Erben als "Krankenschwester"?

4 Antworten

Wenn sie Dir im Testament alles vermachen möchte, so kann sie das tun. Der BRuder hat keinerlei Pflichtteilsansprüche.

Wenn Sie nicht mehr in der Lage ist, ihre eigenen Entscheidungen zu treffen und es auch keine Vollmacht gibt, so wird für die alte Dame ein Betreuer bestellt. Das hat mit dem Erbe nichts zu tun.

Kennst Du den Bruder und dessen raffgierige Söhne persönlich? Mit so einer Aussage solltest Du vorsichtig sein. Das was Du geschrieben hast, klingt unglaubwürdig.

Gehe doch mal zu ihrem Notar. Aber wichtig dabei ist wohl auch sofern sie das Testament ändert) das jemand dabei ist der bescheinigen kann das sie 100% weiss was sie macht.

Wer legt denn fest, ob jemand "etwas sklerotisch im Kopf" ist?

Mein Chef/ ihr Hausarzt? Sicherlich benötigt sie etwas mehr Zeit und überlegt schon etwas länger aber eine entsprechende Diagnose diesbezüglich liegt noch nicht vor...

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@querdenker77

Ich bin kein Psychologe aber ich habe das öfters im TV gesehen das die ihr Testament ändern und im nachhinein drüber gestritten wird, ob denn die Frau/der Herr überhaupt wusste was sie gemacht hat. Also ob die 100% zurechnungsfähig zur Testamentänderung gewesen sind.

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Kein Heimplatz frei! Kann Familie häusl. Plegedienst ablehnen & Aufnahme im Pflegeheim "erzwingen"?

Liebe User,

ich wende mich an Euch, weil die Familie nicht mehr weiter weiß. Sie muss aufgrund einer Notsituation schnell handeln und weiß nicht was als nächstes zu tun ist, bzw. welche Möglichkeiten sie haben.

Es geht um folgende familiäre Situation:

Ehefrau: - über 70 Jahre, Pflegestufe 2, multimorbide, blind, Zucker, 120 kg schwer, im Rollstuhl - durch Notfall aktuell in Intensivbehandlung, wird jedoch demnächst entlassen (möglicherweise mit Pflegestufe 3)

Ehemann: - ebenfalls 70 Jahre, pflegt seine Frau seit 2003 in einer kleinen 50 qm Wohnung, die nicht behindertengerecht ist - ist gesundheitlich und psychisch angeschlagen und aufgrund des hohen Alters kaum noch in der Lage die Pflege der 120 kg schweren Frau in der eigenen Wohnung zu übernehmen

Kinder: - Sohn (40 Jahre, Vollzeitbeschäftigt mit Kind), Tochter (30 Jahre, Studentin, 250km entfernt) können Pflege nicht übernehmen

Problem: Eine Hilfestellung durch einen Pflegedienst in der Wohnung kommt für die Familie wegen des angeschlagenen Ehemannes nicht in Frage!

  • Heimplatz dringend benötigt.
  • Alle Heime im Landkreis sind belegt (Wartelisten!)
  • Örtliche Krankenkasse verweist lediglich auf Pflegedienste, die in die Wohnung kommen können, aber für die Familie nicht akzeptabel sind

Es entstehen deshalb für die Familie folgende Fragen:

  • Kann die Familie die Aufnahme der Ehefrau in ein Heim ''erzwingen", bzw die Aufnahme dieser in der eigenen Wohnung verweigern?

  • Kennt jmd. vielleicht ein Gesetz / Urteil zu dieser Frage?

  • Wie solle die Familie hier am besten vorgehen / an wen kann Sie sich genau wenden?

Wir würden uns sehr über Antworten freuen.

Vielen Dank.

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Hallo, meine Mutter ist Witwe und alleinige Erbin von Land und Haus. Ich habe noch einen Bruder.?

Nun soll ich das Haus erben und mein Bruder Geld in gleicher Höhe,wie der von uns geschätzte Wert, des Hauses. Das Haus ist 100 Jahre alt und es zeigen sich trotz Sanierungen meiner Eltern diverse Verschleißerscheinungen. Die uns in starke finanzielle Ausgabeb stürzen würden. Meine Mutter soll/kann bis zu ihrem Tod da wohnen bleiben. ? 1. Wenn ich nun 10% Familiennachlass von der Summe des Hauses abziehe und noch einen Nachlaß für die Instanthaltungen ist das fair? 2. Muss meine Mutter an meinem Bruder dann auch nur die geringere Summe vererben?

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Wer entscheidet, ob Pflege im Heim oder Zuhause?

Hi ,

weiß jemand, wie das ist, wenn eine alte Frau Pflege braucht und zur Zeit im Krankenhaus liegt. Wer entscheidet dann, ob sie anschließend ins Heim geht oder zuhause weiter gepflegt wird? Die Angehörigen, schon klar. Aber wenn die Angehörigen sich da nicht einig sind, wonach geht es dann? Tochter möchte sie zuhause pflegen, Enkeltochter möchte, dass sie ins Heim geht, weil sie sie da besser versorgt glaubt. Entscheidet die Tochter der Frau, weil sie näher verwandt ist als die Enkeltochter?

Danke

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Der Tod wird herumposaunt?

Schönen Abend.

Vor knapp vier Monaten ist der wundervolle Papa meiner kleinen Schwester überraschend gestorben. Er hat ein gewaltiges Loch hinterlassen, das seit seinem Todestag nur gewaltiger zu werden scheint. Besonders meine Mutter hat mit diesem Verlust zu kämpfen - sie war auch ehrlich gesagt immer die, die ihn für sämtliche Fehler verantwortlich gemacht hat. Er hat es damals immer locker aufgenommen, dennoch denke ich, dass diese aufkommenden Schuldgefühle sehr an meiner Mutter nagen.

Nun kam es schon des Öfteren vor, das mich eine Verhaltensweise meiner Mutter sehr zum Grübeln anregt: es ist die Art und Weise, wie sie mit dem Tod unseres Papas in der Öffentlichkeit umgeht. Heute erst waren wir beim Arzt. Sie hat mich begleitet und ließ sich auch gleich beraten, um nicht noch extra einen Termin zu machen. Es fielen dann Kommentare wie: "Ich riskiere nun nichts mehr. Wenn bestimmte Eingriffe nicht notwendig sind, dann lasse ich es auch nicht darauf ankommen." Und später meinte sie auch: "Meine Töchter haben nämlich nur noch mich" - aber als der Arzt das nicht _so_ wahrgenommen hat, hat sie nochmal klar und direkt gesagt, dass ihr Mann erst vor Kurzem gestorben ist. Und dieses Verhalten trat schon so oft auf. Egal ob es sich um die Postbotin, den Kassierer im Supermarkt oder die Supportperson am Telefon handelt- nach spätestens zwei Minuten weiß ihr Gegenüber von unserem schweren Schicksalsschlag.

Mir ist durchaus bewusst, dass jeder auf seine Weise mit der Trauer umgeht. Dennoch weiß ich nicht, wie ich mit diesem Verhalten umgehen soll. Es kommt mir vor, als wolle sie Mitleid erregen, zugleich regt sie sich aber auch über die Leute auf, die versuchen ihr mit tröstenden Worten zu helfen. Mir persönlich ist es einfach nur unangenehm, manchmal sogar peinlich. Es fühlt sich so an, als nützte sie den Tod unseres Papas einfach nur, um Aufmerksamkeit zu erlangen. Ich denke nicht, dass es daran liegt, dass sie jemanden zum Reden braucht. Ich meine, daran hapert es nun wirklich nicht. Viele geben sich Mühe, bieten stets und ständig ihr offenes Ohr an, aber sie lehnt meist ab.

Meine Frage wäre einfach nur dahingehend, wie ihr dieses Verhalten meiner Mutter interpretieren würdet - ob ich mit meiner Einschätzung übertreibe, oder ob dieses Verhalten wirklich einfach nur unangebracht ist.

Herzlichen Dank.

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Altenheim oder gibt es noch alternativen?

Hallo,

Ich habe mich natürlich schon bei allen möglichen Anlaufstellen informiert, aber ich hoffe auf einen guten Tipp den ich noch nicht gehört habe eventuell.

Es geht um meine beiden Eltern, die aktuell seit einem halben Jahr im Altenheim sind, jedoch sind die Umstände dort wirklich katastrophal was mir selbst die beraterin von der Krankenkasse zustimmte. Die beiden leiden an Demenz womit der umgang natürlich schon schwer genug ist, jedoch ist meine frage: gibt es eine alternative als das klassische altenheim? im Monat zahle ich um die 5000 Euro für diese umstände, das sehe ich irgendwo nicht ein. Ich habe schonmal was von einer Demenz-Wg gehört für ältere Leute, jedoch würde dort nochmal Summe X oben drauf kommen.

Ich spiele schon mit dem Gedanken, sie zuhause auf zu nehmen, zu betreuen und mir eventuell eine pflegehelferin für paar stunden am tag zu holen, was haltet ihr davon? natürlich wäre das jetzt zuviel um ins Detail zu gehen aber vielleicht hat jemand von euch schonmal die erfahrung gemacht, oder kennt sich gut aus in dem Thema.

Vielen Dank vorab

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Doppelte Investitionskosten, wenn in einem Haushalt zwei Personen durch Pflegedienst betreut werden?

Meine Eltern Leben in ihrer gemeinsamen Wohnung, 3x Täglich kommt ein Pflegedienst, eine Schwester, die mit einem Auto kommt. Beide werden zur gleichen Zeit durch die Schwester/Pflegerin für ca 15 min betreut. Jetzt erhalte ich aber für beide getrennte investitionskostenabrechnungen von monatlich ca 60 bis 70€. So als würden halt zu jedem einzelnen eine extra Pflegekraft geschickt. Ist das , wie der Pflegedienst meint, so korrekt. Faktisch bezahle ich für einmal Eegstrecke und Fahrzeugnutzung doppelt.

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