Mein Mann bekommt palliative Chemotherapie bei Lungenkrebs. Ist das sinnvoll?

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5 Antworten

Die Frage, ob eine palliative Chemotherapie sinnvoll ist oder nicht, lässt sich wirklich nicht pauschal beantworten. Klar ist, dass  wenn eine Chemotherapie das Leben zwar für einige Zeit verlängern, aber auf Dauer keine Heilung herbeiführen kann, dass die Behandlung die Lebensqualität nicht entscheidend verschlechtern sollte. Deshalb gilt bei der Therapieauswahl, ob der Patient von der Chemotherapie einen Nutzen erwarten kann, der ihre Nebenwirkungen überwiegt, oder nicht. Die behandelnden Ärzte Deines Mannes werden dies auch abgewogen haben und haben letztendlich zu einer palliativen Chemotherapie geraten. Ihr solltet jetzt, nachdem zumindest die erste Therapie stattgefunden hat, mit den Ärzten sprechen, deren Meinung und Rat anhören und gemeinsam entscheiden, ob eine Einschränkung bei der Behandlung oder der vollständige Verzicht auf die Therapie sinnvoll ist. Das sind sehr persönliche Entscheidungen, die bewusst getroffen werden sollten. Ich wünsche Dir und Deinem Mann alles Gute! 

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Hallo

das ist eine sehr harte Zeit für euch. Ich kann dir meine Meinung dazu sagen, ich bin selber 2-fach an Krebs erkrankt, habe liebe Menschen durch Krebs verloren. Ich würde unter diesen Umständen keine Lebensverlängerung mehr wollen. So wie du es beschreibst hat das Leben für euch beide keine Qualität mehr. Sucht euch ein Hospiz oder einen Palleativarzt zur Betreuung. Ich weiß, das hört sich jetzt nicht sehr nett an und ich hoffe, du verstehst wie ich es meine.

Das ist allein eine Meinung zu diesem Thema. Ich denke darüber solltet ihr offen reden, vielleicht auch mit Kindern / Enkelkindern?

Alles Gute für euch, Kraft und Stärke

LG

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Kommentar von Heidi57xx
25.02.2016, 00:11

Danke für Deine netten Worte,ich weiß schon wie Du es meinst:) wir konnten heute auch das erste mal richtig alles bereden.Morgen bekommt er noch eine Chemo und wenn die nicht anschlägt,dann möchte mein Mann Palliativ betreut werden.Es ist sooo schwer meinen Mann so zu sehen,aber er muss es entscheiden.

Lg

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Man macht eine chemo entweder um das Leben zu verlängern oder um den Krebs zu verkleinern & dann den Krebs raus zu operieren. Bei einer chemo ist es normal das es einem Mega schlecht geht. Haare fallen aus, Übelkeit, Erbrechen, Fieber  & & &. Meine Mutter hat selbst Krebs. Ihr wurde vor 5 Jahren gesagt das sie Krebs im Endstadium hat & nur noch 3 Monate zu leben hat. Die Ärzte sagten uns 5 mal das sie kaum noch Zeit hat. Sie sagen es ist ein Wunder das sie noch lebt. Sie hat einfach einen großen Lebenswillen.

Ich denke mit einem Lebenswillen lebt man wirklich länger als wenn man sich aufgibt. Also euch viel Glück... Es ist hart aber toi toi toi

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Palliative Verfahren werden eingesetzt, um den Patienten möglichst bewchwerdefrei zu halten, wenn eine Heilung nicht mehr möglich ist.

Wende dich mit deinem Mann an seinen behandelnden Arzt, ob nicht eine Unterbringung in einer Palliativstation angezeigt ist.

Dort wird er so eingestellt, dass er nach Möglichkeit in seiner Umgebung weiterleben kann.

Und dazu gehören manchmal auch Chemotherapien.

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es ist eine therapie das leben etwas zu verlängern und die symptome zu lindern. es wird ja nicht gemacht, weil eine heilung eintreten soll, die wurde ausgeschlossen -richtig? die frage ist, was dein mann möchte. will er diese chemo und was soll sie laut arzt bringen. oder welche alternative gibt es zu welchem preis?

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Kommentar von Heidi57xx
22.02.2016, 21:41

Die Ärztin sagte zu mir, mit Chemo , wenn sie anschlägt ca 1 Jahr noch,  meinen Mann so leiden zu sehen und von heute auf morgen ein Pflegefall, ist sehr sehr schlimm für mich

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