Erbrecht, erbt der Vater vom unehelichen Kind?

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Nach BGB § 1931 hat dein leiblicher Vater einen Pflichtteilsanspruch, wenn er vor dir verstirbt, so ist deine Frau Alleinerbe und es kann niemand einen Pflichtteil geltent machen.

Für den Fall, dass Du nicht verheiratet wärst, würde tatsächlich Dein Vater erben. So einen Fall hatten wir in der Familie.

Nu weiß ich nicht, ob er Anspruch auf einen Pflichtteil hätte oder ob Deine Frau alles bekommt. Ich glaube aber, da Du eigene Familie hast, würde er leer ausgehen.

Ja er hat Erbanspruch, ist immerhin Dein Vater, egal ob ehelich oder unehelich,.. Du würdest ja auch beerbt werden im Falle seines Ablebens. Lass Dich doch beim anwalt beraten und stell gleich ein Testament auf ein gescheites mit Notar

Erben: Vater Vorerbe, Halbbruder nicht berücksichtigt, Pflichtteil?

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Mann hat während der Ehe uneheliches Kind gezeugt, falls er verstirbt, muß dann Frau aus erster Ehe

für den Unterhalt des unehelichen Kindes aufkommen? ein Mann hat während seiner Ehe eine Affäre, aus der ein uneheliches Kind entsteht. Die Ehefrau hat bereits zwei Kinder mit dem Mann. Sollte der Mann versterben, hat die Geliebte dann Anspruch auf Unterhalt für ihr Kind gegenüber der Ehefrau des Verstorbenen?

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Erben bei Onkels Tod(kein Testament,keine Kinder) neben Ehefrau auch Geschwister?

Mein Onkel lebte bis zu seinem Tod im Haus seiner langjährigen Ehefrau(Hausanteil 3/4) und der gemeinsamen Tochter (Hausanteil 1/4). Als die Tochter (Single, keine Kinder) starb, erbte er die Hälfte ihres Vermögens, das ausschließlich aus dem Hausanteil und einem 10 Jahre alten Auto bestand. Onkel starb vier Wochen nach seiner Tochter. Nun sollen laut Nachlassgericht neben der Ehefrau auch die beiden Schwestern meines Onkels und die Tochter seines verstorbenen Bruders erben. Tante (86), die außer ihrem Haus nichts besitzt, müsste das Haus nun verkaufen, das sie von ihren Eltern geerbt hatte, um die anderen auszuzahlen. Ist das Recht?

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Vorzeitige Forderung: Höhe Pflichtteil Berliner Testament?

Hallo Community,

Frage zu einer verzwickten Konstellation:

Ehemann und Ehefrau haben ein Berliner Testament geschlossen, setzen sich somit gegenseitig als Erben ein. Erben des zuletzt Verstorbenen sollen deren vier Kinder sein

  • Person A (Kind Ehemann aus vorheriger Ehe)
  • Person B (Kind Ehemann aus vorheriger Ehe)
  • Person C (Kind Ehefrau aus vorheriger Beziehung)
  • Person D (Kind aus Affäre des Ehemanns).

Person A, B und C sollen je 7/24 des Vermögens erben, Person D nur den Pflichtteil i.H.v. 3/24. Es gibt eine Klausel, nach der jedes Kind dann nur den Pflichtteil erben würde, wenn es vorzeitig (zu Lebzeiten des Längstlebenden) sein Erbe fordern würde.

Nun die Fragen:

(1) Stirbt der Ehemann zuerst, hätte Person D dann überhaupt einen Nachteil SOFORT den Pflichtteil zu fordern, wenn die Ehefrau noch lebt? Also bilden sich die 3/24 zu jedem Zeitpunkt aus der gesamt verfügbaren Erbmasse beider oder wäre der Anspruch von Person D in dem Moment 1/16?

(2) Hätte Person D nach sofortiger Forderung des Pflichtteil aus (1) dennoch nach dem Tod der Ehefrau Anspruch auf einen Anteil der Erbmasse (da es nicht das leibliche Kind der Ehefrau ist)?

(3) Würde von der Ehefrau eine Aufstellung aller Vermögenswerte gefordert werden, müsste sie dann den gegenwärtigen Stand liefern oder den zum Todeszeitpunkt des Ehemannes?

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