Epoche der Aufklärung- Enstehung

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1 Antwort

Der Ablauf der Epochen ist ein ständiges Abwechseln von Rationalem und Irrationalem, ein Wechsel von Vernunft und Glauben. So setzt nach dem Barock (mit dem Herrscher " von Gottes Gnaden" , der und daher absolut regieren muss ) die darauf folgende Gegenströmung die vorangegangenen vernünftigen Renaissance-Diskussionen des Humanismus und der Reformation fort – jene Auseinandersetzungen, die zwischen 1480 und 1550 das vorherige "finstere" Mittelalter der irrationalen Gotik als vergangen definierten und von der Gegenwart eine Neuausrichtung forderten.

Auf die "Aufklärung" und die gleichzeitige rationale, wenn auch verspielte Kunst des Rokoko folgt dann die kurze irrationale Periode, in der es gleichzeitig den Pietismus und den Sturm und Drang gab, worauf wieder eine rationale, die Klassik, danach wieder eine irrationale, die Romantik, folgten usw.

Es geht also in der Aufklärung primär um den vernünftige Gebrauch des menschlichen Verstandes, der dann Gedanken wie die Gleichheit aller Menschen, Brüderlichkeit, Menschenrechte u.ä., aber auch die Vorstellung eines unbestimmten höheren Wesens hervorbrachte, das sich nicht mehr sonderlich um die von ihm einmal erschaffene Welt und um die Glaubensrichtungen der Menschen kümmert "Deismus"), woraus sich wieder das Prinzip der religiösen Toleranz entwickelte.


Abgesehen davon: Achtung, du verwendest die Präposition ohne mit dem Dativ, was schwer falsch ist :

"ohne ihm gäbe es die Aufklärung gar nicht", " durch ihr ist doch zB auch die franz. Revolution zustande gekommen"

Und deine dass/das musst du auch überprüfen, das sind peinliche Fehler!

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