Er droht mit Anwalt, wer steht im Recht eBay.de?

22 Antworten

Ein Paket ist immer versichert und besitzt eine Sendungsnummer zur Nachverfolgung der Zustellung.

Wenn von dir angegeben wurde dass ein DHL Paket verschickt wird, dann musst Du das auch einhalten. Dass dir erst am Schalter auffällt dass das Paket teurer wird als gedacht, ist dein Versäumnis und nicht das des Kunden. Für die Zukunft: Online frankieren und ausdrucken. Da hast Du deine Preise ohne Servicegebüren und Schalteraufschläge.

Effektiv kannst Du nicht belegen dass Du seine Sendung wirklich verschickt hast. Selbst die Quittung des Päckchens verrät nicht an wen da ein Paket verschickt wurde.

Und ja, der Käufer könnte lügen. Aber genau da haste dich ins eigene Fleisch geschnitten und darauf verzichtet deinerseits einen Beleg zu haben, dass die Sendung ihn auch tatsächlich erreicht hat.

Es ist zwar möglich dass das Päckchen noch zugestellt wird - in seltenen Fällen und jetzt gerade in Zeiten von Corona sind mehrwöchige Lieferzeiten im Rahmen der Möglichkeit, aber Du solltest dich mit dem Gedanken anfreunden kommende Woche eine Rückzahlung zu tätigen. Sollte der Verkäufer tatsächlich in irgendeiner Form aktiv werden (und sei es nur dich für Ebay/Paypal zu melden und Kontosperrungen zu riskieren) kannst Du in deiner von dir geschaffenen Situation leider nur verlieren. Und wenn der Käufer eine Rechtsschutzversicherung oder persönlichen Kontakt zu einem Anwalt hat, stehen die Chancen gut dass er auch wegen lapidarer Summen gegen dich vor geht, allein um seinen Unmut gegen einen vermeintlichen Betrüger in Aufwand und Ärgerniss für dich umzukehren. Und da Du noch nicht einmal das erforderliche Alter hast um rechtmäßig auf Ebay zu handeln... Du solltest wirklich vermeiden da möglichen Ärger auszusitzen und dich im Recht zu wähnen. Das kann leider nicht gut enden.

Woher ich das weiß:Beruf – Seit 2009 als selbstständiger Dienstleister aktiv
  1. Du musst versenden wie angeboten. Klar kannst du versichert anbieten und unversichert schicken, dann ist es aber voll dein Risiko.
  2. Man prüft vorher was der Versand kostet. Gewicht spielt eine Rolle, und die Abmessungen des Paketes. Im Laden ist auch teurer als sich online den zu Versand erkaufen.

Du bist da leider nicht im Recht, hast aber immerhin 2,51 gespart. Also theoretisch, mit den 2,51 mehr wäre es wohl nicht verlorengegangen.

Er kann genauso lügen, und sagen ne ich habe es nicht erhalten, obwohl er es evtl doch hat!

Na jetzt schnallste warum auch ein Verkäufer ein Interesse hat versichert zu schicken... und nicht nur ein Käufer.

Statt 2,50€ mehr auszugeben, hast jetzt alles verloren.

Aber gibt Leute die haben mehr Lehrgeld bezahlt.

Als Alternative hätte noch Hermes hergehalten, da ist auch das Päckchen versichert.

Jetzt musst n Nachforschungsauftrag starten. https://www.dhl.de/de/privatkunden/hilfe-kundenservice/sendungsverfolgung/nachforschungsauftrag.html

Ob du zurück zahlst oder aussitzt und wartest ob er echt wegen 25€ zu nem Anwalt rennt ist btw wieder deine eigene Entscheidung ;) Rechtlich bist am Arsch.

Mein Anwalt hat mir auch erwogen, zusätzlich zu einer Zivilklage auch noch Anzeige bei der Polizei zu erstatten.

Das macht den Typ jetzt aber unglaubwürdig. Hunde die bellen...

dann warte ich. Und joa..

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Erstmal steht beim Versand :DHL Paket 4.99Euro.

Also hattet ihr einen Paketversand (ist immer versichert) vereinbart und eben keinen Paeckchenversand (ist nicht versichert). Da du von dieser Vereinbarung abgewichen bist und dennoch als Paeckchen verschickt hast, haftest du gem. BGB § 447 Abs. 2 fuer den Verlust auf dem Versandweg.

Nun, Du hast angegeben, versichert und mit Tracking zu senden (DHL Paket), hast das nicht gemacht und somit nicht das getan, was Du angeboten hast. DHL Paket ist immer versichert mit Trackingnummer. Du hast aber ein unversichters Päckchen geschickt - die haben keine Trackingnummer.

Somit hat er Recht.

Schon alleine aus diesem Grund versende ich niemals Dinge als Päckchen.

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