Erbrecht als uneheliches Kind

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Für Sie gilt dasselbe Recht wie für eheliche Kinder. Wenn Sie als Erbin vom Vater bestimmt wurden, bekommen Sie sein Testament zugestellt und können es innerhalb von 6 Wochen nach Zustellung ausschlagen oder annehmen. Wenn Sie nicht offiziell als Erbin bestimmt wurden, sind Sie dennoch pflichtteilsberechtigt. Fragen Sie beim Nachlassgericht genau nach. Anwalt kostet ja auch Geld und nicht gerade wenig.

Als uneheliches Kind hat man den gleichen Erbanspruch wie ein Eheliches Kind.Wenn man erfährt das man nur Schulden Erbt,kann man das Erbe ausschlagen,ich glaube Es ist eine 4 Wochenfrist,in der man in die gänge kommen muß,nachdem man von den Schulden erfahren hat.Die Ausschlagung muß vor dem Gericht stattfinden oder vor einem Notar.Wo sich keiner vor drücken kann,sind die Beerdigungskosten,die muß man bezahlen,außer man lebt mit einem Einkonnen unter der Pfändungsgrenze

Hallo. Ein uneheliches Kind hat das gleiche Erbrecht wie die Geschwister die in der Ehe geboren sind.1/3 ist Quatsch. Das Kind hat die gleichen Rechte. Zudem falls ein Erbschein da ist, wird er sicherlich auch das uneheliches Kind mit einbezogen haben, wenn es zu Hause mit gelebt hat. Es sei denn er wollte nicht, dass sein Kind -wenn es seins ist -er dem Kind nichts vererbt. Aber ein Pflichtteil steht jedem zu. Das Erbe muss ein Notar dann öffnen, und er wird es vorlesen wer was bekommt. Man kann aber auch Schulden erben, wenn da nichts ist. Aber das werdet ihr wohl ungefähr wissen, ob sich das lohnt oder nicht. L: Paua - Paul

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2014 hat mein Vater aus gesundheitlichen Gründen sein Haus verkauft für 150.000 Euro (er selbst hatte noch 20.000 Euro Schulden drauf). 2017 ist mein Vater verstorben. Meine Mutter ist im Februar 2018 verstorben.
Meine Schwester hat laut Testament 1/8 Pflichtteilsanspruch. Sie hat aber 1/5 bekommen, weil sie sich die letzten 5 Wochen vor Papas Tod um beide Eltern gekümmert hatte.
Trotzdem hat sie sich nun einen Anwalt genommen, weil sie JETZT 1/4 vom Verkaufserlös des Hauses (von 150.000 Euro) von mir haben will. Und sie droht mit einer zivilrechtlichen Klage, da mein Vater zu Lebzeiten an mich Schenkungen getätigt hatte (ich hatte ja auch viel Arbeit mit ihnen und bis zu seinem Tod kein eigenes Leben). Sie will all diese Schenkungen zivilrechtlich einklagen. Das Ganze läuft unter "Erbrecht". Ist so etwas rechtlich überhaupt möglich, dass sie nach 4 Jahren daherkommt und was erben will, als die Eltern noch gelebt hatten, und dann noch Schenkungen einklagen will? Von mir! Ich hab doch gar kein Geld.

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Guten Tag Community.

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Vielen Dank im Voraus fürs Lesen und Antworten.

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