Erbschaftsanspruch

3 Antworten

Pflichtteilsberechtigt aufgrund des Todes Ihres Bruders ist, da er seine Frau als Erbin eingesetzt hat, Ihr Vater. Da der gesetzliche Erbteil Ihres Vaters 1/4 wäre, betrüge der Pflichtteil 1/8 des Nachlasswertes (einschießlich des Werts des Grundstücks). Hier kommt aber nur eine Geldforderung in Frage, nicht etwa ein Anteil am Nachlass. Sie als Bruder sind nicht pflichtteilsberechtigt und erhalten daher aus dem Nachlass des Bruders nichts.

Heisst das, wenn das testament gültigkeit hat, das der ehepartner grundsätzlich alleinerbe ist ?

Genau das ist als erklärter Wille doch von deinem Bruder ausdrücklich so im Testament verfügt, oder?

Oder bekommen geschwister und vater auch noch einen pflichtteil ?

Nein und Ja.

Unterstellt, dein Bruder war im Güterstand er Zugewinngemeinschaft (Regelfall) verheiratet, sind du und deine Geschwister weder erb- noch pflichtteilsberechtigt :-(

Dein Vater könnte Pflichtteilsanspruch i. H. v. 1/8 in Geld geltend machen, so er das denn wollte und damit den ausdrücklichen Wunsch seines eigenen Sohnes mit Füssen treten wollte :-(

Bei notariell vereinbartem Güterstand der Güterennung seines Sohnes betrüge der Anspruch 1/4. Und ob das Geld überhaupt fliesst, ist auch nocht nicht sicher.

Den bekommt er aber nicht, sondern muss ihn schon ausdrücklich gegen die Erbin fordern bzw. einklagen.

G imager761

Dem Vater kann ein Pflichtteil zustehen, wenn die Ehe kinderlos war.

Geschwister sind NICHT pflichtteilsberechtigt!

http://www.finanztip.de/recht/erbrecht/ptbercht.htm

Die Ehe ist kinderlos. Heisst das, dass es gar nicht sicher ist, ob mein Vater überhaupt einen Pflichtteil zurückbekommt, weil das Testament als "gültig" befunden wird ? Und wie verhält es sich hier mit Krediten/Schulden die noch abzubezahlen (Belastungen auf dem Haus o.ä.) sind? Wird das mit berücksichtigt, so dass möglicherweise am Ende der Pflichtteil für mein Vater sehr gering ausfällt, so daß sich der Aufwand gar nicht lohnt ?

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@joggi77

Tatsächlich würde der Reinnachlass bewertet, also das, was deinem Bruder überhaupt gehört (Grundbucheintragung zugunsten der Ehefrau?) und abzügl. dessen (auch anteiliger) Schulden, Vertragsverpflichtungen und Beerdigungskosten.

Da könnte wirklich wenig bleiben, was man fordern könnte und selbst das kann die Schwiegertochter u. U. 10 Jahre lang gestundet (Zahlung ausgesetzt) verlangen :-(

G imager761

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