ER-Modelierung?

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2 Antworten

Theoretisch könnte man eine 1:1:1 Beziehung in eine einzige Tabelle packen. Es muss also Gründe für mehrere einzelne Tabellen geben. Ich habe z.B. einen Fall mit einer Tabelle Mitglieder und einer weiteren mit deren Bankverbindungen. In beiden Tabellen ist der Primärschlüssel die Mitglieds-Nr, also eine 1:1 Beziehung. Der Grund für die Anordnung in 2 Tabellen ist, dass unter den Mitglieder auch Selbstzahler sind, die nicht am Einzugsverfahren teilnehmen und deshalb keine Bankverbindung benötigen.

Genau so könnte man sich einen weiteren Fall für eine 1:1:1 Beziehung denken, z.B. Mitglieder eines Schrebergartenvereins, die auch eine Parzelle haben. Nicht jedes Mitglied hat eine eigene Parzelle, weil es Familienmitglieder gibt, wo nur das Hauptmitglied vertraglich an eine Parzelle  gebunden ist.

Auch bei 1:n Beziehungen vergleichsweise ist es nicht zwingend, dass immer n > 0 sein muss.

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Hast du eine Vorlage von der du ausgehst, oder ist das nur theoretischer Natur und du möchtest ein Praxisbeispiel finden?

In der Natur findet man nur schwierig solche Beispiele. Im Umkehrschluss ist daher die Merke, dass Modelle die so entstehen, nicht unbedingt sinn machen und noch einmal überdacht werden sollten.

Ich hab solche fragen auch mal gestellt bekommen. Eine "zulässige" Antwort hierfür ist zum beispiel diese:

Ein Mensch hat nur einen (menschlichen) Kopf. Ein (menschlicher) Kopf hat nur eine Nase.

Da deine Datenbank damit aber nicht invalidengerecht wird ist das Beispiel gegenüber ein paar Bruchteile der Weltbevölkerung ungerecht ;)

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