Erbrecht Landwirte/Bauern?

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4 Antworten

Nein, es gibt keinen Paragraphen, der bestimmt, dass ein Erbe gerecht aufgeteilt werden muss! Und schon gar nicht Schenkungen zu Lebzeiten! Der Schenker bestimmt, wem er was zukommen lassen möchte - und so ist es ja auch richtig

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Hallo,

ja, das ist ungerecht, aber dein Vater muß nicht darauf eingehen, außerdem kann der Bruder deiner Oma alles an wen er will vermachten!

Bei Verwandtschaften zweiten oder dritten Grades schlägt außerdem der Fiskus ganz schön zu. Ab 25% des Erbes und aufwärts kassiert das Finanzamt bei solchen Erbschaften...je nach Wert.

Ob sich das ganze lohnt, ist die Frage...

Von wem könnte sonst dein Vater erben (von deiner Oma etwa?), wenn er sich vom Onkel adoptieren läßt, dann kann sein, daß er nicht mehr von der Oma erben kann... Er sollte sich von einem Erbrechtler oder Notar beraten lassen. Erbrechtler nehmen Honorare gemäß dem Wert des Erbes. Notare dagegen Gebühren...

Emmy

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Mal abgesehen davon, daß ich auf Grund deiner Schreibweise den Sachverhalt nicht nachvollziehen kann. Es gibt in der Landwirtschaft kein bundeseinheitliches Erbrecht. D.h. du müßtest zunächst einmal feststellen, welches Recht überhaupt greift. Am besten wendest du dich dann mit deinen Fragen an den Bauernverband oder einen Fachanwalt. Eine pauschale Antwort auf deine Fragen gibt es nicht.

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Der Onkel deines Vater und deines Onkels kann mit seinen Sachen machen, was ihm gefällt. Wenn er deinem Onkel viel gibt und deinem Vater nicht, so ist das sein gutes Recht.

Warum allerdings dein Vater, der ja sicher schon erwachsen ist, sich von seinem Onkel adoptieren lassen soll, ist nicht einzusehen. Er wäre dann zwar des Onkels Erbe - aber was nützt das, wenn der vorm Tod alles deinem Onkel schenkt.

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