Erbe seit 20Jahren unterschlagen, was nun?

3 Antworten

Wenn ihr die Sache einem Anwalt übergeben habt, habt ihr schon alles gemacht, was man tun kann. der weiß, ob eine anzeige aussicht auf erfolg hat und wird sich auch um die zinsen kümmern. es ist wichtig, das Testament in die Finger zu bekommen und den Notar herauszufinden, bei dem es hinterlegt wurde. Ich denke schon, dass ihr alles bekommt, was deinem mann vererbt wurde, denn die anprüche sind ja nicht verjährt.

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Das Testament haben wir bereits. Es liegt zum einen beim Notar, aber das Original wird nach dem Tod immer am zuständigen Amtsgericht hinterlegt. Da haben wir auch Einsicht bekommen, bzw haben die uns eine Kopie davon gemacht, welche nun beim anwalt liegt. Das ganze ist halt in vergessenheit geraten, weil mein mann damals erst 11 war und somit keine einsicht hatte. und bis mitte 2011 war ja zwischen ihm und seinem vater mehr oder weniger alles ok, und wir waren in dem glauben das ist alle abgeschlossen...und nun sowas. Finde es echt schlimm das ein vater seinen einzigen sohn so hintergeht. aber wir wissen jetzt auch warum. er wollte wahrscheinlich ärger zwischen ihm und seinen geschwistern vermeiden, da diese nur 10000DM damals auf Grund der westfälischen Höferolle bekommen haben und das anerkannt haben, er hat ihnen wohl versprochen, das das geld in den Hof geht und sein sohn nie was davon erfährt. nur scheinbar leider nicht mit einem guten bekannten seiner mutter gerechnet hat, der noch so einiges wusste. Nun versteht mein mann auch warum seine onkels und tanten immer so schlecht auf ihn zu sprechen waren. Ob die mutter meines Mannes davon von überhaupt was wusste steht in den sternen, da sie leider alkoholabhänig war und im letzten Jahr verstorben ist.

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@roneburger

Ist echt keine schöne Geschichte. Aber ihr könnt nichts weiter tun. Sofern der Anwalt ein Erbrechtler ist, wird er alles für euch rausholen, was möglich ist und keine Option vergessen.

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Wenn du schon nen Anwalt eingeschaltet hast ,Frag ihn ,der wird es am besten Wissen ... An sich habt ihr auf jedenfall Anspruch auf ein Teil des Erbes ,Zinsen gibt es nicht soweit ich weiss (Die sagen dann ihr hättet so lange gewartet ect. )

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Stimmt so nicht! Vom Zeitpunkt des Erbfalls bis zu dem Zeitpunkt, zu dem das Testament zum zweiten Mal eröffnet wurde (also der Erbberechtigte Kenntnis erlangt hat), fallen auch Zinsen an.

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Was fragst Du hier? Du hast doch schon einen Anwalt beauftragt! Laß dich, auch im Hinblick auf die strafrechtlichen Möglichkeiten, von ihm beraten. Dafür bezahlst Du ihn schließlich!

Wie lange dauert es ca. bis ich vom Nachlaßgericht benachrichtigt werde?

Mein Vater ist am 06.11.2011 verstorben, nun hatte ich seit 14 Jahren keinen Kontakt zu ihm und weiß nicht wie es sich verhält mit dem Erbe. Bekomme ich automatisch Bescheid vom Nachlaßgericht, oder muß ich dort selbst nachfragen? Außerdem hat mein Vater auch das Erbe von meiner Oma nicht an mich weitergeleitet, diese ist vor 13 Jahren verstorben, wie verhalte ich mich diesbezüglich?

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Wie verhalte ich mich im drohenden Erbfall, um unverzüglich und problemlos vom jobcenter loszukommen?

"Eigene Abmeldung" vom Jobcenter im Erbfall

Ich würde gerne wissen, wie ich mich im konkreten Erbfall, den Niemand voraussehen kann, verhalten kann, um durch "eigene Abmeldung" unverzüglich und problemlos vom jobcenter loszukommen und mein Erbe dabei nicht zu gefährden.

1. Frage:

Angenommen der Erbfall (also der Tod des Vererbenden tritt ein, der Zufluss des Erbes ist noch nicht eingetroffen) tritt ein und ich wäre zu dieser Zeit bei Jobcenter angemeldet, dann würde ich mich unverzüglich abmelden und den Leistungsbezug zurückzahlen. Muss ich nach der Abmeldung darüber hinaus noch mehr zurückzahlen? Ist es richtig, dass ich den Erbfall mitteilen muss und mir das Erbe bereits in diesem Monat angerechnet würde?

Was würde dies für die ferne Zukunft bedeuten, also angenommen ich müsste mich zu einem späteren Zeitpunkt wieder anmelden, da mein Erbe bereits verbraucht wäre. Würde dann noch weiter das Erbe angerechnet werden, so dass ich vom Leistungsbezug ausgeschlossen würde.

2. Frage:

Angenommen der Zufluss des Erbes tritt ein und ich wäre zu dieser Zeit bei Jobcenter angemeldet, dann würde ich mich unverzüglich abmelden und den Leistungsbezug zurückzahlen. Muss ich nach der Abmeldung darüber hinaus noch mehr zurückzahlen? Es ist wohl klar, dass mir das Erbe bereits in diesem Monat angerechnet würde. Doch da ich mich ja abmelde, muss ich lediglich den Leistungsbezug zurückzahlen?

Was würde dies für die ferne Zukunft bedeuten, also angenommen ich müsste mich zu einem späteren Zeitpunkt wieder anmelden, da mein Erbe bereits verbraucht wäre. Würde dann noch weiter das Erbe angerechnet werden, so dass ich vom Leistungsbezug ausgeschlossen würde.

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Erbfrage - Pflichtteil trotz alleinerbe?

Tach zusammen!

Folgender Fall: Mein Schwiegervater ist verstorben und hinterlässt eine Ehefrau und seine Tochter (nicht gemeinsames Kind!).

Im Testament steht, dass seine Ehefrau Alleinerbin ist. Dennoch steht meiner Frau, also seiner Tochter, der Pflichtteil zu.

Ich habe gelesen, dass die Frau als Alleinerbin dazu berechtigt ist, alles ohne Rücksicht auf seine Tochter zu veräußern und sie lediglich einen Anspruch auf die geldwerte in Höhe ihre Pflichtanteils hat. Ist das korrekt?

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Hat seine Tochter Anspruch auf das gesamte Haus+Grundstück, weil es VOR Eheschließung bereits abbezahlt war? (Kauf war ca. 2000, Eheschließung 2002). Oder hat seine Frau einen Teilanspruch? Wenn ja: wie hoch wäre der?

Theoretische Rechnungen: ihr gehört sowieso die Hälfte aufgrund der Ehedauer, also 50/50. Vom Vater seiner Hälfte erbt sie 50% und seine Tochter 50%, also 75%/25%. Durch das Alleinerbe leibt der Tochter noch die Hälfte des Anteils, also 12,5%, sprich:

Witwe: 87,5% und Tochter 12,5%. Korrekt?

Oder

Haus gehört zu 100% ihm (ohne vorige Aufteilung druch Ehe o.ä.), , dann geht 50%/50% an Witwe/Tochter und als Alleinerbe dann 75%/25% an Witwe/Tochter.

Wer bezahlt eigentlich den Gutachter? bZw. was wäre, wenn die Witwe das Haus veräußert, ohne vorige Begutachtung durch einen Spezi?

Ich danke schonmal für eure Antworten!

LG

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Vor kurzem ist leider mein Vater verstorben. Er verfasste vor seinem Tod ein Testament, in dem 50% seine neue Lebenspartnerin erben soll, 25% meine Schwester und 25% ich.

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Meine Fragen:

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Wenn ja, welche Schritte muesste ich einleiten?

Macht es Sinn das Nachlassgericht des Todesortes meiner Mutter zu kontaktieren (Testament, Erbschein, ???)

1000 Dank

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