Erbschaft von Freundin?

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6 Antworten

Was sie wohl gemeint hat, ist die Frage, ob die Formulierung als Erbeinsetzung oder Vermächtnis zu verstehen ist. Diese Auslegung liegt aber nicht in der Hand des Notars, sondern des Nachlassgerichts. Hier deutet aber alles auf eine Alleinerbeinsetzung hin.

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Das gesamte Testament muß handschriftlich verfaßt sein. Also nicht mit der Schreibmaschine geschrieben und dann nur unterschrieben sein. Ich nehme an, dass das Testament ein Datum hat und dass sich die Unterschrift der Erblasserin verifizieren läßt.

Ansonsten fällt mir nichts auf. Die Sekretärin des Notars ist nicht maßgebend. Ein Notar kann zwar beurteilen, ob ein Testament rechtswirksam ist, aber letztlich ist das Nachlassgericht dafür zuständig. Es erteilt die Erbscheine und nicht der Notar. Mit dem Erbschein ist die im Testament genannte Person als rechtmäßige Erbin festgestellt worden und kann sich als neue Eigentümerin ins Grundbuch eintragen lassen. Die Entscheidung liegt also beim Nachlassgericht.

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Kommentar von wfwbinder
19.05.2016, 19:46

Genauso ist es, top Antwort.

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Hallo, 

Also ich bin selbst Notarfachangestellte. Handschriftliche Testamente sind gerne mal "salopp" formuliert. Aber für mich ist der Inhalt klar. Die Frau wurde zur Alleinerbin eingesetzt. Aber es kann natürlich sein, dass das AG das anders auslegt. 

Das einzige "Problem", das ich sehe, sind tatsächlich Pflichtteilsberechtigte. Allerdings ist Pflichtteil ein reiner Geldanspruch. Hier käme vielleicht auch die Eintragung einer Grundschuld mit entsprechender Finanzierung in Betracht.

LG Shannaragm

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Kommentar von Stutski
23.05.2016, 21:30

Hallo, was meinen Sie mit AG? Was sind in diesem Falle Pflichtteilsberechtigte? Wie erwähnt gibt es keine Kinder, keinen Mann wie auch keine anderen Verwandten. Vielen Dank.

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Kommentar von shannaragm
23.05.2016, 21:37

AG ist die Abkürzung für Amtsgericht. Pflichtteilsberechtigte sind Personen die durch eine Verfügung von Todes wegen  (also Testament) von der Erbschaft ausgeschlossen worden sind. Hierzu gehören alle Abkömmlinge (Kinder, Enkel, Urenkel) aber auch Ehegatten oder Eltern.

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Wenn das Haus mehr wert ist als der Pflichtteil der rechtmäßigen Erben? 

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Sie hat keine Abkömmlinge (Kinder), Verwandte und auch keinen Ehepartner mehr.

War eine sehr einsame Frau und hatte nur meine Mutter.


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Lies doch mal selber laut vor:

Was denkst du, bedeutet "als auch für alle sonstigen Vermögensgegenstände" ??

Die Formulierung ist jedenfalls nicht eindeutig.

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Kommentar von Stutski
19.05.2016, 17:57

Das ist mir auch erst aufgefallen aber das wird nur ein Schreibfehler sein da der eigentliche Sinn dahinter zu verstehen ist. Davon gehe ich zumindest mal aus. Sprich nur das Wort "für" ist fehl am Platz.

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