Erbrechtfrage

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10 Antworten

Da deine Mutter nicht mit dem Verstorbenen verheiratet war, wurde sie vmtl. nicht als Erbin, sondern Vermächtnisnehmerin eingesetzt.

Das Vermächtnis zählt nicht zum Erbe, sondern ist von den Erben unverzüglich herauszuverlangen (Auto, Papiere, Schlüssel).

Die Beerdigung, Hospitzrechnungen usw. wäre aus dem Nachlass des Toten zu bezahlen, hat er nichs entsprechendes hinterlassen, von den Erben (Kindern), sofern sie das Erbe nicht ausschlagen. In dem Fall wären nur die Bestattungskosten angemessen zu übernehmen (s. u.).

Die Kinder wären neben der Lebensgefährtin bestattungsverpflichtet und es wäre ein feiner Zug, wenn sie deine Mutter an dem Rahmen und Inhalt der Trauerfeier beteiligen. Das müssen sie aber nicht, auch keine unangemessen aufwändige Bestattung mittragen, die deine Mutter gerne hätte aber nicht mitbezahlt.

Überlassen sie alles der Mutter gilt: kann das nicht aus dem Nachlass des Toten bezahlt werden, zahlt sie als Auftraggeber den Bestatter wie beauftragt, kann anteiligen Kostenersatz von den Kindern aber nur verlangen, wenn das abgestimmt und verhältnismäßig war und sie auch über entsprechende Einkünfte verfügen.

Im Zweifel bleibt sie auf den Kosten sitzen, was bei der Beauftragung berücksichtigt werden sollte.

G imager761

Zunächst werden die leibliche Erben ermittelt bzw. angeschrieben einen Erbschein zu beantragen/ ein zu reichen. Wenn seine Nachkommen das Erbe annehmen, werden sie auch für die Rechnungen und andere offenen Posten verantwortlich sein. Wenn die Schuldtilgung nicht vom Nachlass gedeckt wird, muß der Haupterbe aus der eigenen Tasche zahlen. Hat der Erblasser festgelegt, dass bestimmte Güter (Auto, Fahrrad) an einen anderen Erben gehen sollen, wird diesem Wunsch entsprochen. So läuft es, wenn genug Kapital vorhanden ist. Laut Deiner Beschreibung hat der Verstorbene nicht viel Geld zur Verfügung gehabt. In diesem Fall werden alle wertigen Gegenstände (Haus, Auto, Schmuck, Silber usw.) dazu verwendet, den Gläubigern gerecht zu werden, denn sie haben eine Leistung erbracht und sollen dafür ihr Geld bekommen. Ähnlich läuft es selbst dann, wenn alle das Erbe ausschlagen.

Was die Bestattungs- und Kostenübernahmepflicht nun nicht im mindesten berührt :-(

Gibt der Nachlass die Beerdigungskosten nicht her, fallen sie den Verpflichteten zu, ob sie Erben sind oder nicht. Kein Toter darf wochenlang unbeerdigt belieben, weil die Erbscheine fehlen (Bestattungspflicht) :-O

Können die sie mangels Einkünften oder Zumutbarkeit nicht aufbringen, das Sozialamt auf vorherigen Antrag.

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@imager761

Selbstverständlich berührt meine Antwort die Bestattungskosten.Richtig ist, dass das Sozialamt die Kosten der Beerdigung übernimmt. Jedoch prüft es anschließend ob Erbmasse vorhanden ist. Es finden Veräußerungen der hinterlassenen Güter statt um die Ausgabe, unter Anderem auch die Bestattung, aus zu gleichen.Ich zitiere meine Aussage: In diesem Fall werden alle wertigen Gegenstände (Haus, Auto, Schmuck, Silber usw.) dazu verwendet, den Gläubigern gerecht zu werden, Das Sozialamt wird in dem Moment auch zum Gläubiger wenn es die Kosten der Beerdigung übernimmt.

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ich geh davon aus, das die kinder die rechnungen übernehmen müssen.

kümmern sich die kinder nicht um die beerdingung, so kann deine mutetr die beerdingung asurichten, allerdinsg müssen die kinder dann die rehcnung zahlen, bzw. sich beteiligen.

dabei ist egal wieviel wer geerbt hat.

deine Mutter als Lebensgefährtin muß gar nichts, wenn Kinder da sind, sind diese bestattungspflichtig und das vorrangig aus dem Vermögen welches da ist, ob dazu nun das Auto zählt weiß ich nicht.....

alle weiteren offenen Rechnungen haben ebenfalls die Kinder zu tragen...

die Frage ist jedoch, wenn deine Mutter und dieser Mann lange zusammen waren (oder auch nicht), hat man dann nicht die moralische Verpflichtung sich wenigstens zu beteiligen? Denn das Erbe annehmen (egal wie klein) geht, aber wenn Kosten da sind.......dann ist man schnell weg.........

ich will niemandem was unterstellen, aber für mich hört es sich so an (und ich erlebe dies oft bei mir auf der Arbeit).........

Hallo, danke für die Antwort, also der gute Mann ist am Samstag vestorben im stolzen Alter von 91 Jahren. Meine Mutter und meine Brüder kümmern sich gerade um die Beerdigung und selbstverständlich wird diese von meiner Mutter bezahlt, dafür war ihr der Mann ihr viel zu lieb.Sie hat Ihn ,nachdem die eigenen Kinder ihn aus dem Haus nach vorzeitiger Vererbung getrieben haben, trotz Wohnrecht auf Lebenszeit, haben einfach die Schlösser ausgewechselt und er kam nicht mehr herein bei sich aufgenommen. Sie hat ihn die letzten Jahre liebevoll gepflegt . Also von Berechnung kann nicht die Rede sein. Sie kann ausserdem mit Auto und dem Fahrrad nichts anfangen, da sie nicht mehr fährt, sie ist 85. Sie wollte nur nach dem Willen des Lebensgefährten handeln , der nicht wollte, das seine Kinder das Auto auch noch bekommen. Es ist sicher nicht viel wert, da schon 17 Jahre alt.

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@gluecksdame

darum habe ich ja geschrieben, ich will niemanden was unterstellen....aber ich habe schon Sachen erlebt......

wie gesagt, Auto und Fahrrad könnte sie behalten, die offenen Rechnungen wären durch die Kinder zu begleichen.......

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Da deine Mutter nicht erbberechtigt ist, hat sie von ihrem Lebensgefährten ein Legat bekommen.

Sie muss daher für die Schulden nicht haften, sondern das müssen die rechtmässigen Erben.

könnt ihr nicht lesen ?? da steht "meine mutter hat LAUT TESTAMENT " also ist sie die ALLEIN ERBIN und wenn sie das erbe annimmt-auto und fahrrad -hat sie auch für den rest wie beerdigung zu sorgen.

Könntest Du einfach mal Deine von jeglicher Kenntnis befreiten Antworten lassen?

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deine mutter, hat nichts mit den beerdigungskosten zu tun, nur der, dem der erbschein ausgestellt wird (kinder) würde auch die beiden erbstücke ausschlagen, da es nur mit unkosten verbunden ist, auf deine mutter kommen keinerlei kosten zu, war ja nicht verh. mit den verstorbenen

deine mutter, hat nichts mit den beerdigungskosten zu tun

Völlig falsch :-(

  1. Veranlaßt die Lebensgefährtin wie angedeutet die Bestattung, haftete sie dem Bestatter gegenüber für dessen Rechnung :-O

  2. Auch Lebenspartner gehören zum erweiterten Kreis der Bestattungsverpflichteten. Auf eine Ehe oder Erbenstellung kommt es überhaupt nicht an :-O

  3. Die Kinder des Verstorbenen wären grds. an den Kosten anteilig zu beteiligen, aber nur im Rahmen ihrer Einkünfte. Für den Fall, das die Beerdigung unangemessen aufwändig gestaltet wurde, können sie ihren Anteil reduzieren oder sogar ganz verweigern, wenn dies eine unangemessene Härte darstellt (Kindesunterhaltsverweigerung, Mißbrauch).

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@imager761

Könntest Du Punkt 2 mal mit einem Gesetz belegen? Danke.

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Die Beerdigung müssen eigentlich die Kinder bezahlen, und dafür erben sie auch normalerweise etwas Geld. Da deine Mutter aber das Geld erbt, muss sie es dann fairerweise auch für die Beerdigung nehmen, natürlich. Und noch ein Tipp für eine günstige Beerdigung: In einem Grab mit 2 Erdgräbern, zB Oma und Opa, können noch 2 Urnen mit beigesetzt werden.

Ob Sachgegenstände oder nicht, Erbe ist Erbe, sie erhält Vermögen und Schulden. Wenn die Schulden höher sind, als das Vermögen, soll sie das Erbe besser ausschlagen..

wenn das erbe angetreten wird, erhält man guthaben +schulden. man kann das erbe ausschlagen, dann erhält man nix muss aber auch nix zahlen.

Das ist kein "Erbe", sondern ein Legat.

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