epilepsie bei kindern im schlaf

4 Antworten

Epilepsie wird als ein Gewitter im Gehirn beschrieben. Die Nerven machen nicht mehr dass, was sie sollen und damit hat dein Sohhn keine Kontrolle mehr über seinen Körper und über sein Gleichgewicht und kippt um.

Es gibt Epileptiker, die sind noch bei Bewusstsein während der Anfälle und bekommen alles mit, haben aber keine Kontrolle (so war es 10 Jahre bei mir) und es gibt andere, die das Bewusstsein verlieren.

Ich hatte vor Anfällen immer ein Vorgefühl. Wenn ich das bekam, setzte oder legte ich mich auf den Boden, um zu verhindern, dass ich umkippte und mir den Kopf aufschlug. Dieses Vorgefühl ist auch manchmal gekommen, wo kein Anfall folgte.

Bei mir wurde Epilepsie festgestellt als ich 8 war und ich hatte ein paar Anfälle im Schlaf, die ich nicht mit mitbekommen habe. (Meine Mama hat mir berichtet das ich manchmal kurz davor geschrien habe). Jedenfalls wurden mir sehr schnell Antikonvulsivum verschrieben, im Laufe der Jahre angepasst (ich nehme es heute noch). Und jetzt bin ich seit fast einen Jahrzehnt "anfallfrei". Was jetzt für deinen Sohn gut überlasse den Arzt.

Wenn Dein Sohn nicht zum Status neigt, also seine Anfälle immer von alleine aufhören, sollte ein Anfall im Schlaf kein Problem sein. Er kann sich im Bett ja kaum verletzen, nicht stürzen....Du kannst ihm aber ein Klingelbändchen um den Arm machen, dann hörst Du, wenn etwas passiert. Das ist die ersten Nächte etwas ungewohnt, aber man lernt recht rasch, die normalen Bewegungen im Schlaf von einem Anfall zu unterscheiden. Es gibt auch Anfallswarngeräte fürs Bett wie z.B. epicare, aber die wird der Arzt nur dann verordnen, wenn Anfälle im Schlaf für Deinen Sohn gefährlich sind. Frag ihn einfach mal.

Was Deine zweite Frage betrifft - ich vermute mal, dass das Umfallen schon der Beginn des Anfalls ist. Die sehen bei jedem Menschen verschieden aus. Hast Du schon mal die Zeit zwischen Umfallen und Anfallsbeginn mit der Uhr gestoppt? Manchmal kommen einem Sekunden wie Stunden vor, besonders bei der Beobachtung von Anfällen.

Trotz Epilepsie zur Bundeswehr?

Ich möchte sehr gerne zur Bundeswehr und dort Karriere machen. Morgen bin ich bim Berater und werde mich zu 99% dort dann auch direkt bewerben, es sei denn irgendwas passiert bis morgen, was mich davon abbringen würde. Heute ist mir eingefallen, dass ich ja Epilepsie habe und vielleicht deswegen gar keine Chancen habe und jetzt habe ich Angst, denn ich will SEHR GERNE dahin. An dieser Stelle muss ich das Wort "eingefallen" unterstreichen", denn ich habe es total vergessen gehabt. Grund dafür ist, dass ich diese """"Epilepsie"""" nicht ernst nehme, weil sie nicht in der Form bei mir aufgetreten ist, wie es normalerweise der Fall ist. Vor 2-3 Jahren hatte ich mein ersten """Anfall""" gehabt, wo mein Oberkörper anfing zu zucken und das ganze hat nie länger gedauert als eine gute Sekunde. Das war es auch schon. Bin natürlich trotzdem zum Doc gegangen bla bla und nehme jetzt seitdem Tabletten. Die "Störung" im Gehirn ist zwar noch nicht weg aber sie wird es iwan sein (so sagt der Doc). Wie schon gesagt wurden die "Anfälle" nicht länger bzw. schlimmer und überhaupt treten sie gar nicht mehr auf. Zumindest kann ich mich nicht mehr an das letzte mal erinnern. Selbst zu den Anfangszeiten haben mich diese "Anfälle" in keinster Weise behindert. Sie sind manchmal sogar im Unterricht aufgetreten während ich was gesagt habe und keiner hat gecheckt, dass ich da grad einen dieser "Anfälle" hatte, weil sie halt so kurz waren. Bis heute wissen sie nicht davon >.> Glaubt ihr ich könnte deswegen nicht zur Bundeswehr? Sry wegen des langen Textes :P

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