Erbschaftsausgleich: Was passiert, wenn ein Teilschuldner stirbt?

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6 Antworten

Nun werde ich von den anderen zwei Parteien durch Ratenzahlungen über die nächsten 20 Jahre ausbezahlt.

Darauf hätte ich mich nie eingelassen oder mindestens darüber eine Grundschuld eintragen lassen :-O

Was passiert wenn einer der zwei Teilschuldner stirbt.

Denn zwar ginge dessen Nachlassverbindlichkeit auf seine Erben über, die aber durch Erbausschlagung (oder Nachlassverwaltung persönliche) Haftung ausschliessen können :-O

Im Ergebnis bekommst du also deine offenen Forderungen nicht, wenn der Schuldner verstirbt :-O

Muss dann der Andere die Auszahlungen übernehmen

Nein. Eine gesamtschuldnerische Haftung an Nachlass den das Haus hinterlassenden Erblassers läge ja nicht vor, es handelt sich um ein Schuldverhältnis unter den Erben infolge einer Nachlassauseinandersetzung.

Du hast quasi deinen ererbten Hausmiteigentumsanteil (hälftig) geteilt an zwei Miterben verkauft, wobei jeder nur für seinen Kaufanteil haftet.

 G imager761


Wenn dazu nichts geregelt ist, dann würde ich mal davon ausgehen, dass die Erben des Verstorbenen weiterzahlen müssen

Nein dann geht diese Last zu Lasten der Erben des Verstorbenen. Die Erben müssen dich also weiter auszahlen. 

Dann müssen die Erben weiter zahlen. Die haben ja das Haus dann auch geerbt.

Weder noch, an stellt des Teilschuldner tritt einfach dessen Erbe.

Nur, wenn die Erben das Erbe nicht ausschlagen.

Irrelevant, es gibt immer einen Erben. Wenn alle gesetzlichen Erben ausschlagen, erbt der Fiskus. Die Haftung des Fiskus ist aber automatisch auf den Nachlass begrenzt.

Die Antworten berlina76 und Saver79  sind zutreffend. Ihnen ist nichts hinzuzufügen

briter1 25.01.2016, 18:05

Nur, wenn die Erben das Erbe nicht ausschlagen.

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