Erben und andere Schwierigkeiten?

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4 Antworten

Offenbar hast du die Grundakten eingesehen. Ich nehme an ,dass du nur die Akten deines Großvaters eingesehen hast. Falls das Grundbuchamt bei der Umschreibung auf deinen Onkel ein neues Grundbuchblatt angelegt hat, sind die Urkunden hierüber im "Zuschreibeblatt", also bei dir in den Grundakten deines Onkels. 

Ich vermute, dass es sich hierbei um ein gefälschtes Testament handelt, welches wiederum nicht in den Grundakten des Grundbuchamtes vorliegt, sondern beim Nachlaßgericht aufbewahrt wird. Hierzu hast du beim Grundbuchamt nur den Vermerk eingetragen aufgrund "Testament, Erbschein oder Urkunde und ein Aktenzeichen" Dein weiterer Suchansatz ist also der Eintragungsvermerk des Grundstückes im Grundbuch deines Onkels, um überhaupt klären zu können, ob du nun ein weiteres (gefälschtes? ) Testament suchst. 

Jedoch frage ich mich, wenn dein Onkel seinen Betrug zugibt, warum er dir nicht heute das Grundstück schenkt, offenbar hat er ja inzwischen eingesehen, dass er damals einen Fehler gemacht hat. 

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Kommentar von Prometheus84
20.10.2016, 22:16

Also er hat es zwar zugegeben, dass war aber eher beiläufig im angetrunkenen Zustand, während einer Familienfeier. Und auf das Grundstück wird er nicht verzichten wollen (was er,im Bezug darauf dort zu leben, auch nicht muss. Es geht mir einfach um die rechtmäßigen Eigentumsverhältnise)  . Es ist eine etwas längere und komplizierte Geschichte. Mein Großvater ist damals zu seiner zweiten Frau gezogen und mein Onkel blieb im Elternhaus mit seinem Bruder wohnen... in dieser Zeit soll es wohl passiert sein. Mein Großvater hatte aber, nach eigenem Bekunden, nie das Haus abgetreten ... daher unser Misstrauen.

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Für jede Umschreibung im Grundbuch gibt es einen Erbschein oder eine sosntige notarielle verfügung, die das Grundbuchamt veranlaßt, eine solche Umschreibung vorzunehmen.

Ein solcher Hinweis wird in der Grundbuchakte verwahrt. Im Grundbuch wird lediglich auf den Grund hingewiesen.

Ohne läuft da garnichts!

Ohne eine erbrechtliche notarielle oder privatschriftliche Verfügung könnte der Onkel ausschließlich aufgrund einer notariell beurkundeten Schenkung Eigentümer geworden sein.

Der Notar überzeugt sich stets von der Testierfähigkeit der durch Personalauseis ausgwiesenen vor ihm erschienenren Person.

Das gibt es nach Ablauf von 10 Jahren seit dem Tod des Schenkenden nichts mehr anzugreifen.

Im Übrigen mutet Ihr Hinweis auf die angebliche Selbstbezichtigung des Onkels reichlich unglaubwürdig an!

Was soll denn der um alles in der Welt für einen Grund haben sich selber ohne erkennbaren Anlaß zu belasten?

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Hallo,

für die Erbfolge im Grundbuch braucht man immer einen Erbschein des Nachlassgerichtes (Amtsgericht). Wenn irgend etwas falsch sein sollte, muss du beim Nachlassgericht nachfragen.

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Eine Akteneinsicht in die Nachlassakte des Großvaters könnte weitere Klärung bringen.

Einsicht in die Nachlassakte dürfen z.B. die Kinder des Verstorbenen nehmen, da sie zum Kreis der gesetzlichen Erben/Pflichtteilsberechtigten gehören.

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