Erbenermittlung - Wo ist das Ende der Fahnenstange?

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5 Antworten

Erbenermittler werden bei gänzlich unbekannten Erben auf Provisionsbasis bezahlt. D.h. sie schließen mit den gefundenen Erben einen Vertrag, der ihnen einen Teil z.B. 30%  der Erbschaft zusichert.

Wie weit der einzelne Erbenermittler da ermittel ist ihm überlassen, hängt aber auch sehr stark davon ab, was der Nachlass wert ist.

das dauert sehr lange, kann sich über jahre hinwegziehen. es werden Geschwister des verstorbenen ermittelt, wenn die verstorben sind oder das erbe ausgeschlgen haben, Kinder davon, die enkel und dann die Urenkel.

mein Schwiegervater hat auch mal durch eine Verwandtschaft 7 Grades geerbt

das war dann irgendwie ein Großonkel oder Großcousin seines  Vaters, irgendetwas ganz komisches, aber ohne Nachkommen

Ich denke mal, beim letzten Lebenden, den sie finen. Wird niemand gefunden, geht das Erbe an den Staat.

Bis mein Kind als Erbe der Großmutter ermittelt wurde, gingen 10 Jahre ins Land.

So schnell wird also nicht aufgegeben.

10 Jahre sind echt ne Hausnummer. 

Aber es kann doch nie mit Sicherheit der letzte lebende Verwandte gefunden werden. Je mehr Generationen man zurückgeht, desto mehr Verwandtschaft ergibt sich doch.

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@Dummie42

desto mehr Verwandtschaft ergibt sich doch.

Schon. Aber ob da noch jemamd lebt, ist eine andere Frage.

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Irgend wann ist Schluss, wenn kein erbberechtigter gefunden wird. Nicht alle Onkel oder auch Tanten, eventuell Nichte und Neffen sind erbberechtigt.

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