Erbschaftssteuer Lebensgefährtin von was

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4 Antworten

Hallo Thekla23,

die Frage können wir Ihnen leider aus der Ferne so nicht beantworten. Ich empfehle Ihnen deshalb einen Experten für Steuerrecht zu kontaktieren.

Grundsätzlich beträgt der Pflichtteil die Hälfte des gesetzlichen Erbteils, also in Ihrem Fall 25%.

Viele Grüße, Andreas Hornberger von der TARGOBANK

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In dieser Konstellation ist B, da A alles erhält, enterbt. Er hat Anspruch auf seinen Pflichtteil, das ist die Hälfte des gesetzlichen Erbteils. Er hat also einen Anspruch auf 50 %. Allerdings hat er einen Anspruch auf Auszahlung des Pflichtteils in Geld, keinen Anspruch auf das halbe Grundstück.

Die Erbschaftssteuer ermittelt sich für A nach dem Bedarfswert des Grundstücks zzgl. weiterer Erbmasse abzüglich der Schulden des Erblassers. Zu des abzugsfähigen Schulden gehören auch der Pflichtteilsanspruch des B an A. Somit wird unterm Strich nur das halbe Grundstück der Erbschaftssteuer unterworfen.

Wenn B einen entsprechend großen Pflichtteil erhält, muss er dafür auch Erbschaftssteuer bezahlen.

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Kommentar von wfwbinder
14.06.2014, 15:12

Genau Richtig. DH.

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erbschaftssteuer bezahlt man nur für den erbteil.

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Kommentar von anders7777
14.06.2014, 14:57

Dennoch gibt es die Unterschiede in der Höhe bei verwandt und nicht!

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Macht es nicht Sinn wenn A auf die Erbschaft verzichtet und B alles erhält?

A: erhält eine Niesbrauchrecht, das unter 3 im Grundbuch eingetragen wird.

A: zahlt nicht den erhöte Steuersatz.

B: nutzt so seinen steuerlichen Vorteil

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Kommentar von Thekla23
14.06.2014, 13:11

Hallo, vielen Dank für die schnellen und informativen Antworten!Super! Das mit dem Nießbrauchrecht ist eine interessante Alternative.Wer kann dies erlassen und bei wem? Allerdings bleibt dann für B, bis auf das,dass er der Eigentümer ist nicht viel,oder? Denn selbst ,wenn man die Immobilie vermieten würde, gingen doch die Mieteinnahmen an den,der das Nießbrauchrecht hat,oder?

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Kommentar von anders7777
14.06.2014, 14:55

Wichtig bei einem nachträglichen Nießbrauchsanspruch ist in jedem Fall eine einvernehmliche Klärung vor einem Notar und möglicherweise noch weiteren Vereinbarungen.

Dabei geht es u. a. um die Regelung eines vorzeitigen Verkaufs, Belastungen durch Hypotheken oder Banken, Instandhaltungskosten, Mietnebenkosten, Steuern, etc.

Der Notar ist verpflichtet auch über die Möglichkeiten des Nießbrauches aufzuklären. Vorher aber nach den Kosten fragen, wobei diese nicht so hoch sind.

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Kommentar von anders7777
15.06.2014, 11:06

Zitat:

Erbschaftsteuer auf Immobilien **

Ab 2009 werden Immobilien zur Berechnung der Erbschaftsteuer grundsätzlich nahe dem Verkehrswert angesetzt. Für vermietete Grundstücksteile wird den Erwerbern ein Bewertungsabschlag in Höhe von 10 % gewährt. Verbindlichkeiten, welche mit diesen Immobilien im Zusammenhang stehen, sind entsprechend mit nur 90% abzugsfähig. Aus diesem Grund wird im Erbschaftsteuerrechner zwischen allgemeinen Verbindlichkeiten und denen, welche den vermieteten Immobilien zuzurechnen sind, unterschieden. Die Bewertung der Immobilien erfolgt je nach Art der Immobilie nach dem Ertragswertverfahren, dem Vergleichswertverfahren oder dem Sachwertverfahren. Wegen der teilweise recht pauschalen Bewertung kann ein niedriger Verkehrswert durch ein Gutachten nachgewiesen werden.

Erbschaftsteuer auf das selbst genutzte Familienheim

Für das selbstgenutzte Familienheim wird unter gewissen Voraussetzungen eine Befreiung von der Erbschaftsteuer gewährt. Der überlebende Ehegatte sowie der eingetragene Lebenspartner oder die Kinder müssen hierzu unter anderem 10 Jahre im Familienheim wohnen bleiben. Auch die Kinder verstorbener Kinder können begünstigt werden. Im Erbschaftsteuerrechner kann für das Familienheim der Verkehrswert abzüglich Verbindlichkeiten eingetragen werden. Sonstige Immobilien werden in der Regel mit dem Verkehrswert angesetzt und gehen so in die Berechnung der Erbschaftsteuer ein.

Gefunden und alles unter: http://erbschaftsteuer.com.de/#erbschaftsteuer.com.de.2

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Kommentar von anders7777
15.06.2014, 11:17

Zitat: Erbschaftsteuer- und Schenkungsteuergesetz

In der Fassung der Bekanntmachung vom 27.02.1997 (BGBl. I S. 378)

zuletzt geändert durch Gesetz vom 26.06.2013 (BGBl. I S. 1809) m.W.v. 30.06.2013

Gefunden und alles unter: http://dejure.org/gesetze/ErbStG

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