Er ist tot und ich verkrafte es nicht!

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29 Antworten

Ich habe auch Deine vorausgehende Frage gelesen, worin Du über die überraschende Diagnose als erschütternde Nachricht bezüglich der Krankheit Deines Opas berichtetest, was Dich sehr betroffen gemacht hat.

Nun ist Dein geliebter Opa danach plötzlich verstorben, was Dich unendlich traurig macht, und Du weißt nicht, wie Du mit der tiefen Traurigkeit und dem Leid umgehen sollst.

Offenbar hast Du Deinen Opa sehr geliebt, weshalb der Verlust für Dich sehr schmerzlich ist.

Nun konkret zu Deiner Frage:

Es ist nun mal im Leben so, dass Freud und Leid zusammen gehören, und man muss mit beidem umgehen können.

Ich weiß nicht, wie alt Dein Opa geworden ist (?); habe aber entnommen, dass er ein erfülltes Leben hatte, neben Freude aber auch Kummer und Schmerz ertragen musste. Er war offenbar immer für Dich da und hat Gutes für Dich getan. Siehe mal dies als etwas Positives an, denn die schöne Zeit mit Deinem Opa gehört zu Deinem Leben und sollte in Deiner Erinnerung auch einen positiven Platz erhalten!

Alles ist nun mal endlich, und es gibt kein anderes Leben! Dein Opa hatte - wie ich entnommen habe - sein Schicksal angenommen und war vorbereitet auf sein Lebensende. Er brauchte nicht lange zu leiden; insofern war ihm das Schicksal gnädig. Nimm dies als gegeben hin und verabschiede Dich von Deinem Opa in Frieden; er wird in Deinem Herzen immer weiter leben.

Es wird Zeit vergehen, und der tiefe Schmerz der Trauer wird vergehen. Neue Lebensinhalte werden sich ergeben, die Dir Freude bereiten werden. Blicke positiv in die Zukunft; das Leben geht weiter. Ich übermittle Dir für Deinen weiteren Lebensweg beste Wünsche.

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Kommentar von Christa251248
01.12.2011, 08:40

@katwal,du hast diese Frage mit sehr viel Einfühlungsvermögen und grosser menschlicher Anteilnahme beantwortet. Respekt und DH

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Mein allerherzlichstes Beileid liebe Coco!

Du musst auch nicht auf Lustig und Gespraechig machen bei der Trauerfeier. Das wird auch niemand sonst, glaube ich. Sprecht doch einfach stuetzend mit einander ueber die tollen Dinge, die dein Opa so gemacht hat, wie ihr ihn gesehen habt usw.

Bedenke: Das Leben hat irgendwann einmal ein Ende, bei jedem. Damit muss sich jeder Abfinden. Und deine Traurigkeit und auch Hilflosigkeit wird vergehen und du hast dann nur noch die schoenen Dinge von deinem Opa im Kopf und dir waechst automatisch ein Grinsen ins Gesicht. Ich und sogut wie jeder andere ueber 30 hat so etwas schon mehrfach erlebt, die Trennung von einer geliebten Person ist nie einfach.

Also... Sei jetzt stark und auch am Freitag und verabschiede dich nocheinmal gemeinsam mit der Familie von einem geliebten Menschen. Er hat jetzt keine Qual mehr und das sollte dir auf jeden Fall ein Trost sein. Glaubst du etwa, die kommenden Monate waeren fuer ihn keine Qual gewesen? Darmkrebs ist enorm schmerzhaft, sogut wie jeder stirbt daran, wenn es ihn erst einmal erwischt hat, es ist also gut, dass ihm und auch euch das erspart geblieben ist. Die Schmerzen kann man nur noch mit Morphium in den Griff bekommen, was dem Tode gleichkommt. Man liegt flach da und kann sich nicht ruehren.

Versuch auch gerade jetzt wenig allein zu sein. Trauere gemeinsam mit der Familie und/oder suche Trost bei deinem Freund oder Freundin! Geteiltes Leid ist halbes Leid!

Und nun: Kopf hoch, ja?

P.S. Zu Drogen, egal welcher Art (auch kein vom Arzt verordnetes Beruhigungsmittel) wuerde ich AUF GAR KEINEN FALL greifen. Das verursacht nur ein intensives Schluesselerlebnis, welches dich leicht in die Sucht treibt. (Der Tipp von Dude1983)

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"Man sollte das Leben nicht mit Jahren füllen, sondern die Jahre mit Leben" ... (Herkunft?)

Als mein Vater vor 1 1/2 Jahren an Krebs verstarb, hatte er schon mehrere Jahre versucht dagegen anzukämpfen. Wäre es nach ihm und seinen Erwartungen gegangen, hätte er nicht einen so langen Leidensweg gehabt, aber meine Mutter und meine Schwester wollten nicht loslassen. Die letzten 2 Jahre meines Vaters hatten kaum noch wünschenswerte Lebensinhalte, sondern bestanden im Wesentlichen aus für ihn lästigen Theraphien, u.a. 3 bis 4 Mal pro Woche zur Dialyse (4-6 Stunden, wenn man die Anfahrten und manchmal vorkommenden Wartezeiten hinzurechnet) ...

In den letzten Monaten sah mein Vater aus wie Skelett und als in einem Bein und einem Arm eine Sepsi auftrat, kamen meine Mutter und meine Schwester doch tatsächlich auf den Gedanken, dass man die faulenenden Gliedmaßen doch amputieren lassen könnte, um "sein Leben" (welches er schon längere Zeit nicht mehr wollte) noch etwas zu verlängern ...

Nach einem Gespräch mit meinem Vater (ca. 1 Woche bevor er starb), welches ich mit ihm alleine bei einem Krankenhausbesuch geführt hatte, setzte ich mich mit meiner Mutter und meiner Schwester an einen Tisch und erzählte ihnen von dem Gespräch mit meinem Vater. Als ihnen bewusst wurde, welche Prozedur sie meinem Vater noch zumuten wollten (Amputationen) und ich sie an den Satz "die Würde des Menschen ist unantastbar" erinnerte, fingen an zu weinen ...

Der letzte Wunsch meines Vaters war es nach Hause zu kommen. Als er zu Hause angekommen war, legte er sich vollkommen entkräftet ins Bett. Drei Stunden später - ich war inzwischen wieder in meine Wohnung gefahren - rief mich meine Mutter an und meinte, dass mein Vater sterben würde. Eilig fuhr ich zum Haus meiner Eltern. Mein Vater lag auf dem Boden. Seine Augen waren weit offen und er atmete kaum noch. Ich hob ihn auf sein Bett und setzte mich neben ihn. Meine Mutter lief zum Telefon und rief den Notarzt, während ich bei ihm blieb und seine Hand hielt. Kurz darauf schlief er ein ...


Bei dem Gottesdienst, der vor seiner Beerdigung stattfand, laß ich einen Text aus einem Buch von Francois Lelord (Hector & Hector... und die Geheimnisse des Lebens). In dem nachfolgenden Auszug geht es um einen Jungen (der kleine Hector), dessen Schulfreund (Eloi) vor kurzem an Krebs gestorben ist und er sich nun Gedanken über dessen Tod macht:

"...

"Maman?"

"Ja?"

"Ist Eloi wirklich tot?"

Er spürte, dass diese Antwort seiner Manan Mühe bereitete.

"Ja", sagte sie, "er ist wirklich tot."

"Wie die überfahrenen Katzen am Straßenrand?"

"Ähm ... ja ... aber es ist doch nicht dasselbe! Eloi ist schließlich ein Junge! Und jetzt wohnt er im Himmel."

"Ist es sicher, dass er im Himmel wohnt?"

"Ja", sagte seine Maman.

Aber es war komisch - Petit Hector spürte, dass selbst seine Maman sich nicht völlig sicher war.

Und dann umarmte si in und sagte, dass sie nächsten Sonntag bei der Messe gemeinsam für Eloi beten würde, damit er im Himmel bleibt oder damit er dorthin gelangt, falls er noch nicht angekommen sein sollte.

Danach kam sein papa zum Gutenachtsagen.

"Papa", sagte Petit Hector, "kannst du mir erklären, wie es im Himmel ist?"

"Maman hat mir schon erzählt, dass Du immer noch an Eloi denkst"

"Ja", sagte Petit Hector. "Wie ist der Himmel?"

Sein Papa schien ein bisschen überlegen zu müssen.

"Erinnerst du dich daran, wie es vor deiner Geburt war?"

"Bevor ich geboren wurde?"

Das war vielleicht eine komische Frage. Sein papa stellte oft komische Fragen, aber diese hier war wirklich der Rekord.

"Nein, natürlich habe ich keine Erinnerungen daran. Niemand kann sich daran erinnern, wie es vor seiner Geburt war. Sogar die Zeit gleich danach habe ich vergessen."

"Siehst Du, und wenn man stirbt, ist es ähnlich - es ist so, als wenn man noch nicht geboren ist."

"Und dann ist man im Himmel? Und vor der Geburt auch?"

"Ja, aber man hat keine Erinnerung daran."

"Also ist man im Himmel, bevor man geboren wird, und wenn man gestorben ist, kehrt man dorthin zurück?"

"Genau."

"Und Maman sagt das auch?"

"Ja."

"Aber wie kann man wissen, wie der Himmel ist, wo sich doch niemand erinnert?"

"Manche Personen haben ihre Vorstellungen über den Himmel, andere wissen nicht so recht."

"Aber auf jeden Fall gibt es einen Himmel?"

"Ja", sagte sein Papa, "es gibt einen. Besonders für brave Kinder wie Eloi oder dich."

Danach fühlte Petit Hector sich besser. Man musste sterben, das stimmt, aber wenigstens gab es den Himmel, auch wenn nicht alle dieselbe Meinung darüber hatten, was in diesem Himmel drin war; auf jeden Fall war es der Ort, an dem wir vor unserer Geburt waren, und also waren wir wirklich irgendwo. Und über diese Frage schienen sich sein Papa und seine Maman sogar einig zu sei, selbst wenn seine Maman mehr Vorstellungen vom Himmel hatte, weil sie ja in die Kirche ging.

Er dachte noch einmal an Eloi mit seinem ganz dünnen Haaren, die ihm wieder zu wachsen anfingen, ...

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Kommentar von Alex313
01.12.2011, 10:28

... und es beruhigte ihn zu wissen, dass er im Himmel war, denn Eloi war wirklich ein netter Kerl gewesen.

Und dann schlief Petit Hector endlich ein.

..."

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Kommentar von Alex313
02.12.2011, 09:53

(Therapien anstatt Theraphien)

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Mein herzliches Beileid. Manchmal ist es so, dass Ärzte auch nicht 100%-ig wissen wie lange jemand noch leben wird, erstrecht wenn es eine schimme Krankheit im Endstatium ist. Mein Opa war auch vor Jahren im Krankenhaus und starb dann mitten in der Nacht. Ich habe es gar nicht richtig verstanden und auf der Beerdigung bin ich dann zusammengebrochen. Ich dachte auch, dass ich es nicht durchstehe aber ich bin wegen meinem Opa hingegangen. Wenn ich an seinem Grab stehe, auch wenn es schon einige Jahre her ist, dann versuche ich meine Tränen zu unterdrücken. Ich weiß aber, dass er nicht mehr wollte. Wenn es einem so schlecht geht, dann will man auch nicht mehr, was ich verstehen kann. Wir hatten nach der Beerdigung kein Essen weil es für uns alle zu schwer gewesen wäre, zusammen zu sein, ein Essen zu haben als wäre es eine Feier. Es ist vielleicht auch eine Feier wo man das Leben des Verstorbenen feiert aber ich kann nicht so tun als ob alles okay wäre und als ob ich mich nach drei Tagen schon damit abgefunden hätte. Hätten wir ein Essen gehabt, wäre ich nicht hingegangen weil ich wüsste, dass mein Opa das total verstanden hätte. Vielleicht, wenn du nicht möchtest, solltest du auch nicht dort hingehen und alles alleine für dich verarbeiten, was für mich persönlich das Beste war. Vergesse nicht, dass dein Opa dich liebt, auch wenn es jetzt kindisch sein mag, er sieht auf dich runter und passt auf dich auf. Liebe Grüße und las den Kopf nicht hängen.

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Erst einmal herzliches Beileid... es tut mir echt leid!!! Auch Ärzte sind leider keine Götter, sondern nur Menschen wie Du und ich.

Es spielt aber auch keine Rolle des Krankheitsbildes, sondern auch um die Willenskraft Deines Opas.

Ich selber fahre aktiv im Rettungsdienst und erlebe solche Sachen immer wieder; für den Sterbenden ist es eine Erlösung, für die Hinterbliebenden ein Gefühl der Hilfslosigkeit, Verzweiflung und ein Teil der Selbstschuld; es beginnt der innerliche Kampf der Verarbeitung... Du hast Deinen Opa geliebt und er ist von Dir gegangen, eher als die Ärzte "prophezeit" haben; für Dein Opa ist dieses doch sehr gut, er kann jetzt die Ruhe finden, hat keine Schmerzen mehr und kann nun von oben über Dich wachen.

Du solltest es akzeptieren und das gute darin finden... behalte Deinen Opa so in Erinnerung, wie er war! Seine Entscheidung stand fest, er wollte nicht mehr leiden, Euch davor beschützen, ihn länger leiden zu sehen. Bei dem Essen nach der Beerdigung hast Du mehrere Menschen (vor allem vertraute Menschen!!!) mit denen Du Dich noch einmal aussprechen kannst... es gibt nichts besseres als reden, reden und nochmals reden...

Ich hoffe, ich konnte Dir ein wenig behilflich sein...

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erst einmal mein beileid tut mir wirklich sehr leid für dich . Die andere sache ist die wo durch er fürher gestorben ist das er schon wahrshcienlich ein geschwechtes emunsystem hatte und durch der zu sätzlichen lungenentzuendung kann es leider passieren . Zu den bereich tips ist noch zusagen das du auf jedenfall mit leuten reden sollst und nicht nur stumm alleine sitzen und weinen daran geht man nehmlich kaputt

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Mein herzliches Beileid erst einmal.

Man kann jetzt vieles schreiben was man tun oder besser lassen kann. Aber wichtig ist doch glaube wohl eher, wie du in diesem Augenblick deiner tiefen Trauer besser klar kommst. Der Tot ist ein sehr schmerzhafter Begleiter eines jeden einzelnen hier auf Erden. Da muss jeder durch und keiner kann sich noch davor drücken - leider nicht.

Der Tot gehört zum Leben, wie auch lachen, glücklich sein usw. niemand verlangt von dir das du lachen und gesprächig sein sollst. Wenn du weinen möchtest weine, wenn du lachen willst dann tu auch das. Kein davongeschiedener würde seinen Verwandten wünschen das die sich gänzlich zurück ziehen und nie mehr wieder lachen. Ich persönlich würde mir wünschen das zumindesten meine Kinder lachen wenn die mich beisetzen. Die Traurigkeit meiner Kinder wäre für mich sehr viel schlimmer - und dein Opa hätte sich das bestimmt auch so gewünscht, das alle die ihn lieb hatten, angemessen trauern jedoch nicht die Lebenslust verlieren - lächel auch mal für deinen OPA <3

Du solltest dir genau soviel Zeit für deine Trauer nehmen wie du auch brauchst. Es ist manchmal hilfreich wenn man sich vorstellt, das der geliebte Mensch auch ein erfülltes und/oder langes Leben hatte. Und das ihr die Möglichkeit hattet auch euren Opa um euch zu haben. Ich habe meinen Schwiedervater in den letzten 5-6 Jahren leider nicht mehr sehen können und er ist verstorben ohne das ich mich hab verabschieden können. Letzendlich ist dein Opa nicht wirklich Tod finde ich - denn jeder Mensch stirbt erst wenn er vergessen wird.

Hilfreich kann es auch sein, sich mit anderen darüber zu unterhalten sobald man die nötige Kraft dazu. Und manchmal auch sehr viel leichter jemand total unbekanntem seine Ängste und Sorgen mitzuteilen hierfür kannst du auch bestimmt ne Telefonseelsorge in der Schweiz finden - wenn du magst und wenn du glaubst dann kannst du auch mir oder sich auch jemand anderem hier schreiben. Solange es dir hilft bin ich gerne bereit einen kleinen Beitrag dazuzugeben (bin aber keine ausgebildete Person in der hinsicht).

Ich hoffe und wünsche dir, das du bald drüber hinweg kommst.

Sollten dir mein Beitrag wenig hilfreich erscheinen - dann kannst du bei Gelegenheit auch mal hier schauen (wenn :

http://christian-schultze.suite101.de/trauer-der-umgang-mit-dem-eigenen-schmerz-a53608

Alles Liebe und Gute

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Es wird gesagt, dass Menschen kurz vor ihrem Tod wissen, dass es soweit ist, dass ihre Zeit gekommen ist und sie nun gehen müssen / können / dürfen.

Für jeden von uns bricht irgendwann die Stunde an, in der wir vor "der Pforte" stehen und über "die Schwelle" gehen. Solange du das nicht akzeptierst, trauerst du - aber das ist was gutes! Trauer ist immer ein Ausdruck dafür, dass wir diesen Menschen lieb gehabt haben und er uns wichtig war!

Dieses Gefühl, nie wieder unbeschwert glücklich sein zu können, ist sicherlich der erste Schock, es ging ja auch wirklich wahnsinnig schnell, unerwartet schnell! Die Beerdigung ist gewissermaßen ein Trauerritual, um dem Verstorbenen die Letzte Ehre zu erweisen und ihn in Frieden gehen zu lassen. Da kommen nochmal die ganzen Erinnerungen aus vergangenen Zeiten hoch, das ist ganz normal.

Das zu verarbeiten ist eben richtige Trauerarbeit, da kommt man nicht drum herum. Die muss man bewältigen und überstehn, danach gehts einem auch wieder gut. Hat ja keiner gesagt, dass das leicht ist, aber auf lustig und gesprächig machen, musst du und solltest du auf keinen Fall. Das käme ja fast einer Verspottung gleich! Es darf dir beschissen gehen und du darfst auch Weinen, das gehört eben mit dazu.

Bei einer anständigen Trauerfeier kommt man nicht ohne Grund "in Schwarz" und hält sich bedeckt. Man sollte versuchen diesen Abschied mit Würde zu nehmen und zu tragen, damit man den Hinterbliebenem seinen Respekt erweist und in Frieden Ruhen lassen kann.

Ist das Schlimmste überstanden, gehts wieder zu den eigenen Aufgaben und Pflichen zurück, denn er würde nicht wollen, dass du dir auf ewig aus Trauer selbst das Leben schwer machst und einschränkst. Irgendwann gehts auch wieder weiter, wenn der "Beziehungskreis" geschlossen ist.

Alles Gute!

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Hi coco natürlich auch mein Beileid. Ich kann dich verstehen, du weißt auch sicherlich das tod zum Leben dazu gehört u.s.w damit will ich dich auch garnicht vollschreiben.

Du musst nur verstehen, dass die Ärzte bei Krebs sehr hilflos sind, ein Mensch kann den anschein machen das er noch 2 Jahre hat und lebt aber nur noch 2 Monate. Meistens liegt es daran das diese Menschen mit dem Leben, aus ihrer Seite aus abgeschlossen haben.

Ich habe eine Zeitlang im Krankenhaus gearbeitet und auch zum Teil auf einer Kinderkrebsstation. Einen Menschen zu verlieren ist sehr schlimm, ich weiß es.

Meine Tante verstarb vor 2 Jahren, mit 52 Jahren einfach so.

Man will es nciht verstehen, aber das muss man auch garnicht. Stell dir bloss vor wie schlimm das für manch andere Menschen ist, Kinder die ihre Eltern noch Jung verlieren, Eltern die ihre Kinder z früh verlieren.

Du bist nicht allein, aber leider gehört dieses Leid auch zum Leben dazu, leider.

Geh zur Trauerfeier, ich bin zu meiner Tantes nicht gegangen, meine Mutter ist immer noch verletzt deswegen und ich Bereue es bis jetzt. Ich konnte auch nciht hin, weils mir so schlecht ging, aber ich hätte nicht so egoistisch sein sollen, denn nciht nur ich habe gelitten, das war ja auch die Schwester meiner Mutter, die einzige Schwester.

Meine erfahrung wäre, geh hin, sonst bereust du es auch mal, was ich nciht hoffe.

Viel Glück und ich wünsche jedem Menschen die ersparniss dieses Leides, aber ich weiß das das einer der Wünsche ist, die nie in erfüllung gehen werden und können.

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Hallo cocotequilla87, mein herzliches Beileid.........ich kann deinen Schmerz und Traurigkeit vollens verstehen. Mein Mam ist am 19.2.11 in ihrem Zuhause in meiner Anwesenheit verstorben.

Sie schaute mich 2 mal erschrocken und mit grossen Augen an, es war 12.15 Uhr.....sie wusste in dem Augnblick, dass sie uns verlässt.......aber sie hat die Augen selbst geschlossen, was ein Zeichen sein soll, dass sie diese Welt zufrieden und mit allem abschliessend verlassen kann.

Es ist schon so, wen wir lieben wollen wir nicht loslassen, sie war mit der wichtigste Teil meines Leben und wird es auch immer bleiben. Ich wollte sie nicht hergeben und habe bei Kerzenschein Nachtwache gehalten und erst nächsten Tag gegen 11 Uhr habe ich sie abholen lassen. Ich konnte sie streicheln, mich zu ihr setzen und mit ihr sprechen....nur mit ihr allein Abschied nehhmen.

Die Beerdigung hat mir viel abverlangt, zumal ich die Beerdigungsreede, die Abschiedsreede gehalten habe.

Die ersten Wochen und Monate werden für dich sehr schwer werden, die Sehnsucht und das Endgültige macht einen zu schaffen. Ich bin jetzt etwas ruhiger, abe rdie innere Sehnsucht ist geblieben nach ihrer Nähe und Herzenswärme...aber gedanklich spreche ich mit ihr, ich weiss, sie muss nicht mehr leiden und sie wird trotzdem ein Teil meines Lebens bleiben, die guten Momente, Erlebnisse und die immer gegebene Liebe halten sie mir lebendig.

Vielleicht können dir die aufgeschriebenen Zeilen meiner Mutter trösten......sie sind so warm und herzlich, vielleicht hätte es auch dein Opa zu dir gesagt:

Weinet nicht Ihr Lieben, schwer ist es für Euch und mich, ich wär so gern bei Euch geblieben, doch meine Kräfte reichten nicht.

Was ich getan in meinem Leben, ich tat es nur für Euch, was ich gekonnt hab´ich gegeben – als Dank seit einig unter Euch.

In ewiger Liebe Eure Mutti und Omi

Ich wünsche dir Kraft, der Schmerz wird nachlassen, aber die Sehnsucht nie. LG elenore

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Kommentar von taigafee
01.12.2011, 07:02

schöne zeilen.

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Ich verstehe dich total. Meine Oma wohnte in Russland,meinem Heimatland. Ich habe sie jeden Tag vermisst, sie war wie eine Mutter für mich. Dann zogen wir nach deutschland: Großer Schock!! Eines Tages hat uns mein Onkel angerufen: Meine Oma ist umgekippt. Sie ist zuhause aber wir können nicht mit ihr reden. Einen Tag später war sie im Krankenhaus: Blinddarmentzündung. Sie soll operiert werden. Alle denken sie wird gesund.Ich hab nicht mit ihr geredet,ich durfte nicht. Am nächsten Tag: Ich gehe nach unten zu meinen Eltern, meine Mom sagt mir sie ist tot.Ich habe mich so leer gefüllt, ich habe nicht mal ein letztes "ich liebe dich" gesagt. Aber die Trauer verblasst. Erinnere dich an die schönen Momente und wein dich manchmal richtig aus.Ich denke mir immer,dass meine Oma immer bei mir ist. Und schreibe für sie gute Noten, damit sie stolz auf mich ist.Dein Opa ist bestimmt auch immer bei dir. Außerdem geht es ihm jetzt besser, er muss nicht mehr leiden. Und du kannst dir nicht vorstellen, dass die Trauer nach ein paar Tagen weg ist, das dauert länger!

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Hallo cocotequilla87, mein herzlichstes Beileid !!!!! Es wiurde schon viel auf Deine Frage geschrieben und ich kann mich mehr oder weniger überall anschließen. Aus eigener Erfahrung kann ich Dir sagen, anfangs ist der Schmerz unerträglich, mit der Zeit läßt dieser nach und die entstande Wunde verheilt langsam. Auch dies muß man lernen zu akzeptieren, ebenso wie den Tod, das ist ganz normal. Aber eines kann ich mit Sicherheit sagen, den geliebten Menschen wirst Du immer in Deinem Herzen tragen und es kommt die Zeit, dann denkst Du wieder gerne an Deinen Opa und an das, was ihr zusammen erlebt habt, schöne und weniger schöne Erlebnisse. Laß Dir Zeit und wenn nötig hole Dir Hilfe. Für die Zukunft wünsche ich Dir alles erdenklich Gute und viel, viel Kraft !!!!!!! GglG lieselstrick

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Hallo coco, zuerst möchte ich mein herzliches Beileid aussprechen Es ist schwer zu begreifen wenn ein geliebte Mensch von uns geht.

Trauern ist erlaubt und das solltest du auch denn es war dein lieber Opi, versuche ihn in guter Erinnerung zu behalten und klammere dich nicht an dem Gedanken fest, wenn er krebs hatte , hatte er auch große schmerzen was ihm ein leben nicht leicht machte. Nun hat er keine schmerzen mehr und es geht ihm gut.

Ich wünsche dir viel kraft für die dunklen tage . Alles liebe

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Hallo coco, mein tiefstes Beileid! Weinen ist absolut erlaubt, du hast einen geliebten Menschen verloren. Ärzte sind auch nur Menschen und können die Zukunft leider nicht voraussagen.

Es mag sich jetzt komisch anhören, aber du konntest dich würdig von deinem Opa verabschieden, obwohl du da noch nicht gewußt hast, das es der letzte Abschied sein wird. Dein Opa musste nicht lange leiden und jetzt wird es ihm viel besser gehen. Eines Tages wirst du wieder glücklich sein, glaube mir.

Meine Oma ist an Lungenkrebs gestorben. Da war ich gerade mal 12 Jahre alt. Ich konnte mich nicht von ihr verabschieden. Aber ich habe das Gefühl, das sie für mich da ist, wenn ich innerlich mit ihr rede.

Gehe an einen für dich ruhigen Ort und "sprich" mit deinem Opa über deine Gefühle oder schreibe einen Brief.

Ob du zu der Trauerfeier gehen möchtest oder nicht, ist deine Entscheidung, die dir keiner abnehmen kann. Aber nicht, das du es hinterher bereust, nicht da gewesen zu sein. Du kannst die Trauerfeier ja immer noch frühzeitig verlassen, wenn es zu viel für dich wird.

Ich wünsche dir ganz viel Kraft und geb nicht auf! Dein Opa wäre stolz auf dich, wenn du deine Zukunft meisterst.

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im August vor 14 am nachmittag ist mein Opa gestorben und ich verkrafte es nicht! jeden tag denk ich an ihn. ich wünschte so sehr dass er noch da wäre. tut mir leid dass dir die antwort nicht hilft. aber vielleicht wenn du mit der Einstellung "ran" gehst (also an den Trauerprozess) dass es eh nicht nachlässt und du nur lernen musst damit zu leben vielleicht geht es dann besser? wobei ein wenig nachlassen tut es schon. trotzdem herzliches beileid. alles gute.

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Mein herzliches Beileid.Du wirst schon eine Weile brauchen bist du es verarbeitet hast,weil es auch so schnell gegangen ist.Aber tröste dich du konntest noch mit ihm sprechen und dich von ihm verabschieden.Das macht es vielleicht etwas leichter.Ich denke dein Opa würde dich trösten und dir sagen,mir geht es jetzt gut und ich habe keine Schmerzen mehr.wenn er es könnte.Wünsche dir viel Kraft und alles Gute.L.G.

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Hier habe ich noch etwas von Khalil Gibran für Dich, falls Dir meine andere Anwort nicht zusagt:

"...

Dann sprach Almitra: Wir möchten nun nach dem Tod fragen.

Und er sagte:

Ihr möchtet das Geheimnis des Todes kennenlernen.

Aber wie werdet ihr es finden, wenn ihr es nicht im Herzen des Lebens sucht?

Die Eule, deren Nachtaugen am Tag blind sind, kann das Mysterium des Lichts nicht entschleiern.

Wenn ihr wirklich den Geist des Todes schauen wollt, öffnet eure Herzen weit dem Körper des Lebens.

Denn Leben und Tod sind eins, so wie der Fluss und das Meer eins sind.

In der Tiefe eurer Hoffnungen und Wünsche liegt euer stilles Wissen um das Jenseits.

Und wie Samen, der unter dem Schnee träumt, träumt euer Herz vom Frühling.

Traut den Träumen, denn in ihnen ist das Tor zur Ewigkeit verborgen.

Eure Angst vor dem Tod ist nichts als das Zittern des Hirten, wenn er vor dem König steht, der ihm zur Ehre die Hand auflegen wird.

Freut sich der Hirte unter seinem Zittern nicht, dass er das Zeichen des Königs tragen wird? Doch gewahrt er sein Zittern nicht viel mehr?

Denn was heißt sterben anderes, als nackt im Wind zu stehen und in der Sonne zu schmelzen?

Und was heißt nicht mehr zu atmen anderes, als den Atem von seinen rastlosen Gezeiten zu befreien, damit er emporsteigt und sich entfaltet und ungehindert Gott suchen kann?

Nur wenn ihr vom Fluss der Stille trinkt, werdet ihr wirklich singen.

Und wenn ihr den Gipfel des Berges erreicht habt, dann werdet ihr anfangen zu steigen.

Und wenn die Erde eure Glieder fordert, dann werdet ihr wahrhaft tanzen.

..."

Khalil Gibran, arabischer Dichter (1883-1931) ... aus dem Buch: Der Prophet

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Mein Beileid...

dass geht vielen Menschen so, die einen geliebten Menschen verlieren. Am Anfang ist der Schmerz besonders groß, mit der Zeit wird es weniger, verschwindet aber nie. Du musst Dich halt ablenken und schöne Dinge tun... mit der Zeit wird es schon wieder werden.

Gruss

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Hallo coco, lange ist es her. Wenn du dich noch erinnern magst.

Mein Beileid und wünsche Dir viel Kraft!

So ist das halt manchmal im Leben, auf den einem Momentan zum anderen wird Dir eine geliebte Person aus dem Leben gerissen.

Es ist auch gut das Du weinst, lass es raus. Bespreche das mit deiner Familie und redet darüber.

Er wird immer in deinem Herzen sein, auch wenn es zu einem schwer fällt das die geliebte Person nicht mehr hier ist. Ich wünsche Dir alles Gute !

Ich hoffe Dir und deinem Freund ( Verlobten ? ) geht es wieder besser in der Beziehung, genau jetzt könntest du etwas zuneigung brauchen.

Liebe Grüsse

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