiesen.  Die Rechtspflegerin hat mir eine Eidesst. Versicherung vorgelegt, die ich unterschreiben musste. Darf sie das? Steht das irgendwo im Gesetz, dass man die e.V. abgeben muss um an den Erbschein zu kommen?

 

Ich habe unterschrieben, so verdutzt, wie ich war. Ich bin nachgewissener Weise, die einzige Erbin. Vor 5 Jahren musste ich sowas nicht unterschreiben. Was ist da los??? Ich will das nicht abgeben. Das Nachlassverzeichnis hat sie auch zurückgegeben. Das war alles nur seltsam.

Muss man eine Eidestattliche Versicherung abgeben, damit man den Erbschein erhält?

 

Vielen Dank für eure Antworten.

 

Kann mir das jemand sagen, der dass sicher weiss??

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