Epilepsie oder Angststörung was ist das?

6 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Eine Epilepsie kann sich auf ganz verschiedene Weise äußern. Am bekanntesten ist die Grand-mal-Epilepsie mit völligem Bewusstseinsverlust und Krämpfen. Bekannt ist weiter die Absencenepilepsie. Dass sich eine Epilepsie nur in Angst äußert, das gibt es in der Tat, ist aber selten. 

Ich weiß, dass an der Uniklinik Würzburg, am Zentrum für Psychiatrie, speziell über Angststörung geforscht wird. Da würde man einerseits die neuesten Medikamente gegen eine Angststörung kennen, andererseits aber wohl auch kompetent eine Abgrenzung gegen Epilepsie vornehmen können.

Umgekehrt gibt es speziell für Epilepsie sogenannte Epilepsie-Zentren, z.B. bei den von-Bodelschwinghschen-Anstalten in Bielefeld-Bethel. Auch von da könnte in Deinem Fall ein kompetentes Votum kommen.

Ich , dessen Meinung hier aber unwesentlich ist, meine, dass es wirklich eine Angststörung ist, oder zumindest eine psychische Erkrankung. Ist Psychotherapie versucht worden, speziell Verhaltenstherapie?

Also erstmal Danke für deine Ausführliche Info und ja ich bin in einer Verhaltenstherapie aber habe das Gefühl es verschlimmert sich eher durch die Therapie. Außerdem wechseln sich immer Symptome ab aber am meisten ist diese Luftnot mit Derealisation also das Gefühl, das alles Unwirklich ist habe dadurch natürlich Angst, das es eine Psychose ist :/ aber die kann so einfach nicht durch eine Angststörung kommen oder?

0

Epilepsie geht eigentlich immer mit Bewußtseinstörungen einher, allerdings gibt es verschiedene Verlaufsformen. Meistens näßt man auch ein und verkrampft Kiefer und Gelenke, anschließend braucht man meistens mehrere Tage, um sich zu erholen.

Bevor Du irgendwelche Medikamete in Dich hineinpfeifst, von denen ja nicht gesagt ist, daß sie immer helfen müssen, manchmal muß man wechseln, wäre es sicher besser, Du würdest den Arzt oder die Ärzte wechseln. Auch von einem Zuviel an Medis können Anfälle kommen.

Alkohol sollte man grundsätzlich meiden, schon allein im Zusammenhang mit Antidepressiva. Auch ein EEG allein kann nicht aussagen, ob Epilepsie vorliegt, da wirst Du also statt GF besser die Weißkittel befragen, Internisten, Neurologen etc. Und selbst dann ist es nicht immer sicher, ob Du eine hundertprozentig genaue Diagnose bekommst.

Ein Kolleg von mit hatte Epilepsie, ja soviel ich weiss kann man sich nach dem Anfall an nichts mehr daran erinnern und man hat keine Kontrolle über den Körper liegt ab und bekommt Zuckungen. Soviel ich weiss kann ein Anfall von viel Licht ausgelöst werden, wie eben an einer Party.

Was möchtest Du wissen?