Epileptischer Anfall beim Hund. Kennt sich jemand aus?

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6 Antworten

Meine Dogge war Epileptiker.

Wenn der Anfall vorbei ist, bringt Valium nicht mehr viel - außer, dass der TA Geld verdient... Lasst einen Herzultraschall machen mit Blutstrommessung usw. (kostet unter 100€) um auszuschließen, dass der Hund einen Herzfehler hat, welcher den Anfall verursacht hat.

Bei meiner Dogge haben wir das ohne Medikamente in den Griff bekommen. Ihren letzten Anfall hatte sie am 17. November 2010 - letzten Monat ist sie leider gestorben. Wenn der Hund sehr häufig Anfälle bekommen sollte, muss er Medikamente bekommen. Manche Tierärzte raten aber viel zu schnell dazu. Bei seltenen Anfällen schaden die Medikamente mehr, als sie nutzen - da sollte man vorsichtig sein.

Bei einem Anfall hat es mir immer geholfen mich darauf zu konzentrieren, dass sie die Zunge nicht verschluckt und ich habe beruhigend mit ihr geredet. Nach einem Anfall bin ich direkt mit ihr in den Garten, es gab ein Leckerchen und ich hab mich gefreut wie Bolle. So hatte sie danach keine Angst und hat sich direkt wieder normal verhalten. Solltest du merken, dass sich ein Anfall anbahnt, nimm den Hund und laufe ein Stück (um den Wohnzimmertisch oder so). Durch sofortige Bewegung kann man manchmal einen Anfall verhindern.

Ich wünsche euch alles Gute!

arabella70 30.03.2012, 18:15

Das ist sehr schön, wie ihr das gehandhabt habt mit eurem Wuffel! ALso das hinterher ganz fröhlich sein und Leckerli, das ist doch optimal- also zumindest bei Menschen ist bei einer Reihe von Anfällen das Bewusstsein so gemindert, dass man sich nicht an den Anfall erinnert- falls das bei eurem Hund/ oder Hunden allg. auch so ist, ist das doch dann optimal hinterher, weil alles, was der Hund sonst mitbekommt, die extreme BEunruhigung seines MEnschen ist, was dann wiederum ihm Angst macht-... Habt ihr sehr schön gelöst !

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TygerLylly 30.03.2012, 18:30
@arabella70

Sie war sowieso sehr ängstlich und in Angstsituationen hab ich sie so quasi immer beruhigen können. Darum habe ich nach dem 2. oder 3. Anfall auch einfach mal versucht, es auch so zu machen. Nach den Anfällen war sie immer sichtlich irritiert und ängstlich. Da sie bei einem Anfall den Urin nicht halten konnte, bin ich mit ihr direkt raus, weil die Pfütze sie auch verunsichert hat. Hat immer sehr gut geklappt - die war nach zwei Minuten schon wieder die Alte und die Pipi hab ich dann auch fröhlich trällernd aufgewischt - wenn´s auch nicht wirklich schön war aber andererseits war ich immer froh, wenn es ihr nach einem Anfall wieder gut ging ;)

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meli1983 30.03.2012, 19:29
@TygerLylly

Ja das mit der Angst stimmt. Er hat ja richtig gezittert und wollte vom Balkon springen. Seine Augen waren vor Angst total erweitet. Richtig Herzzerreissend. :( jetzt bekommt es viiiiieeeeelllleeeee schmuse Einheiten. Und die geniesst er richtig gerade :)

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TygerLylly 30.03.2012, 20:16
@meli1983

Ihr braucht da nun garnichts Großes mehr draus machen. Einfach nur direkt nach dem Anfall so tun, als wenn der Hund was besonders Tolles gemacht hätte. Und das auch nicht Knall auf Fall - langsam antesten, wie er am besten damit klarkommt. Aber ich hoffe, dass es eine einmalige Sache war und euch das un Zukunft einfach erspart bleibt. Die Möglichkeit besteht immerhin auch!!

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arabella70 30.03.2012, 20:26
@meli1983

Melli, zu Deiner Beruhigung: Dieses Zittern ist ja durch den Anfall bzw. das Neuronenfeuerwerk im Hirn bedingt, auch diese -ich nenn das jetzt mal:; Übersprunghandlung.das wirkt dann so, als hätte er Angst, ist aber keine Angst, das gleiche mit dem Knurren (obwohl mir schon allein diese Vorstellung leid tut, wie Dein Hund zitternd und knurrend in der Ecke hockt!) .Das er hinterher Angst bekommt (Häufchen gemacht, wie bin ich hier bloß hergekommen, wackelig auf den Beinen) kann ich mir dagegen sehr gut vorstellen. Deshalb gefällt mir ja die Lösung von Tyger Lilly so gut. Dein Mann hat auch Epilepsie, hast Du geschrieben? Da kann er Dir bestimmt noch ein bisschen mehr zu der KRankheit erzählen

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meli1983 30.03.2012, 20:27
@TygerLylly

Das wäre natürlich toll :) ich denke unsere Angst hat ihm noch mehr Angst gemacht. "Falls" es wieder kommt werde ich versuchen ganz ganz ruhig zu bleiben und ruhig auf ihn einzureden. Ich wusste halt auch nicht was auf einmal los was. Er war wie ein anderer Hund :/ Aber naja. Fürs nächste mal weiss ich es besser :) Nochmals danke.

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TygerLylly 30.03.2012, 21:00
@meli1983

Ich habe nach dem ersten Anfall heulend meine Mama angerufen :)) Also klar denken konnte ich da auch nicht :P Das kommt mit der Zeit. Du informierst dich ja jetzt. Sollte es blöd laufen und erneut vorkommen, wirst du da schon ganz anders händeln...

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meli1983 31.03.2012, 11:38
@TygerLylly

Ja das denke ich auch. Bin schon vorbereitet :) Hab jetzt diese Nacht nicht fest geschlafen und hab immer nach ihm geschaut., Man könnte echt meinen es wäre nie etwas passiert.

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meli1983 31.03.2012, 11:41
@arabella70

Ja er nimmt aber Medikament und durch die ist er ganz normal. Den letzten Anfall hatte er als er ein Kind was und da hat man es auch gerade herausgefunden. Seither war nichts mehr. Und er hatte eher Aussetzter als Anfälle. Blieb einfach wie angewurzelt an einem Fleck stehen.

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arabella70 31.03.2012, 18:01
@meli1983

Ja, da gibt´s auch nen Haufen unterformen... ist nur blöd vom wegen Führerschein, muss ,man glaub ich nahcweisen , eine best. zeit anfallsfrei zu sein oder?

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meli1983 31.03.2012, 23:21
@arabella70

Ja er musste jährlich zur Kontrolle. Jetzt alle 2 Jahre.

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TygerLylly 01.04.2012, 04:06
@meli1983

Ja, das ist normal. Die meisten Anfälle kommen urplötzlich und sind ebenso schnell auch wieder vergessen. Hoffen wir erstmal, dass es eine einmalige Sache war ;)

Danke für das Sternchen!

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Hier habe ich für dich einen Link welchen du genau durchlesen solltest.

http://www.dokhyi-epilepsie.de

Das betrifft nur marginal jene Hunderasse - aber es ist alles sehr schön beschrieben - welche Untersuchungen beim Tierarzt gemacht werden müssen um andere Erkrankungen zu erkennen und auszuschließen bevor man spezielle Medikamente für Epilepsieanfaelle beim Hund gibt

Auch, wie verhalten bei einem Anfall, das Erschrecken des Menschen und das Verhalten des Hundes nach einem Anfall.

Drücke Dir und deinem Hund die Daumen. Jeder Hund ist es Wert, dass man sich informiert und so weit wie moeglich hilft - denn zwischen epileptischen Anfällen ist er = ein ganz normaler Hund, der leben will und auch Lebensfreude empfindet.

meli1983 30.03.2012, 19:37

Danke :) Wir haben zum Glück den besten Tierarzt den man sich wünschen kann. Er hat auch den Hund meiner Eltern übernommen wo der andere Tierarzt sie einschläfern lassen wollte. und siehe da. Sie wurde operiert und ist wieder fit wie früher. Obwohl wir uns schon von ihr verabschiedet haben ;) Ich bin sicher er wir bei unserem Benny auch alles mögliche tun und auch testen

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Ich kenne zwei Hunde, die Epilepsie haben. Beide bekommen Medikamente dagegen.

Der ein hat gar keine Anfälle mehr, wenn er die Tabletten regelmäßig kriegt, bei dem anderen kommt es hin und wieder trotzdem noch zu einem Anfall.

Dieser hatte allerdings auch sehr schwere Anfälle in kurzen Zeitabständen, das ist wesentlich gebessert durch die Medikamente und der Hund ist ansonsten total fit.

mein hund hatte das auch es kann bei jedem hund geschehen aber meinchmal ist es tödlich mein hund hat es überlebt er wurde behandelt aber es kann immer wieder vorkommen und dann kann er vll sterben darauf sind wir aber vorbereitet und wissen das das passieren kann

Das hatte einer unserer Hunde. Wir mussten ihn einschläfern, da er leider sehr leiden musste und unberechenbar wurde. Das würde ich auch empfehlen, da der liebste Hund so zur Gefahr selbst für dich werden kann.

kuechentiger 30.03.2012, 15:05

Das würde ich auch empfehlen

Das kann man behandeln! Wenn das nicht erst versucht wird, dann ist einschläfern verboten!

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meli1983 30.03.2012, 15:06

Oh nein bitte nicht. ich dachte das ist behandelbar???

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Pandur11 30.03.2012, 15:27
@meli1983

Leider nicht. Selbst mit Medikamenten besteht immer ein Risiko. Ist es das wirklich Wert? Ein Hund mit Medikamenten vollzutanken?

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meli1983 30.03.2012, 16:01
@Pandur11

Natürlich ist er mir das wert. Er ist so ein lieber Hund. gehört ganz zur Familie. Mein Mann hat auch Epilepsie. Er kriegt Medikament und kann so ein ganz normales Leben führen. Warum das das der Hund nicht. Wir werden ja sehen wie er es verträgt oder was es jetzt genau ist was er hat. Das werden wir am Montag sehen. Einschläfern lassen kommt bei mir erst dann in Frage wenn er wirklich leiden muss und er die Medikamente nicht vertragen sollte.

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TygerLylly 30.03.2012, 16:37
@meli1983

@Pandur: Ein Hund mit einem Hirntumor wird auch unberechenbar. Soll man jeden älteren Hund vorsorlich einschläfern lassen weil es sein kann, dass er einen Hirntumor hat? Soll jetzt jeder seinen Hund regelmäßig in die Röhre schieben, um einen Tumor auszuschließen?

Epilepsie beim Hund ist für den Menschen eine vergleichbar geringe Gefahr im Gegensatz zu unfähigen Hundehaltern!!

Ich hoffe ihr habt dem Hund wenigstens in so fern eine Chance gegeben, dass ihr versucht habt die Ursache rauszufinden. Es gibt leicht behandelbare Herzfehler, durch die Anfälle ausgelöst werden können...

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Pandur11 30.03.2012, 19:11
@TygerLylly

Ich bin mit Tieren aufgewachsen und meine diese Antwort völlig ernst. Mich regen diese Leute, die um alles in der Welt ihr geliebtes Tier, auch wenn Halbtot unbedingt weiterleben lassen wollen und dafür dem Tier alle möglichen bunten Pillen verabreichen auf. Unser Hund hat gelitten, die Ursache war ein Hirnntumor. Wir hätten den Tod nur herauszögern können. Jeder, der mit einem Hund in der Gegend herumläuft, der an Epilipsie leidet, ist eine potenzielle öffentliche Gefahr. Was soll das mit "in die Röhre schieben"??? Was hat das bitte mit dem Thema zu tun??? Genau solche Leute regen mich auf! Wenn ein Hund unberechenbar wird und zwar egal aus welchem Grund, dann ist er eine Gefahr für alle. Man soll reagieren, wenn das das erste Mal passiert und nicht sinnlose CTs machen. Ich weiss, dass der Hund dafür nichts kann.

@ arabella70: Kann man das mit Medikamenten zu 100% behandeln, bin ich einverstanden. Wenn nicht, dann soll man ihn leider Gottes einschläfern, meine Meinung! Oder was würdest du tun, wenn dein Hund ein unschuldiges Kind auf offener Strasse anfällt!? Kannst du das verantworten? Ich nicht!

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arabella70 30.03.2012, 20:16
@Pandur11

Hirntumore sind etwas völlig anderes als Epilepsie, auch wenn sie mit epileptischen Anfällen einhergehen können! Hast Du jemals einen Epileptiker (Mensch) gesehen, der es im Anfall geschafft hat, auch nur gerade aus zu gehen geschweige denn jemanden "anzufalleh"? Ich nicht!

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Pandur11 30.03.2012, 20:48
@arabella70

Menschen mit epileptischen Anfällen sind auch nicht mit Hunden zu vergleichen.

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arabella70 31.03.2012, 14:46
@Pandur11

Die Mechanismen sind die gleichen.. Hirn ist Hirn und Neuronenfeuerwerk ist Neuronenfeuerwerk... najut, der MEnsch würde vermutlich eher selten das Knurren anfangen während des Anfalls.. ;)

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arabella70 30.03.2012, 18:05

ISt das eine Nonsens-Antwort! Unberechenbar wurde.... Wegen Epilepsie einschläfern?! Sonst alles noch in ORdnung bei Euch? Sorry, mich macht das so wütend... Meli1983 bitte geb da nichts drauf auf diese Antwort, das ist höchstens schön praktisch gewesen für Pandur11- der Hund selbst leidet nicht unter Anfällen, oft sind diese den Tieren nicht mal bewusst bzw. das Bewusstsein ist wdhdessen gemindert! Und sind GUT mit Medis behandelbar!

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meli1983 30.03.2012, 19:35
@arabella70

Ist schon Ok. Wir machen was wir für Richtig halten. Wir haben selbst 2 Kinder. Sollte es eine Gefahr darstellen werden wir ihn nicht einschläfern sondern könnte im schlimmsten Fall zu den Schwiegereltern auf den Bauernhof. Aber wir werden alles nötige tun um ihm zu helfen. Er ist so ein liebenswerter Hund .

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arabella70 30.03.2012, 18:05

ISt das eine Nonsens-Antwort! Unberechenbar wurde.... Wegen Epilepsie einschläfern?! Sonst alles noch in ORdnung bei Euch? Sorry, mich macht das so wütend... Meli1983 bitte geb da nichts drauf auf diese Antwort, das ist höchstens schön praktisch gewesen für Pandur11- der Hund selbst leidet nicht unter Anfällen, meist sind diese den Tieren gar nicht bewusst! Und sind GUT mit Medis behandelbar!

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ErwinHabruenzel 30.03.2012, 21:16
@arabella70

OMG ihr wisst ja alle was Hunde fühlen und was Hunde wollen... Auf jeden Fall ist ein schneller Tod besser als langsam und schmerzvoll!!!

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ErwinHabruenzel 30.03.2012, 21:18
@arabella70

OMG ihr wisst ja alle was Hunde fühlen und was Hunde wollen... Auf jeden Fall ist ein schneller Tod besser als langsam und schmerzvoll!!!

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arabella70 31.03.2012, 14:47
@ErwinHabruenzel

Epilepsie ist für den Hund nicht schmerzvoll, herrgott! Es SEI DENN, er hat einen Hirntumor!

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Das war sicher sehr beunruhigend für euch.Aber Epilepsie kann mit Medikamenten sehr gut behandelt werden. Bitte gebe nichts auf die von mir kommentierte Antwort von Pandur 11 weiter oben!

meli1983 30.03.2012, 19:37

Das ist schon ok ;) Wir werden sehn. Am Montag wird es gründlich untersucht. Dann werden wir weiter sehn.

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