Erbe - Pflichteilsberechtigung durch Enkel umgehen?

4 Antworten

Wenn dein Sohn durch Testament enterbt wird, steht ihm immer der Pflichtteil zu. Von exotischen Ausnahmen mal abgesehen. Eine Übertragung der Pflichtteilsberechtigung auf einen Dritten durch den Erblasser, sieht das Gesetz nicht vor.

Vielen Dank für die schnellen Antworten :) Ich kann ja in jedem Fall verhindern , dass A erbt indem seine Kinder erben , da ich sein Recht auf den Pflichteil auf meine Enkel übertragen kann. Das wäre schon der bessere Weg , da A dann nicht über das Erbe verfügen kann. Aber warum kann man das Recht auf den Pflichteil auf seine Kinder , aber nicht auf die meiner Tochter übertragen ? A hat sich von heute auf morgen entschieden nichts mehr mit seinen Eltern zu tun zu haben. ( ich schreibe stellvertretend ) Dadurch hat die Oma eine Psychose entwickelt und ist durch die Belastung auch körperlich sehr krank geworden und nur knapp dem Tod entkommen. Er hat ihr zwar nicht nach dem Leben getrachtet , aber ich bin sehr sauer auf ihn und kann auch schlecht damit Leben , dass beide sterben ohne eine Erklärung. Deshalb möchte ich versuchen ihrem Wunsch zu erfüllen indem der Sohn nichts erbt.

Wenn B ein Haus kauft und ihre Eltern in diesem Wohnen bringt das ja auch nichts , da ein Teil des Erbes ja für A übrig wäre , er also seinen Teil bekommen würde oder ?

Ist das bei Schenkungen nicht so , dass sie mindestens 10 Jahre vor dem Tod des Erblassers gemacht werden muss , damit A keinen Anspruch mehr hat ?

Ich befürchte ja , dass das Erbrecht ziemlich Lückenlos gestaltet worden ist und es wohl keinen Weg gibt.

Den Pflichtteil bekommt er auf jeden Fall....zumindest ist das in Ö so. Du könntest aber der Tochter jetzt schon was schenken.

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Unsere Mutter ist verstorben und hat kein Testament hinterlassen. Wir waren 4 Kinder ( 1 Junge und 3 Mädchen). Mein Bruder ist bereits vor seiner Mutter verstorben. Seinen einzigen Sohn hat er enterbt, so dass dieser nur den Pflichtanteil erhalten hat. Als Erbe hat er seine Lebensgefährtin eingesetzt. Kann sein Sohn jetzt von seiner Großmutter erben in Form einer Erbengemeinschaft mit seinen Tanten oder erbt die Lebensgefährtin den Anteil meines Bruders?

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Wie kann ich meinen Stiefsohn aus meinem Erbe komplett fernhalten?

Liebe Experten,

ich bin 36 Jahre alt und seit über 8 Jahren glücklich mit meiner Freundin zusammen. Unser Glück wurde perfekt, als unsere kleine Tochter vor 2 Jahren auf die Welt kam.

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Anfangs lief alles ziemlich angenehm und glatt mit dem jungen Mann, doch mittlerweile gibt es ständig Krach (Schule, Verhalten, Manieren etc.).

Jedenfalls will ich meiner Freundin nun endlich einen Antrag machen und sie fragen, ob sie mich heiraten will. :-))

Doch bei aller Freude schleichen sich auch Ängste und Gedanken in meinen Kopf bezüglich der Zukunft: Meine Eltern sind beide über 70 Jahre alt und sind recht vermögend und irgendwann, wenn meine lieben Eltern nicht mehr unter uns weilen, werden mein Bruder und ich erben.

Nun will ich, dass unsere Tochter und eventuell weitere gemeinsame Kinder mein Erbe später erhalten und nicht mein Stiefsohn! Ich hasse den jungen Mann nicht, doch ich möchte, dass unsere GEMEINSAMEN Kinder erben und nicht ein für mich fremdes Kind.

Mal angenommen: Meine Eltern sind verstorben und irgendwann versterbe ich auch (noch vor meiner Frau), dann würde meine Frau 50% des Erbes von mir erhalten. Wenn Sie dann irgendwann verstirbt, wird ja automatisch dann Ihr Sohn aus erster Ehe auch erben - mein Erbe - oder besser gesagt das Erbe meiner Kinder! Das will ich nicht! Wie kann ich das umgehen?

Was muss ich zudem beachten, wenn wir irgendwann ein eigenes Haus bauen oder kaufen? Kann der Sohn auch in solch einem Fall aus dem Erbe ausgeschlossen werden? Kann ich meinen Kindern später per Testament anordnen Ihren "Halbbruder" aus Ihrem (meinem ehemaligen) Erbe zu streichen?

Wenn Ihr euch nun fragt, warum ich unbedingt eine Erbbeteiligung verhindern will: Meine Eltern haben sehr hart und sehr lange gearbeitet, haben mir und meinem Bruder vieles ermöglicht und ich möchte nicht, dass Ihr Schweiss und Blut in die Hände eines Fremdlings gelangen - das wollen meine Eltern auch nicht.

Zu unserer Situation: Meine Frau ist gelernte Köchin, aber ich bin der Ernährer dieser Familie. Seit etwa 3 Jahren arbeitet sie nicht mehr. Der Vater meines Stiefsohn kümmert sich überhaupt nicht um seinen Sohn, zahlt keinen Unterhalt, einfach nichts. Er erwartet sogar, dass ich Ihm seinen Sohn alle 4 Wochen zu Ihm nach Haus chauffieren soll, damit er ihn sehen kann (sind vor 4 Jahren ca. 80 km umgezogen). Somit bleiben alle Kosten des Jungen an mir haften - Miete, Nebenkosten, Lebensmittel, Schulsachen, Hobbys und Freizeit, Klamotten etc.

Vielen dank für die Antworten.

Euer Heiner

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