Er lässt mir fast kein Geld was soll ich machen?

12 Antworten

Ich würde an deiner Stelle eine eigene Wohnung suchen (dann sperrt das Amt vermutlich erstmal drei Monate alle Zahlungen) aber danach kriegst du vermutlich auch die Miete übernommen plus den Regelsatz HartzIV. Ob du dann tatsächlich in deiner eigenen Wohnung wohnst oder bei deinem Mann, musst du dem Amt ja nicht sagen (ist aber Betrug soweit ich weiß).

Das ist halt eine ganz tolle Regelung des Sozialstaates, dass man bei Heirat oder auch schon in einer Partnerschaft ab 2 Jahre zusammenwohnen gegenseitig für sich einstehen muss. Gibt es meines Wissens nach sonst nirgends im Privatrecht sondern nur im Sozialrecht.

Ich frage mich aber auch, wie sich dein Ehemann das vorstellt, er will mit dir zusammen sein, aber lässt dich von grad mal 100 EUR im Monat leben. Wie stellt er sich das vor?

Wenn er dich finanziell nicht mitversorgen will (was ich legitim finde) solltet ihr zusammen eine Lösung finden.

Du hast ja schon einige teils gute Antworten bekommen. Ich stelle mir jede Ehe so vor. Von nun an ist alles unsers. 'Also z.B. alles Geld was jeder ran schfft gehört erst mal Beiden.

Wenn also die gemeinsamen Kosten, Miete, Stom, Essen usw. bezahlt sind kann man sich gemeinsam Gedanken drüber machen was man mit dem was übrig ist macht. jeder bekommt 100€ Taschengeld womit er machen kann was er will.

das was Du beschrieben hast, war es ein Grund warum ich meine langjährige Partnerin nicht geheiratet habe. Da war es umgekehrt. Ich habe mehr Geld rangeschafft hatte abewr weniger als sie am Monatsende für mich.

Da stellt sich schon die Frage: über was habt ihr vor dem Zusammenziehen gesprochen? Da müssen doch auch mal die Finanzen auf den Tisch.

Wer ist der Mieter der Wohnung? Bist du es dann verlang von ihm die Hälfte der Miete sonst kann er direkt wieder ausziehen. Ist er es, dann musst du dich beteiligen.

Seid ihr es beide dann Hälfte/Hälfte.

Wenn man heiratet, dann bildet man eine Bedarfsgemeinschaft ab sofort, das weiß doch jeder und Ehegatten sind einander zum Unterhalt verpflichtet. Das weiß man auch.

 

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