Erbschaft, Kind begünstigt, Betrag festlegen, Mutter im Leistungsbezug?

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3 Antworten

Nach meinen Informationen muss man erhaltenes Geld, das nicht auf Darlehensbasis war, niemals zurückzahlen. Ansonsten gilt der Tag des Geldzuflusses als Stichtag dafür, nicht mehr bezugsberechtigt zu sein, und da der Sohn das Erbe erst lange nach Leistungsbezug bekommt, zählt das gar nicht.

Man muss ein Erbe nur anzeigen, wenn man es als "Einmaleistung" während der Bezugsberechtigung bekommt, oder:

Sofern der Erbe eine aus Sachwerten bestehende Erbschaft nicht zeitnah verwerten - also zu Geld machen - kann, kommt eine Erbringung der Leistungen als Darlehen gemäß § 24 Abs. 5 SGB II in Betracht. Hierbei kann der Leistungsträger gegebenenfalls Teile der Erbmasse als dingliche Sicherheit für die als Darlehen erbrachten Leistungen beanspruchen.

Quelle: http://www.sozialleistungen.info/hartz-iv-4-alg-ii-2/erbschaft.html
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Wenn ihr jetzt nicht mehr abhängig seid, kann das Amt euch auch nichts wollen, immerhin wart ihr während des Bezugs nicht im Besitz, und das ist der ausschlaggebende Punkt.

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Kommentar von SilviaAper
26.10.2016, 10:42

Ich weiß es nicht, aber haben die vom Amt nicht sowas wie einen Titel das sie somit nach den Jahren noch einen Anspruch erheben können?

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Ich gebe zu, dass ich hier nicht DIE Expertin bin - aber wenn man euch nicht schon früher (während des Leistungsbezuges) etwas weggenommen hat, dann sollte deinem Sohn das Geld bleiben.

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Kommentar von SilviaAper
26.10.2016, 10:38

Nein, die haben damals nichte weggenommen oder gefordert, da ich wie gesagt verpflichtet war (vom Nachlassgericht) das Geld anzulegen.

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