Erbfall - wie komme ich zu einem Grundbuchauszug

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Jeder, der ein berechtigtes Interesse hat, kann inmer einen Grundbuchauszug verlangen. Eine Vollmacht braucht man da nicht. Wenn sich das Grundbuchamt sträubt, dann probier es doch einfach bei einem Notar, die können online auf das Grundbuch zugreifen. Bring auch etwas Geld mit, der Auszug kostet 8 €, eventuell berechnet der Notar MwSt. (müsste er eigentlich, wird bei solchen Sachen aber auch schon mal vernachlässigt).

K1und K2 wurden enterbt. Es soll Kinder geben, die diesen erklärten Willen der Erblasserin tatsächlich respektieren.

Oder auf ihren Pflichtteil bestehen und den Willen der Mutter damit mit Füßen treten. Diesen Fall unterstselle ich hier bei meinen nachfolgenden Erläuterungen.

Dazu müßten sie aber erst einmal - zunächst in unbekannter Höhe - ihren Anspruch gegen den Erben K3 fordern.

Darin wäre ihr Auskunftsanspruch gem. § 2314 (1) BGB erfüllt zu verlangen, also Nachlassverzeichnis und Bewertung des Vermögens und der Schulden am Sterbetag sowie Auskunft über lebzeitige Schenkungen innerhalb der letzten 10 Jahre.

Von den Erben - der begünstigte Enkel hat hier weder Zustimmung, Grundbucheinsicht noch Besichtigung seiner seinerseits übertragenen Immobilie zu gewähren.

Bei der übertragenen Immbolie wäre ein Wertgutachten zu erstellen.

Für den Fall, das die Verstorbene bei der Übertragung eine Pflegepflicht vereinbart hätte, wäre diese Gegenleistung vom Übertragungswert allerdings abzuziehen (6000 EUR pro Jahr mal ihrer statistischen Lebenserwartung, also 83 minus Lebensalter bei Übergabe).

Im übrigen bestünde eine Ausgleichspflicht der erbrachten Pflegeleistungen: § 2057a BGB n.F., die dem Nachlass zu entnehmen wären.

Da würde ich mir durch Bodenrichtwert und Immobilienwert (Fiktive Mieteinnahmen) doch erst einmal einen Überblick des Hauswertes verschaffen, den denkbaren Pflegewert und Ausgeichswert abziehen und prüfen, ob sich der Aufwand finanziell lohnt.

Denn um Gutachter- und Rechtsverfolgungskosten (Stufenklage) vermindert, dürfte der verbliebene Reinnachlasswert, der zur Pflichtteilsforderung verbliebe, dramatisch sinken.

Was die Oma friedlich ruhen lassen dürfte, die dieses Ergebnis wünschte.

G imager761

Sie schreiben, dass es Kinder geben soll, die die Enterbung respektieren. WO SIND DIE??????

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Hier die Kurzfassung:


Frage:

Der Enkel der Großmutter hat ein Haus..

Dir Großmutter stirbt.

Wer erbt das Haus.


Antwort:

Solange der Enkel der Großmutter noch lebt, wird er nicht beerbt.


Das Erbe der Grossmuttervwurdcaufgeteilz: wird wie

Die Kinder der Großmutter Erben je ein Drittel des Vermögens ( wenn kein Testament vorhanden ist)

Wenn sie enterbt sind erben sie mindestens den Pflichtteil ( das waren je 50 % von demDrittel ) . Aber nur von dem Vermögen der Großmutter, sie können nicht den noch lebenden Enkel beerben.

Also bekommen die beiden enterbten je ein Sechstel des Vermögens der Großmutter. Das nicht enterbte Kind erbt die restlichen vier Sechstel.

Die Enkel erben nur, wenn sie im Testament erwähnt sind.

Das nicht enterbte Kind erhält dann nicht vier Sechstel, aber auch mindestens ein Sechstel.


Warum soll die Grundbuchstelle irgendjemandem Einsicht in die Akten gewähren?

Wenn jemand Auszüge benötigt ( die Bank bei der Hypothek, der Käufer ) kann er sich an den Eigentümer wenden.


Rechtsauskunft kann hier niemand geben, dafür gibt es Anwälte.

Bitte Frage richtig lesen bzw. verstehen!

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