Erbpflichtteil vor Erbfall auszahlen.

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Aus diesen Gründen haben mein Mann und ich beschlossen ihn zu enterben.

Was einer Pflichteilseinsetzung gleichkäme :-)

Pflichteil auszuzahlen. Was ist dabei zu beachten?

Plan A, todsicher:

Er müsste einen notariellen Erbverzicht unterschreiben. Das wird er eher nicht ohne Zahlung einer Summe machen, die dem erwartbaren Pflichtteil entspräche.

Dabei kann man ihm klarmachen, dass die finanziellen Hilfeleistungen in Anrechnung gebracht werden, euer späterer Nachlass sich durch vollständigen Vermögenseinsatz bei Pflegedürftigkeit mit Heimunterbringung erheblich schwindet und bereits durch Lurz- und durch Zinsverfall mit Inflationsrate deutlich verringert und ein entsprechend niedriges Angebot machen.

Plan B, ziemlich sicher, solange die Gründe im Testament erschöpfend dargestellt im Erbfall noch bestünden:

Haltet ihm § 2338 BGB entgegen. Demnach könnt ihr ihm Verschwendungssucht und Überschuldung vorhalten und in guter Absicht sein Pflichtteilsanspruch derart beschränken, dass der nicht auf ihn oder seine Gläubiger, sondern seine Kinder als Nacherben übergeht :-)

Spätestens jetzt wäre er dämlich, den Spatz in der Hand fliegen zu lassen :-O

Da ihr ohehin einen Notar bemühen müsst, besprecht das mit ihm und lasst ihn eine wohlformuliertes Schreiben mit Angebot (25-50% seines derzeitigen Pflichtteilsanspruches) und Verzichts-Vertrag aufsetzen und abschicken.

Viel Erfolg :-)

G imager761

Ihr Plan lässt sich realisieren, wenn Sie erreichen, dass Ihr Sohn einen notariellen Vertrag mit Ihnen schließt, in dem er auf den Pflichtteil sowohl beim Tod des Erst- wie des Letztversterbenden von Ihnen unwiderruflich verzichtet, und Sie ihm eine mit ihm auszuhandelnde Abfindungsleistung gewähren. Einen solchern Vertrag zu entwerfen, ist tägliches Brot für einen Notar und daher relativ unproblematisch. Die Schwierigkeit könnte nur sein, dass Ihr Sohn das ausnützt und seine Forderung über das hinaus steigert, was Sie für angemessen halten. Wenn Sie dann in einem - auch am besten: notariellen - Testament Ihre Erbfolge (unter Ausschluss des Sohnes) bestimmen, können Sie sicher sein, dass er im Erbfalle keine Ansprüche gegen die Erben erheben kann. Nur wenn Sie die gesetzliche Erbfolge eintreten lassen wollen (d.h. wenn Sie kein abweichendes Testament errichten ) sollten Sie vorsorglich und zur rechtlichen Klarstellung den SOhn sowohl auf seine gesetzlichen Erbrechte als auch auf die Pflichtteilsansprüche verzichten lassen.

Verfassen Sie einen gemeinsamen Erbvertrag, in dem Sie beide ausdrücklich verfügen, dass der Sohn enterbt wird. Doch wenn es andere Kinder gibt, dann sollten Sie sich darüber im Klaren sein, dass diese als Ihre Erben sehr heftig und quälend vom enterbten Sohn auf Pflichtteilsergänzungsansprüche verklagt werden können. D.h. : Alles, was Sie Ihren gewählten und gesetzlichen Erben geschenkt haben, müssen diese dem Sohn kund tun und sogar lange Inventarverzeichnisse erstellen. Der Sohn hat dann einen Anspruch auf Barauszahlung in Höhe seines Pflichtteilsanspruches. Beispiel: Sie haben einem weiteren Kind gerade eine Autoreparatur in Höhe von 1000 Euro bezahlt und dem Kind das Geld überwiesen. Sollten Sie innerhalb der nächsten zehn Jahre versterben, gilt diese Überweisung als Schenkung innerhalb der letzten zehn Jahre vor dem Tod des Erblassers. Ihr Sohn hat einen Anspruch auf Barauszahlung von 25% der Tausend Euro! So geht das mit allem, was Sie anderen Erben nachweisbar geschenkt haben. Ein Erbvertrag muss vor dem Notar geschlossen werden. Alternativ können Sie auch beide ein gemeinsames Testament handschriftlich aufsetzen und z.B. im Banksafe oder beim Amtsgericht hinterlegen. Das ist kostengünstiger und auch gültig, aber wer weiß, ob der Sohn es dann nicht anficht?

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Hallo,

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Fremdes Eigentum aus meiner Wohnung entsorgen?

Hallo liebe Community,

ich habe ein großes Problem. Anfang Jänner diesen Jahres habe ich einer Freundin in Not geholfen und ihr erlaubt, für 8 Wochen ihre Möbel bei mir zu lagern, da sie aus ihrer Wohnung ausziehen musste und keinen Platz für die Möbel hatte. Sie hat mir auch zugesagt, dass sie ihre Möbel nach dieser Frist wo anders lagern könnte.

Nun gut 9 Monate später steht der Krempel immer noch bei mir rum. Auch meine sonstigen Lagerkapazitäten wie Keller und Dachboden sind überfüllt mit ihren Sachen (war ja schließlich eine komplette Wohnungseinrichtung inkl. Küche). Ich brauche das Zimmer allerdings nun selber sehr dringend, da meine Lebensgefährtin mit ihrem Sohn zu mir zieht.

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Leider hatte sie auch einige feuchte Sachen wie z.B. nicht getrocknete Wäsche in einem Sack an der Wand liegen und der Schimmel hat sich an dieser Stelle abgesetzt.

Meine Frage nun:

WAS KANN ICH DAGEGEN MACHEN?

Darf ich ihre Sachen entsorgen oder verkaufen? Oder ist es möglich, ihre aktuelle Meldeadresse herauszufinden und ihr das Zeug vor die Haustür zu laden? Kann ich den Schaden irgendwie von ihr verlangen? Oder kann ich mich bei der Polizei informieren, was ich dagegen tun kann?

Ich wäre soooo froh, wenn ihr mir helfen könntet. Wir sind wirklich verzweifelt mittlerweile.

Danke schon mal für eure Hilfe

Liebe Grüße aus Österreich

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Rechtsgültigkeit von Eigentumsüberschreibung

Hallo, liebe Comm.

unsere Mutter hat meinem Bruder und mir im Februar 2010 ihr Hauseigentum überschrieben. Es handelt sich um eine halbe Altbauhälfte (Zechenbau, unsaniert) mit Grundstück. Geschätzter Wert etwa 60.000 €.

Nun hat meine Mutter im Jahr 2012 aus Dummheit Schulden i. H. v. mittlerweile 2.000 € gemacht (unbezahlte Rechnungen inkl. aller Kosten durch Mahnverfahren unter Beteiligung des Gerichtsvollziehers). Es handelt sich nur um 2 Gläuibger, die sie auch in Raten abzahlen wollen würde, diese verweigern aber eine Ratenzahlungsvereinbarung. verständlich, denn meine Mutter hat sie einfach zu lange ignoriert und bereits zuvor vereinbarte Raten nicht bezahlt.

Wir sind diesbezgl. bereits bei der Schuldnerberatung gewesen, diese riet uns, die Sache erst mal möglichst lange aus zu sitzen, da die Renteneinkünfte meiner Mutter nicht pfändbar wären.

Es besteht aber die Gefahr der Vermögensoffenlegung und in dem Fall würde ggf. die Schenkung rückgängig gemacht werden können.

Ab wann also ist die Überschreibung nun wirklich rechtsgültig? Nach 10 Jahren? Oder gibt es auch Ausnahmen?

Das Haus ist übrigens noch mit etwa 30.000 € belastet . Mein Bruder und ich zahlen es noch 12 Jahre ab.

Bitte nur sachlich gemeinte Ratschläge, wir wissen selbst wie blöd das Verhalten von meiner Mutter bzgl. der Gläubiger war.

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