Erbrecht nach Tod von kinderlosen Ehepaar !

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Eindeutige Antwort: Der Ehemann ist von der Ehefrau beerbt worden. Diese wurde bei ihrem Tod von ihren drei Geschwistern zu je 1/3 beerbt. Zum Nachlass der Ehefrau gehört auch das, was sie einen Monat zuvor von ihrem Ehemann ererbt hat. Die Schwester des Ehemanns hätten nur etwas zu bekommen, wenn sie vom Ehemann testamentarisch bedacht worden wären. Pflichtteilsrechte hat sie nicht. Ab er vielleicht sind ja die Erben der Ehefrau großherzig und freiwillig bereit, der Schwester des Ehemanns etwas abzugeben.

Da du das nicht als Frage, sondern in Befehlsform (!) geschrieben hast, ist es so zu verstehen, dass wir uns nach dem Tod eines kinderlosen Ehepaares erbrechen (übergeben) sollen.

Hat die Schwester des zuerst verstorbenen Ehegatten ein Pflichtteilsanrecht

I. d. R. Nein

geht nun alles an die Geschwister der einen Monat später gestorbenen Ehefrau

Ja.

Unterstellt, die Eltern der der beiden verstorbenen, im Zustand der Zugewinngemeinschaft verheirateten Eheleute waren bereits vorverstorben, hätte die Schwester des Ehemannes keinen Erb- und Pflichtteilsanspruch.

Bei Gütertrennung kann sie aus dem Nachlass des Ehemann einen hälftiges Erbteil beanspruchen.

G imager761

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Unangenehmes Thema. Folgender Fall: Der Erblasser hat ein Testament verfasst. 1.) haben sich die Eheleute gegenseitig als Alleinerben eingesetzt. 2.) sollen nach dem Tod des Letztlebenden die Geschwister (namentlich benannt) des Ehemannes zu je gleichen Teilen erben. Kinder hatte das Ehepaar nicht.

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Frage: greift nun doch die gesetzliche Erbfolge, die ja eigentlich durch ein Testament ausgeschlossen werden sollte, sprich treten nun seine Kinder an seine Stelle (viele Kinder, eines ist verschollen) oder kommt es zum Zuwachs, sprich sein Erbteil verteilt sich auf die letzten beiden Geschwister? Wird durch die Existenz eines Testamentes die gesetzliche Erbfolge nichtig? Gibt es dazu einen Paragraphen?

Um Missverständnissen vorzubeugen, es geht uns keineswegs um die Erbverteilung an sich sondern vielmehr um die Handlungsfähigkeit der Erbengemeinschaft, die ggf. jetzt sehr kompliziert werden könnte.

Für eine kurfristige Antwort wäre ich sehr dankbar. Zu unserer Trauer kommt nun auch noch die Verunsicherung bezüglich der Rechtslage.

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Vorzeitige Forderung: Höhe Pflichtteil Berliner Testament?

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Frage zu einer verzwickten Konstellation:

Ehemann und Ehefrau haben ein Berliner Testament geschlossen, setzen sich somit gegenseitig als Erben ein. Erben des zuletzt Verstorbenen sollen deren vier Kinder sein

  • Person A (Kind Ehemann aus vorheriger Ehe)
  • Person B (Kind Ehemann aus vorheriger Ehe)
  • Person C (Kind Ehefrau aus vorheriger Beziehung)
  • Person D (Kind aus Affäre des Ehemanns).

Person A, B und C sollen je 7/24 des Vermögens erben, Person D nur den Pflichtteil i.H.v. 3/24. Es gibt eine Klausel, nach der jedes Kind dann nur den Pflichtteil erben würde, wenn es vorzeitig (zu Lebzeiten des Längstlebenden) sein Erbe fordern würde.

Nun die Fragen:

(1) Stirbt der Ehemann zuerst, hätte Person D dann überhaupt einen Nachteil SOFORT den Pflichtteil zu fordern, wenn die Ehefrau noch lebt? Also bilden sich die 3/24 zu jedem Zeitpunkt aus der gesamt verfügbaren Erbmasse beider oder wäre der Anspruch von Person D in dem Moment 1/16?

(2) Hätte Person D nach sofortiger Forderung des Pflichtteil aus (1) dennoch nach dem Tod der Ehefrau Anspruch auf einen Anteil der Erbmasse (da es nicht das leibliche Kind der Ehefrau ist)?

(3) Würde von der Ehefrau eine Aufstellung aller Vermögenswerte gefordert werden, müsste sie dann den gegenwärtigen Stand liefern oder den zum Todeszeitpunkt des Ehemannes?

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Ist ein Wechsel zurück in die gesetzliche Krankenkasse ab 55 generell noch irgendwie möglich? Die betreffende Person war jahrelang als Hausfrau über den Ehegatten privat versichert. Das Paar ist weiterhin verheiratet und lebt gemeinsam. Der Ehegatte ist nun jedoch in Rente. Gibt es generell die Möglichkeit für die Ehefrau noch zu wechseln? Was müsste dafür passieren?

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Existiert ein weiteres Testament?

Hallo,

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Da mir Gespräche über Tod und Erben äußerst unangenehm waren, fragte ich nicht weiter nach.

Mein Vater ist nun vor knapp einem Jahr verstorben.

Doch nun existiert nur das seinerzeit von der neuen Ehefrau stets betonte gemeinschaftliche Testament von 1988, in dem sich beide seinerzeit - unmittelbar vor einem bevorstehenden Krankenhausaufenthalt meines Vaters - gegenseitig als Alleinerben eingesetzt hatten.

Da sich seine Ehefrau besonders in den letzten Jahren immer weniger um den kranken Ehemann gekümmert hatte und dieser ihr eher lästig geworden war, kümmerte ich mich zunehmend und soweit es mir möglich war um meinen Vater. So ist es naheliegend, dass er sein 25 Jahre altes Testament erneuert hat.

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Wie kann ich erfahren, ob und wo eventuell ein aktuelles Testament existiert? Welche Möglichkeiten bestehen, das Testament von 1988 anzufechten?

Mit bestem Dank für die Hilfe

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