Erbe wurde ausgeschlagen, Nachlass ist aufgetaucht (Aktulisierung der Frage)

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4 Antworten

Klarer Fall: die Beerdigungskosten fallen dem Nachlass zur Last. Der Bruder kann die notwendigen Beerdigungskosten nunmehr gegen den Rechtsnachfolger des Nachlasses geltend machen (§ 1968 BGB).

Schreiben an das Nachlassgericht, Belege in Kopie beifügen, Anspruch stellen. Trauerkleidung, allzu üppige Bewirtung oder unverhältnismäßige Sargausführung könnten allenfalls nicht angerechnet werden, der grds. Anspruch ist aber da.

HTH

G imager761

Das macht man vorher. Nicht im nachhinein

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Klarer Fall: die Beerdigungskosten fallen dem Nachlass zur Last. Der Bruder kann die notwendigen Beerdigungskosten nunmehr gegen den Rechtsnachfolger des Nachlasses geltend machen (§ 1968 BGB)

Der Rechtsnachfolger des Nachlasses ist nun der Staat so wie ich das sehe und diese Antwort verstehe ich so das man eben nun die Kosten gegen diesen Rechtsnachfolger (Nachlassgericht) geltend machen kann???

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@Papakind5

Verstehe es ganz einfach:Der Nachlass wurde von euch ausgeschlagen.Der ist weg.Der Bruder hat trotzdem die Kosten übernommen ,ohne Beanspruchung der 3 .Art,und dies muss er zahlen.Er hätte es nicht machen müssen. Verstehst du es jetzt.???? Es gibt nicht einen Pfennig irgenwo her.Ganz einfach

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@tobi1970

Warum hat er es überhaupt gemacht??? Wenn man jetzt so sehr dran zieht und zerrt

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Wie bereits kommentiert, besteht in geschilderten Fall die Möglichkeit der Anfechtung der Erbausschlagung.

Du kannst als Erbe deine Erklärung nur innerhalb von 6 Wochen nach Kenntniserlangung des Anfechtungsgrundes "Vermögenswert Rechtschuldversicherung" anfechten. Sie ist dem zuständigen Nachlassgericht gegenüber zu erklären, insbesondere, warum es bei der Ausschlagung nicht berücksichtigt werden konnte.

Allerings trittst du damit wieder in die volle Erbenstellung (Schulden!) ein.

Prüfe dieses Vorgehen nunmehr sogfältigst.

Erneut weise ich daruf hin, dass es womöglich besser ist, sich an die weiteren Angehörigen zu halten, um die Bestattungskosten anteilig erstattet zu bekommen.

Auch durch permanentes Nachfragen ist der Fall (von mir) nicht anders zu bewerten.

HTH

G imager761

Ich denke mal als erstes kommen gläubiger dran sofern vorhanden. Wenn nicht sollte sich die ganze erbengemeinschaft aus sozialverhalten darauf einigen es dem bruder zuzuschreiben.

sie haben das Erbe ausgeschlagen,damit sind sie raus aus der Sache

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@tobi1970

Aber kann das Geld nicht für die Beerdigungskosten in Anspruch genommen werden da hier beim Staat nichts beantrag wurde.

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@tobi1970

Das ist schlicht falsch! Erbanspruch und Bestattungspflicht sind zwei völlig unterschiedliche Dinge. Auch ohne Erbe sind alle nahen Angehörigen hier verpflichtet. Der Bruder kann daher mal überall, auch die Ehefrau angehen und sie im Rahmen ihrer Möglichkeiten um Kostenbeteiligung bitten, wenn aus dem Erbe sonst nichts zu holen ist.

G imager761

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@imager761

Ok also nochmal zum Verständniss:

Erbe wurde augeschlagen, Beerdigung wurde vor 3 Monaten gemacht und Rechnungen vom Bruder gezahlt. Das auf einmal 5000 Euro aufgetaucht sind ist vor 2 Wochen rausgekommen. Die 5000 Euro gehen ans Nachlassgericht? Der Bruder kann sich mit den Beerdigungsbelegen an das Nachlassgericht wenden? Und bekommt was?

Die Erben sind die Mutter die nur eine kleine Wittwenrente bekommt. Die zwei Nichten des Verstorbenen, eine ist noch Azubi die andere verdient normales Angestellten gehalt genaus wie der Bruder. Es wurden keine Beerdigungskostenhilfe beantragt.

Was muss der Bruder nun tun? Beim Nachlassgericht melden und als Gläubiger auftreten? Wie ist die Reihenfolge der Gläubiger? Steht der Bruder an erster Stelle wegen der Beerdigungskosten oder ist diese gleichgestellt mit anderen Gläubigern?

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@imager761

imager761: Natürlich sind sie in der Beerdigungspflicht.Aber aus dem Erbe sind sie raus... Da kann man auch nicht später ankommen und sagen:Ich wusste ja nicht das er noch n paar € hat,dann hätte ich ihn nicht auf meine Kosten beerdigt.Kann ich das Geld wieder haben?? Das gibt es nicht

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Ihr habt alle das Erbe ausgeschlagen,also bekommt keiner einen CT.Es werden Gläubiger bedient,soweit vorhanden,der Rest geht an den Fiskus..

Ok also nochmal zum Verständniss:

Erbe wurde augeschlagen, Beerdigung wurde vor 3 Monaten gemacht und Rechnungen vom Bruder gezahlt. Das auf einmal 5000 Euro aufgetaucht sind ist vor 2 Wochen rausgekommen. Die 5000 Euro gehen ans Nachlassgericht? Der Bruder kann sich mit den Beerdigungsbelegen an das Nachlassgericht wenden? Und bekommt was?

Die Erben sind die Mutter die nur eine kleine Wittwenrente bekommt. Die zwei Nichten des Verstorbenen, eine ist noch Azubi die andere verdient normales Angestellten gehalt genaus wie der Bruder. Es wurden keine Beerdigungskostenhilfe beantragt.

Was muss der Bruder nun tun? Beim Nachlassgericht melden und als Gläubiger auftreten? Wie ist die Reihenfolge der Gläubiger? Steht der Bruder an erster Stelle wegen der Beerdigungskosten oder ist diese gleichgestellt mit anderen Gläubigern?

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@Papakind5

Der Bruder steht in keiner Folge.Das ihr keine Beerdigungskosten beantregt habt,ist eure eigene Schuld.Und ihr habt das Erbe ausgeschlagen..Ist einfach so.Weil ihr der Meinung wart,es ist kein Kreuzer zu holen..Jetzt ,wo es um ein paar Kreuzer geht,seit ihr alle wieder da... Zum Bruder nochmal:Man wird nicht Gläubiger eines Toten,das geht nicht Der Bruder hätte ihn nicht auf seine Kosten beerdigen müssen..Er hat es getan,nett von ihm,nun muss er aber auch die Rechnung zahlen.. So isses,deswegen wird man vorher gefragt

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@tobi1970

zum Bruder nochmal:Man wird nicht Gläubiger eines Toten.Das geht nicht..Mit dem Tod erlischt der Anspruch gegen jedermann

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@tobi1970

Klarer Fall: die Beerdigungskosten fallen dem Nachlass zur Last. Der Bruder kann die notwendigen Beerdigungskosten nunmehr gegen den Rechtsnachfolger des Nachlasses geltend machen (§ 1968 BGB)

Der Rechtsnachfolger des Nachlasses ist nun der Staat so wie ich das sehe und diese Antwort verstehe ich so das man eben nun die Kosten gegen diesen Rechtsnachfolger (Nachlassgericht) geltend machen kann???

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@tobi1970

hätte er es nicht übernommen hätte der Staat es reguliert und hätte sich ggf die Kosten bei den Angehörigen wieder geholt b.z.w. mit dem Erbe verrechnet.So hat er jetzt übernommen und es ist sein Auftrag,seine Rech... Der Staat freut sich über das vorhandene Plus

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