Erbe, wer zahlt wen wie aus?

7 Antworten

Grundsätzlich ist es bei Sachwerten, meistens sind es Häuser, Wohnungen oder Firmen, so, das jeder 1/3 erbt.

Wenn man sich auf einen Wert einigt, z.B. durch ein Sachverständigengutachten oder auch durch Vereinbarung, dann bekommen 2 ihr Drittel in bar ausgezahlt von dem, der den Sachwert behält und der erbt sein Drittel in Form des behaltenen Sachwertes, für den er nichts bezahlen muss. Er bekommt dabei ja nicht den Gegenstand und 1/3 an Geld, sondern er bekommt dadurch nur 1/3 des Gegenstandes kostenlos und kein Geld, sondern muss im Gegenteil sogar noch 2/3 des Wertes den anderen in bar auszahlen.

Können sich die Erben nicht einigen, muss der Gegenstand verkauft werden und der Erlös wird dann gedrittelt, wobei es durchaus zulässig ist, das auch ein Erbe als Käufer oder Bieter bei einer Versteigerung auftritt.

erst mal ist das die vernünftige Lösung, man einigt sich über den Wert, und darüber wer das Auto behalten will, und derjenige zahlt den anderen Ihren Anteil, also jeweils 1/3 des Wertes aus. Dazu braucht man keinen Anwalt, keinen Notar, keinen schriftlichen Vertrag.

Rechtlich gehört das Auto jedem zum Drittel, über den Wert kann man streiten, auch kann keiner erzwingen dass er das Auto behält oder von den anderen verlangen, die Kosten eines Gutachten zu tragen.

Wenn also gar keine Einigkeit besteht, dann muss einer zum Anwalt oder zum Amtsgericht gehen, die "Auseinandersetzung" des Erbes verlangen, und das Auto wird dann amtlich versteigert, der Erlös geteilt.

Zunächstmal ist es so, das sich die Erben einigen müssen, ein einzelner Erbe hat nur das Recht auf Anteilige Nutzung und ggf. Teilungsversteigerung.

Für eine faire Lösung kommt es auf die Erbquoten an, das Erbe wird ja entsprechend der Quoten und nicht pro Kopf verteilt. Natürlich können die Quoten z.B. bei 3 Geschwistern auch gleich sein. Bei zwei Kindern und der Ehefrau wäre es hingegen typsicherweise 1/2 und je 1/4.

Typischerweise wird der der das Auto bekommen will, jeden anderen Erbe den anteiligen Wert entsprechend der Erbquote bezahlten. Das läuft auf das hinaus, das Gedanklich das Geld an die Erbengemeinschaft gezahlt und dann unter den Erben verteilt wird. Bei gleicher Erbquote würde also jeder der anderen Erben jeweils 1/3 des Nachlasswertes bekommen.

oder muss die Person, die das Auto behält, den Gesamtwert des Autos an die beiden anderen Erben auszahlen?

Das auf keinen Fall, dann hätte er selbst ja rein gar nichts erhalten, sondern das Auto komplett bezahlt.

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2) Punkt 6, Übertragung der Vollmacht ganz oder teilweise auf andere. Ich bevollmächtige bereits 9 Anwälte, die einander Arbeit abnehmen könnten. Also wozu müssen sie diese Vollmacht weiter verbreiten können?

3) Punkt 7, Beseitigung des Rechtsstreits durch Vergleich, Verzicht oder Anerkenntnis. Bezieht sich das auch auf den Rechtsstreit innerhalb der Erbengemeinschaft? Könnte der Anwalt so zum Beispiel entscheiden, wem wie viel des Erbes zusteht und mich so enterben?

4) Punkt 11, die Abrechnung der Rechtsanwaltsgebühren wird nach dem Gegenstandswert abgerechnet. Also abhängig vom Wert des Erbes? Sozusagen bekommt er einen bestimmten Prozentsatz? Oder heißt das bloß, dass Rechnungen ausbleiben, bis wir das Haus verkauft haben?

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