Epilepsie: Keppra (starke Nebenwirkungen) ... Lösungen? Fragen zum Therapiehund und Mietrecht

5 Antworten

Hallo!

a) Keppra und Nebenwirkungen

Erhöhte Reizbarkeit und Sensibilität kann durchaus auch als Nebenwirkungen bestehen bleiben. Zwar nicht so stark, wie in der Einstellphase, aber immer noch merkbar.

Die Konzentrationsschwierigkeiten bei Keppra oder auch Levetiracetam (unter diesem Namen verkauft der Hersteller UCB den exakt gleichen Wirkstoff, nur viel günstiger;-) ) sind noch harmlos im Vergleich zu vielen anderen Medikamenten - insbesonders Lyrika (ich persönlich hatte damals Schwierigkeiten bis 10 zu zählen, und habe Namen meiner engeren Umgebung (Arbeit, Freunde und auch Familie) vergessen. Jetzt bin ich mit Levetiracetam und Vimpat (auch von UCB) soweit gut eingestellt, dass jetzt für mich weiterstudieren erst möglich geworden ist.

Aber die Wirkung und Nebenwirkungen der unterschiedlichen Wirkstoffe sind eben nur individuell zu sehen! Daher ist jeder Rat/Empfehlung hier reine Makulatur.

Meine Empfehlung:

Nimm Dir auf jeden Fall genügend Zeit die Tabletten auszutesten. 6 Monate Minimum, ich würde eher 1 Jahr empfehlen, bis sich der Körper wirklich darauf eingestellt hat.

Für den Streß und die Stimmungsschwankungen/änderungen kann ich nur Meditation oder homöopathische Medikamente empfehlen.

In diesem Zusammenhang ist ein sehr empfehlenswertes Buch:

"Meditationsführer - Wege nach innen" von Rüdiger Dahlke

da werden verschiedenste Meditationsmöglichkeiten angeboten, so dass man für den Anfang schon mal einen Überblick hat, was einem selbst helfen/nutzen kann und einem auch liegt.

Medikamente sollten mit dem behandelnden Arzt abgesprochen werden, bei mir hat sich Neurexan als sehr hilfreich erwiesen.

b) Epilepsiehunde bzw. Mietrecht

Probleme hierbei sind wie schon von anderen angemahnt die Kosten, aber auch die Gefahr an Betrüger oder an Hybris leidende Amateure zu gelangen. Habe mich selbst schon erkundigt, aber alles was ich gefunden habe, hat entweder langejahre Wartelisten, oder ist nicht ganz seriös. Hierfür am besten beim Epilepsienetzwerk oder Epilepsiezentrum Bethel verlinken.

Mietrecht würde ich in der Richtung eher unter recht.de anfragen, da ist die Wahrscheinlichkeit ebenfalls geringer an jemanden mit dem Dunning-Kruger-Effekt zu gelangen als leider hier. Insbesonders bei manchen Antworten auf dieser Platform wäre ich sehr vorsichtig. Professoren hüten sich absolute Äußerungen zu machen, manche selbsternannte Experten hier scheren sich leider einen Dreck darum.

Ich hoffe, ich konnte wenigstens ein bisschen helfen, und in diesem Sinne

noch Alles Gute!

Hallo,ich kann zur Zeit nur Gutes úber das Mittel Lyrica sagen .Allerdings hat es Nebenwirkungen wie alle Tabletten,aber die gehen mit der Zeit weg.Wichtig ist die Stárke der Tabletten.Ich wehre mich bei allen Árzten bei zu starken Tabletten (auch wenn sie anderer Meinung sind ) Lyrica 25 mg einmal im Tag abends eine halbe Stunde vor dem Schlafengehen einnehmen.Prúfe mal wie hoch deine Tabletten dosiert sind. Fragen zum Hund sind nicht so einfach,denn eine Ausbildung fúr deinen Hund dauert lange und ist sehr teuer. Der Vermieter kann sich nicht wehren.Hoffentlich habe ich dir ein bischen geholfen .

Lyrica ist ansich ein Schmerzmittel und wird als Zweitmitel mit in de repilepsie einbezogen. Wenn du damit aber gut klar kommst ist das ja auch OK. Aber es kommt eben auf den Schweregrad der Epi an. Und was Tobelix schrieb ist wieder einmal zum Teil Blödsinn. 1 Jahr miminmum. Wenn man Keppra nicht vertragt dann sind 6 Wochen schon hammerhart, und man sollte es dann absetzen und was anderes ausprobieren. Das entscheidet hier aber der Arzt. Und Lyrica hilft nicht bei allen Anfallsformen, was man mit beachten muss. Wenn sie soviele Nebenwirkungen hat, sollte das beendet werden. Tammy

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Hallo. Lyrica ist ein Schmerzmittel was man in der Epilepsie mit ein bezieht aber niemals als Monotherapie. Ich kenne viele die mit Keppra am Anfang Probleme haben. Das Ganze rauf und runter dosieren. Es wäre sinnvoll, wenn es dir sonst gut hilft das Mittel in ganz kleinen Schritten und mit nur 1/4 Tablette auf dosieren und zwar nur einmal am Tag eine 1/4 mehr für eine Woche. Dann wieder eine 1/4 für die nächste Woche usw., bis du auf die Dosis bist die du brauchst. Verträgst du das dann immer noch nicht muss du dich umstellen lassen. Lyrica ist nur als Zweitmittel gedacht oder für Personen die sehr wenig Anfälle erleiden.

Therapiehund. Wir haben so einen Golden -Retriever. Sie ist eine Therapiehündin und auf Epilepsie ausgebildet. Sie bellt wenn jemanden einen Anfall bekommt. In meiner Familie hat keiner Epi. Ich habe sie aus Neugier ob so etwas funktioniert aus bilden lassen.Kostest 15.000€ Die Kasse zahlt das nicht. Zudem wenn keine Hunde erlaubt sind hast du da keine Chance.oder musst umziehen. Aber hast du 15.000€? Zudem musst du selbst in der Lage sein .körperlich um die Ausbildung und Prüfung mit einem Hund zu schaffen. Der Hund selbst ist auch nicht billig. Man kann da nur Labrador, Golden Retriever, Pudel, Berna - Sennen Hund empfehlen die natürlich auch genauso ihren Auslauf und Pflege brauchen wie ein Haushund.Futterkosten, Tierarzt, Steuern. der Hund braucht Halsband, Langlaufleine, Schleppleine, loses Würgeband zur Abwilderung, Bett, Decken, Näpfe Spielzeug. Dann die Wurmkuren und Impfungen, Zeckenmittel sind schon alleine über 100€ im Jahr. Anreisekosten zur Hundeschule oder Trainer und Prüfungsgelände. Die Anschaffung. So ein Hund muss dafür geeignet sein und da fängt es schon an. So ein Welpe muss getestet werden ob er oder sie geeignet ist. Hundepreis liegt bei 1.000€ und mehr. Anschaffung ca. 600 -700 € Futter, ein 15 kg Sack bei gutem Futter was ein Therapiehund braucht liegt bei 60€. Damit kommst du 6 Wochen aus. Nassfutter kommt noch hinzu plus Leckerlis. Ein fertiger Therapiehund kostest 35.000€. Aber ohne Erlaubnis des Vermieters kannst du nichts machen. Und eine Menge Arbeit ist das. Hört sich immer alles schön an, aber trainieren muss man regelmäßig auch nach der Prüfung. Fellpflege, da gehört soviel zu. Und wenn du auch psychisch nicht gesund bist und so kaputt, wie willst du das dann schaffen? Zudem besteht nie eine Garantie dass, das klappt. Ein Hund ist und bleibt nun mal ein Hund. Zudem bedenke die Lebensdauer eines Hundes. Ein fertig ausgebildeter Hund ist mindestens 4-5 Jahre alt. Und mit Glück wird er 15 Jahre alt wobei er wenn er 10 -12Jahe alt ist dich nicht mehr richtig helfen kann. Dann wird es um gekehrt. Er kann auch früher erkranken wie schwerhörig oder schlecht sehen, Zuckerkrank, Gelenke und und und. Er ist etwa mit Glück für 7 Jahre helfend, muss dann selbst gepflegt werden. Blindenhund ist was anderes. Das bezahlt alles die Kasse und kann er nicht mehr gibt man ihn ein schönes zu hause bei sich und bekommt einen anderen Hund dazu der helfend ist. Und auch da kann ein Vermieter das verneinen. Das vergiss mal ganz schnell wieder. Wo willst du das Geld her nehmen und die Kraft? Tamara Man muss so einen Hund auch nicht haben. Lasse dich richtig mit Medis einstellen am Besten in eine Klinik. Da bist du unter Beobachtung und bei Problemen mit Medis kann man sofort etwas ändern.

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