Erbschaft, Schenkung, Anrechnung?

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2 Antworten

Ist es korrekt, dass [sie sich] diese Ersparnissich anrechnen lassen muss?

Nein: Sofern von den Schenkungsgebern nicht ausdrpcklich bestimmt, werden Schenkungen überhaupt nicht auf das Erbe angerechnet. Der gezogene Nutzen bliebe also völlig außer Ansatz.

Nach 10 Jahren entfällt auch jeglicher Pflichtteilsergänzungsanspruch, so der überhaupt bestand, weil das tatsächliche Erbe im Erbfall der Schenker ohne das Haus weniger Wert wäre als der dazu hälftige Pflichtteil mit verschenktem Elternaus.

als Ausgleich bekomme ich irgendwann unser Elternhaus, auf dem noch Niessbrauch liegt.

In welcher Form? Als Vermächtnis auf den Erbfall musst du tatsächlich deiner Schwester einen Pflichtteilsergänzungsanspruch auszahlen, wie ich ihn v. g. berechnet habe.

Als lebzeitige Schekung nach 10 Jahren ebensowenig.

G imager761

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 ich möchte, dass anerkannt wird, dass diese ihre Ersparnis, da sie 27 Jahre und mehr in den vorzeitigen Genuss ihres Erbes gekommen ist, anerkannt wird und zum Schätzwert ihres älteren Hauses hinzugerechnet wird.

Zu welchem Zweck? Das Thema ERbschafts-/SChenkungssteuer ist für Deine Schwester durch, wenn sie es vor 27 Jahren geschenkt bekommen hat.

Ich möchte keinen finanziellen Ausgleich, darum geht es nicht, 

Ja worum dann?

Nun um den Satz Deiner Schwester "ich habe einen unverdienten Vorteil gehabt, weil ich schon 27 Jahre in meinem Haus wohnen durfte."

Was hättest Du davon? Ein besseres Gefühl? Dann geh gut Essen  und trinke einen guten Wein, dann hast Du auch ein besseres Gefühl.

Die Überlegungen und die Diskussion kommen 27 Jahre zu spät.

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