Epilepsie und Haftpflichtversicherung

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9 Antworten

so nun erstmal vielen dank für diese vielen kommentare die ja alle nicht auf den punkt kamen. regenmacher natürlich ausgeschlossen. Ja auch Epileptker können wenn sie mit Medikamenten gut eingestellt sind und das EEG in Ordnung ist nach einem spätestens nach 2 Jahren Auto fahren aber hier geht es um jemand der 5 Jahre ohne ist und auch das recht haben möchte mobiel zu sein da ja der ÖPNV immer mehr abgebaut wird.

Hallo

ich bin ebenfalls Epileptikerin und kann hierzu nur eines sagen Wer als Epileptiker Auto fährt hat keine Verantwortung. Denn mann muß mal den Wertgang eines Anfalls sehen.Egeal welche Art dieser Anfall ist aber man verliert immer wieder das Bewustsein halb oder ganz.Und ich würde mir meines Lebens immer wieder Vorwürfe machen wenn ich eine Unfall verursache und jemand dabei ums Leben kommt.

Es grüßt Quax

Der Arzt sagt du mußt 6 Jahre anfallsfrei sein, aber es ist besser wenn du als Epileptiker kein Auto fährst ich habe selber Epilepsie und habe einen Sohn, und wenn ich schon dran denke dann wird mir wirklich schlecht!!! Angenommen man hat einen Anfall während des autofahrens man muß auch an die anderen Verkehrsteilnehmer denken!!!! Viktoria.

Grundsätzlich darf auch ein chronisch kranker nicht benachteiligt werden. Wenn beim Vertragsschluss gezielte Fragen gestellt werden, so dürfen Sie Ihre Erkrankung veder verschweigen noch unrichtig darstellen. Sonst wäre der Vertrag von vornhereitn nichtig. Wenn jedoch nicht danach gefragt wird, brauchen Sie ihre Erkrankung nicht aufzutischen. Von daher können Sie durchaus auch eine normale Versicherung beanspruchen.

Erstmal ganz allgemein gesehen ist fast jede Person gegen Unfall versicherbar, auch Epileptiker, allerdings sollte man berücksichtigen, wie eine Versicherung den Begriff Unfall definiert: plötzliches von außen unabwendbares Ereignis Dies bedeudet, daß wenn ein Epileptiker auf Grund der Tatsache, daß er einen geistigen Aussetzer hat einen Unfall hat, zahlt die Unfallversicherung keinen Pfennig.

Ich weiß auch nicht ob ein Epileptiker überhaupt den Führerschein machen darf, ohne ein ärztliches Attest, was regelmäßig erneuert werden muß. Wenn schon ein Führeschein vorhanden ist, hängt es davon ab, wie oft, und wenn überhaupt die Anfälle unter Medikamenteneinwirkung auftreten. Ich glaube nicht, daß eine Versicherung daran interessiert ist, einen Epileptiker gegen Unfall zu versichern.

Wenn ein Anfallskranker in seinem PKW einen Anfall hat, und es dadurch zu einen Autounfall kommt, so tritt automatisch seine KFZ-Haftplichtversicherung in kraft. Genau wie bei einen normalen PKW Unfall. Sollte er aber Wissen das er eine "Aufwachepilepsie" hat, und diesen Anfall Morgens nicht abwartet ( weil er verschlafen hat) so handelt er Fahrlässig und die Versicherung zahlt nicht und er müß sich noch vor Gericht wegen "Fahrlässiger Körperverletzung" Verantworten. Die Rechtsprechung ist heute so: Wenn jemand mit Epilepsie drei Jahre Anfallsfrei ist, kann er den Führerschein machen.

Ein richtiger Epileptiker darf doch überhaupt nicht Auto fahren. Da ist ein Unfall schon vorprogrammiert. Das wär zumindest fahrlässig.

Und absolut unverantwortlich, nenne ich das!!!

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Schade, daß ich nur 1 DH geben darf!

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Diesen Link: http://www.epilepsie-selbsthilfegruppe-hamburg.de/meine_g.htm

sollte man unbedingt gelesen haben, bevor man falsche Auskunft gibt wie xlisax.

Ich habe bzw. hatte selber Epilepsie und weiß das ein RICHTIGER Epileptiker (der regelmäßig viele Anfälle hat, wo auch keine Medikamente helfen) nicht Auto fahren darf. Noch fragen?

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@xlisax

Erst wenn bei bekannter Epilepsie der Arzt ausdrücklich zustimmt und alles unaffällig ist darf man Auto fahren. Mein Mann ist 33 Jahre alt, durfte aufgrund seiner Epilepsie(seit über 20 Jahren Epileptiker) bisher keinen Führerschein machen, vor genau einem halben Jahr wurde er operiert, ist seit dem Anfallsfrei, wenn alles gut geht und es so bleibt (bitte alle die Daumen drücken) darf er etwa in einem Jahr endlich den Schein machen. xlisax hat recht!

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@tanjapluszwei

Hi tanjapluszwei, xlisax hat wirklich recht. Ich kenne mich aus, weil wir auch einen Epileptiker in der Verwandtschaft haben, der mit Medikamenten eingestellt wurde. Ich drücke Dir ganz fest die Daumen für Deinen Mann!

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