Epilepsie am frühen Morgen

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7 Antworten

Hallo. Es ist egal was für Anfälle sie hat da braucht man nicht nähere Auskünfte. Es gibt eben diese Aufwachepilepsie so heißt es ganz genau. Anfälle treten nur in den Morgenstunden auf und sonst nicht. Für sie gut, so kann sie den Tag planen. Wenn sie darum weiß, sollte sie wichtige Termine auf dem Nachmittag verschieben. Sie wird ja sicherlich einen Neurologen haben. Diese Form ist gut einstellbar sodass sie Anfalls frei sein sollte. Wie lebt man damit? Ganz normal . So gesehen ist es für sie gut. Andere haben Tages unabhängig Anfälle da sollte man fragen wie die damit umgehen. Ist das mit medis gut eingestellt kann sie völlig normales Leben führen. Nur sollte sie auf passen, dass sie Morgens vor allem im Bad nicht alleine ist aus Verletzungsgefahr denen ich glaube sie hat diese Grand -Mal Anfälle. Und vor dem Bett dicke Decken packen oder weiche Matte. Denn es kann auch sofort beim aufstehen Anfall kommen. Lebt sie alleine? Wenn nicht muss der Partner 2-3 Stunden nach dem aufstehen auf sie auf passen. War sie damit schon in einer Klinik? Denn dort kann man die Epi besser einstellen, weil sie unter Beobachtung ist, und man dort schnell ein EEG ableiten kann um zu sehen ob es generalisiert ist wovon ich ausgehe. Fokal denke ich nicht. Geht sie noch zur Schule, dann sollte die bis das Ganze eingestellt ist gebracht werden und die Lehrer sollten darum wissen weil es dann in den ersten 2 Schulstunden auftreten kann. Sie sollte dann in der Zeit kein Rad fahren. Bus ist OK. Aber die Eltern tragen die Verantwortung, und sollten alles unternehmen, dass ihr Unterwegs nichts passiert. Hat sie Notmedi, können die Lehrer helfen wenn es in der Schule passiert. Zudem sollten es auch die Mitschüler wissen, damit nicht einige geschockt sind wenn sie so etwas sehen zudem nicht, dass sie gemobbt wird. Genau wie Sport oder Schwimmunterricht gucken wann sie das hat. Die Lehrer müssen genau wissen welche Medis sie nimmt und wie sie handeln sollen. Denn jedes mal einen KW rufen, wird dem Mädel nicht gefallen. Warum fragst du die Eltern nicht wie sie damit lebt wenn es schon Bekannte sind? Wie ich es schon erwähnte ist das gut einstellbar, sodass sie Anfalls frei bleibt und sie kann dann völlig normal leben wie jeder anderer gesunde auch. Tamara

Für eine richtige Antwort fehlen einfach zu viele Angaben, ich versuch es trotzdem mal.

Wenn die Anfälle schlaf- bzw. aufwachgebunden sind, hat man noch relativ viel Glück gehabt. In meinem Fall stehe ich einfach 1-2 Stunden früher auf und verbringe so die gefährliche Zeit in meiner gewohnten Umgebung. Und zwar so, dass kein Verletzungsrisiko besteht. Erst nach diesem Zeitraum verlasse ich die Wohnung. Wie man mit der Krankheit lebt und umgeht, kommt eben immer auf den Einzelfall an, da kann man als Außenstehender überhaupt nichts sagen, sondern nur raten.

Jetzt die Problematiken:

Wie alt ist die Tochter?

Was für Anfälle/Anfallsarten hat sie?

Wie häufig sind ihre Anfälle?

Welche Auswirkungen haben die Anfälle?

Hat sie die Anfälle wirklich nur in der Früh, oder werden alle anderen Anfälle nur nicht von ihr oder ihrer Umwelt wahrgenommen?

Solange das nicht 100% geklärt ist, kann man nicht von einer aufwachgebundenen Epilepsie sprechen.

An meinem Beispiel:

Ich habe mehrere Formen der Anfälle, die heftigsten jeden Tag in der Früh, aber auch leichtere (Absencen) den ganzen Tag über. Jahrelang war ich der Meinung, dass nur ersteres der Fall war, bis ich durch einen Krankenhausaufenthalt zufällig mitbekommen habe, dass es doch viel mehr waren, als alle meine Ärzte, Familie, Freunde und ich gedacht haben.

Daher folgende Ratschläge:

  1. Neurologe/ besser Epileptologe die Anfälle genau definieren lassen(Zwingend notwendig)

  2. Wenn es sich noch um ein Kind handelt Termin in Bethel (Epilepsieklinik auch speziell für Kinder und Kleinkinder inklusive Mutter/Elternbetreuung) ausmachen. Dauert u.u. mehrere Monate bis man einen Termin bekommt, rentiert sich aber. Ist die Tochter bereits älter sind auch Kehl-Kork oder Erlangen zu empfehlen.

  3. Geh mit dieser Frage aufs Epilepsienetzwerk, da sind mehrere betroffene Patienten und Angehörige, die Dir/Euch mehr Ratschläge erteilen können.

Nur noch ein ernstgemeinter und wirklich wichtiger Ratschlag, der mir sehr am Herzen liegt, geht nicht nach Bonn zu dem Prof. Elger. Dieser Wahnsinnige operiert viel zu gerne am Hirn herum, als dass er (nicht nur in meinen Augen, sondern auch der Epileptologen, mit denen ich bisher zu tun hatte) noch irgend ein Anrecht auf Objektivität hätte. Dessen Ratschläge sind sehr mit Vorsicht zu genießen (am heftigsten fand ich seine Idee, Kleptomanen im Hirn herumzuschnippseln um sie von ihrer Krankheit vielleicht eventuell heilen zu können.)

Alles Gute!

hallo kabatee ich kenne diese krank heit sehr gut wichtig ist das die person immer die tabletten nehmen muss ansonsten kann sie normal leben und sollte sie ein anfall haben nicht fest halten weil diese person kraft haben wie ein bär die wissen danach nicht was gwesen ist im fachlichen heist die krankheit grand mal anfall und schauen das die zunge nicht nach hinten fält dann wirds gefährlich für sie ,frage warum bekommt sie morgens ein anfall nimmt sie die tabletten nicht regelmässig ansonsten muss sie eingestellt werden
inder klinik die neurologie haben okay

Ja es gibt hald nicht nur den oder die Anfall Anfälle... Der am Morgen kann von verschiedenem Urspeungs sein... Last es mal abklären, sucht einen Neurologen auf, last ein EEG machen... vielleicht ist es garnicht so schlimm kann auch ein einzelfall gewesen sein... schau mal bei Facebook auf meiner Gruppe der Epileptiker vorbei... vielleicht findest du Rat oder trost, Lg!

Hallo, wenn du die Anfälle etwas konkreter beschreiben könntest kann ich besser darauf eingehen. Ich versuche es trotzdem mal so.
Ich habe manchmal (in letzter Zeit selten) auch in den Morgenstunden Anfälle. Bei mir treten die Anfälle allerdings "nur" in den Morgenaufwachstunden auf (also im Schlaf). Wenn der Anfall nicht zu stark war gehe ich ganz normal arbeiten. Ansonsten melde ich mich für einen Tag krank und dann gehe ich am nächsten Tag wieder abreiten. Das Leben mit dieser Krankheit ist nicht einfach zu meistern da man immer mit Vorurteilen zu kämpfen hat.
Man sollte auf keinen Fall den Fehler machen und Epilpesie in einem Bewerbungsgespräch erwähnen, wenn diese einen nicht im Alltag beeinträchtig. Ansonsten habe ich ein ganz normales Leben. Meine Familie, meine Freundin, und meine Freunden gehen mit mir ganz normal um. Allerdings soltten sich Frau mit Epilepsie bei Kinderwunsch vorher mit Ihren Neurolgen sprechen.
Ich hoffe das ich dir etwas helfen konnte.

Hier findest du noch nützliche Infos

http://www.epilepsie-netz.de/

LG

Du, da sind meines Erachtens die möglichen Antworten hier in GF vollkommen fehl am Platz. Das ist keine Frage für eine Ratgeberplattform, die sich mehr oder weniger aus Laien und/oder Halblaien zusammensetzt, sondern das ist eine Frage für den Pädiater, den Internisten oder den Neurologen, die vorab unbedingt intensive Diagnostik verlangt (EEG, Schlaf-EEG, Schädel-CT, usw.), um dann medikamentös eingestellt zu werden. Wenn die Tochter der bekannten korrekt eingestellt ist, gibt es keine Besonderheiten, mit denen man "umgehen können" müsste. Epilepsie ist in den meisten Fällen sehr gut therapierbar.

Eine Tochter einer Bekannten hat diese form von Epilepsie

Welche denn ? Du solltest das schon etwas konkreter beschreiben

Die Form kommt nur nach dem Aufstehen circa eine Stunde zu einem Anfall.

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