EOS SID Süddeutscher Inkasso-Dienst GmbH, Hamburg - falscher Nachname

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13 Antworten

Wie soll ich reagieren?

Schriftlich widersprechen. Gib an, dass es sich wohl um eine Personenverwechslung handelt und man dich nicht weiter belästigen soll, wenn man den Vertragsschluss nicht nachweisen kann. Weitere Bettelbriefe führen zu einer Strafanzeige (§§ 240, 263 StGB) deinerseits.

Können die mir ohne Recht das Konto pfänden lassen oder ein Mahn bzw Vollstreckungsbescheid schicken?
  • Pfänden nein, dazu ist ein rechtskräftiger Schuldtitel von Nöten
  • Einen Mahnbescheid können sie dir selbstverständlich schicken, wenn sie willens sind dafür 32,- € oder mehr auszugeben.
  • Einen Vollstreckungsbescheid können sie nur beantragen, wenn sie dir vorher den Mahnbescheid schicken und du nicht innerhalb der 14 Tage Frist reagierst.

Nein, es dürfte sich wohl kaum um Betrug handeln, sondern um einer Namensverwechslung. Nicht darauf zu reagieren ist ganz schlicht, denn dann hat der Gläubiger das Recht, das in der Schufa einzutragen.

Daher genauso unverschämt zurückschreiben, dass die die Forderung vollständig bestreitetest, weil du weder Geschäftsbeziehungen mit Energy2day hast noch der Nachnahme stimmt. Weiß dann ausdrücklich darauf hin, dass du mit sofortiger Strafanzeige wegen versuchten Betrug, Nötigung und Erpressung reagierst, wenn die noch mal mal mit Pfändung u. ä. drohen.

Drohen mit Pfändung u. ä. trotz bestritten Forderung sehen die Gerichte ganz klar als Nötigung und Erpressung an!

Diese Inkassoläden haben NULL Sonderrechte, die können weder den Konto pfänden noch sonst was, die können nur einen Mahnbescheid erstellen lassen, auf den du mit "erkenne die Forderung NICHT an" antwortest. Dann muss der Laden dir beweisen, dass du da Kunde bist, nicht umgekehrt. Allein schon wegen des anderen Namens wird kein Gericht jemals was unternehmen. Denke auch daran, du musst überhaupt nicht bei der Aufklärung der Sache mithelfen. Wenn der Laden nichts beweisen kann, ist das deren Problem, nicht deins.

flirtheaven 02.07.2014, 09:34
Nicht darauf zu reagieren ist ganz schlicht, denn dann hat der Gläubiger das Recht, das in der Schufa einzutragen.

ja und? mit falschem namen ist das für den fragesteller wohl kaum von bedeutung.

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hasenfuss67 02.07.2014, 11:18
@flirtheaven

Die werden sich hüten, eine nicht titulierte Forderung der Schufa zu melden.

Drohugen mit Schufaeintrag usw. kann man mit ner Strafanzeige wg Nötigung beantworten.

Der Gläubiger kann das nur dann der Schufa melden, wenn das vorher im Vertrag, wie z.B. Handyvertrag, Kreditvertrag usw. vereinbart wurde.

Ansonsten gilt:

Ohne Titulierung keine Schufa.

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Jewi14 02.07.2014, 16:35
@hasenfuss67

Eine Mahnung/Forderung, die man nicht widerspricht, kann aber nach den Regeln der Schufa eingetragen werden. Ansonsten könnte doch jeder Schuldner sich nicht melden und damit auch keine Chance, die offene Forderung einzutragen.

Außerdem steht in der Schufa ganz sicher mehr drin als nur titulierte Forderungen,.

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Wenn du mit dieser Firma "Energy2day" nie etwas zu tun hattest, also keine offene Forderungen bestehen, dann ignoriere diese Mitteilung. Reagiere nicht auf die Mitteilung des Inkassobüros. Alleine schon der Hinweis, dass dein Nachname falsch geschrieben ist, lässt darauf schliessen, dass es sich hier um den unerlaubten Versuch handelt, dich abzuzocken. Ich habe auch schon Mahnungen via Internet von Inkassobüros mit Drohungen erhalten. Wenn man sicher ist, nichts bestellt zu haben, oder angebliche Forderungen aus der Luft gegriffen sind, dann nicht reagieren. Es kann sein, dass die weitere Mahnungen mit Pfändungsandrohungen schicken. Auch darauf nicht reagieren. Wenn es dir allerdings zu bunt wird mit den Mahnungen, dann mach es wie ich. Kurze Nachricht an das Inkassobüro (hier würde ich auch den falschen Nachnamen und keine Adresse angeben) , so weitere Drohungen eingehen, unverzüglich eine Anzeige bei der Staatsanwaltschaft erfolgt. Danach habe ich in keinem Fall mehr von einem Inkassobüro etwas gehört.. Die setzen mit ihren Drohungen auf die Angst der Adressaten und oft zahlen die Leute auch die Rechnungen, ohne dass es dafür rechtliche Gründe gäbe. Hat man gezahlt, obwohl die Forderung nicht rechtens ist, dann entstand dem "Kunden" ein wirtschaftlicher Schaden und somit ist der Straftatbestand des Betruges erfüllt. Also nicht reagieren, nicht zahlen und auf keinen Fall einem Lastschrifteneinzug zustimmen. Angst muss du absolut keine haben, wenn gegen dich keine Forderungen geltend gemacht werden können. Oftmals sind diese Inkassoschreiben auch mit Absender eines Rechtsanwaltes versehen, welchen es gar nicht gibt. Ich habe mich auch schon über solche Inkassomitteilungen geärgert und hätte gerne gegen den einen oder anderen dieser Inakassobüros geklagt., Doch leider liess es bis dato keines dieser Büros soweit kommen. Solange ich nicht zahle ist mir auch kein Schaden entstanden und da ist eine Klage sinnlos.

Du brauchst darauf nicht zu handeln, das ist eindeutig ein Betrugsversuch. Ohne weiteres koenjnen die dein Konto nicht pfaenden, dazu sind sie nicht befugt, Erst wenn du einen Mahnbescheid erhaelst und zwar vom Amtsgericht zugestellt dann musst du reagieren und einen Widerspruch einlegen. Erst dann wird ueberprueft vom Gericht ob die Forderung zu Recht besteht oder nicht. Dazu muss das Inkassounternehmen Beweismaterial vorlegen beziehungsweise das Stromunternehmen.

kevin1905 02.07.2014, 11:12
Erst dann wird ueberprueft vom Gericht ob die Forderung zu Recht besteht oder nicht.

Nicht automatisch, es sei denn der Gläubiger hat das entsprechende Kreuzchen bei Antragsstellung zum Mahnverfahren gemacht.

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Vielleicht solltest du wenn mal zur Polizei gehen, die können dir bestimmt weiter helfen. Solchen Leuten muss man das Handwerk legen !

WZ1955 02.07.2014, 09:32

Bei dem momentanen Sachstand ist die Polizei (noch) nicht zuständig.

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Nachtrag: Zusätzlich zu den Antworten und Kommentaren von gestern erhältst du unter dem nachfolgenden Link sehr nützliche Informationen über die Vorgehensweise und dem Umgang gegenüber seriösen und unseriösen Inkasso-Diensten, ebenso über den Umgang mit gerichtlichen Mahnverfahren sowie Schufa etc.

http://www.computerbetrug.de/abofallen-im-internet/inkassofirmen-und-ihre-drohungen

http://www.ciao.de/sid_inkasso_de__Test_2830459

Lies dir den Link mal ganz durch !

Welchen Rat kann man Kunden geben die von SID angeschrieben werden? Man könnte nun Schlicht sagen, einfach nicht antworten, denn SID ist nicht in der Lage wirklich auf ein Schreiben eines Kunden zu reagieren. Wir haben eine Forderung eines Auftraggebers der auch mit SID zusammenarbeitet aus rechtlichen Gründen nicht beglichen. SID wurde eingeschaltet und auf bisher 5 Schreiben an SID wurde keins beantwortet. Somit sieht man wie mit den Eigenen Forderungen dort wohl gearbeitet wird. Liegen lassen bis die Vollstreckungsbescheid vorliegt und wenn wir viel Geld verdienen werden wir tätig. Also als Kunde nochmals nicht an SID schreiben, sondern am besten bei einer unberechtigten Forderung gleich einen Anwalt aufsuchen der dies klären wird. Wenn die Forderung berechtigt ist, dann sollte man klar einen Vorschlag unterbreiten und schnell tätig werden, aber nicht bei bestrittenen Forderungen.

derfold 02.07.2014, 09:02

Lies dir den Link mal ganz durch !

der link ist 10 jahre alt!

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Ontario 02.07.2014, 09:03

Die SID wird keinen Vollstreckungsbescheid schicken. Ein Vollstreckungsbescheid wird vom Gericht erlassen und nicht von der SID. Die SID wird sich hüten, einen Vollstreckungsbescheid bei Gericht zu beantragen, weil die genau wissen, dass die Forderung nicht berechtigt ist. Der Kunde hat im vorgenannten Falle keine Rechnung, keine Mahnungen und dazu noch ein falscher Nachname. Aufgrund des faslchen Nachnamens keine ladungsfähige Adresse ! Auch wenn der Kunde eine berechtigte Forderung nicht zahlt, obwohl er Mahnungen erhalten hat, ist der nächste Schritt ein Mahnbescheid. Reagiert der Kunde auch darauf nicht, lässt also die Frist verstreichen, erst dann kann ein Vollstreckungsbescheid bei Gericht beantragt werden, oder eben eine Klage. Man könnte freilich von der SID verlangen, dass die eine Abschrift der Rechnung schicken, welche die angebliche Forderung begründet. Gleichzeitig eine Bestätigung darüber verlangen, dass die "Energy2day" die SID beuaftragt hat, gegen den Kunden vorzugehen. Das würde ich , so der Nachname stimmen würde, auch veranlassen. Das alleine nur aus Spass, wenn ich mir sicher bin, dass die Forderung zu unrecht besteht. Beiden Anfragen wird die SID wohl nicht nachkommen und somit ginge die ganze Sache ins Leere. Die SID setzt mit ihren Drohungen darauf, dass sich der Angeschriebene einschüchtern lässt, Angst bekommt und dann zahlt. Damit würde der Straftatbestand des Betruges erfüllt sein, so die Forderung nicht rechtens ist und es sich um reine Abzocke handelt. Soweit lassen die es aber nicht kommen. Schon gar nicht auf eine Klage vor Gericht.

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WZ1955 02.07.2014, 09:16
@Ontario

Die SID wird keinen Vollstreckungsbescheid schicken??? Irrtum!!!! Vgl. meine Antwort oben. Wenn man einem gerichtlichen Mahnbescheid nicht innerhalb der Frist widerspricht, kann der Gläubiger einen Vollstreckungsbescheid beantragen. Dann muss man bezahlen, unabhängig davon, ob die ursprüngliche Forderung berechtig war! In vorliegenden Fall ligt wahrscheinlich lediglich ein Irrtum bei der SID vor. Willentliche Abzocke oder Betrugsversuch sind doch nur reine Spekulation.

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mepeisen 02.07.2014, 15:31
@WZ1955

Solche Irrtümer sind Absicht. Es gibt keinen vernünftigen Weg, von Herrn "Egon Mustermann aus München" auf Herrn "Dietrich Musterfrau aus Berlin" zu schließen, wenn es keine Verbindung zwischen beiden gibt.

Folgender Fall (nicht fiktiv, ich nenne nur nicht die Namen, es ist wirklich so passiert):

  • Herr Mustermann wohnt unter Adresse A.
  • Herr Mustermann zieht um nach Adresse B.
  • Inkasso hat nun eine offene Forderung gegenüber Herrn Master zu betreiben, wohnhaft unter Adresse C (ein Ort weiter). Die Vornamen sind nicht identisch, die Nachnamen A und C unterschieden sich wie im Beispiel, also einer der Namen deutlich gekürzt und anderer Vokal drin.
  • Zufällig ist Herr Mustermann einmal Kunde beim Gläubiger gewesen und zwar Jahre zuvor, aber Vertrag ist regulär geendet.
  • Inkasso schreibt nun Herrn C an, Brief ist aber nicht zustellbar.
  • Inkasso beauftragt das Schwesterunternehmen X damit, den Schuldner zu finden.
  • Schwesterunternehmen X macht nun etwas sehr merkwürdiges: Es fragt beim Einwohnermeldeamt an nach Herrn Mustermann, Adresse C, Geburtsdatum ABC (das richtige des Mustermann).
  • Einwohnermeldeamt antwortet nun dem Unternehmen X: Ja ne, das stimmt so nicht, aber in unserer Gemeinde wohnt unter anderer Adresse B dieser Herr mit diesem Geburtsdatum.

Voila. Wir haben unsere provozierte Personenverwechslung. Durch Verteilung der Unternehmen in mehrere Bundesländer bekommt man die auch nicht über den Datenschutz zu packen. Keiner verrät, warum diese Einwohnermeldeanfrage gemacht wurde. Keiner verrät, wie es sein kann, dass Schulden des Herrn Master auf Herrn Mustermann umgeschrieben wurden. Selbst vor Gericht behauptet man steif und fest, die Einwohnermeldeauskunft würde doch beweisen, dass der Schuldner von C nach B umzog.

Klar, kann man nun von einem Versehen ausgehen. Wieso aber sieht man dann das Versehen nicht ein und gibt zu, dass es passiert ist? Wieso behauptet man weiterhin steif und fest, dass alles richtig sei? Einfache Antwort: Weil es einen Titel gibt. Ja. Richtig. Es gibt einen Titel, lautend ursprünglich auf Herrn Master in Adresse C und dieser wurde auf Herrn Mustermann auf Adresse B umgeschrieben mit eben diesen Argumenten, das Einwohnermeldeamt habe das doch bewiesen. Dem Schuldner bleibt aus prozessualen Gründen nichts übrig als auf einen Vollstreckungsversuch zu warten. Erst dann kann er eine Vollstreckungsabwehrklage einreichen. Dieser Vollstreckungsversuch erfolgt aber nie. Stattdessen ein Schufa-Eintrag. Über die Schufa versucht das Inkasso das nun auszusitzen. Nach dem Motto "Zahl halt, dann ist es raus." Bemühen, den wahren Herrn Master aufzufinden, gibt es nicht. Vermutlich ist er unbekannt verzogen. Und Herr Mustermann hat Geld und das weiß das Inkasso. Normalerweise hätten die längst versucht zu pfänden, Herr Mustermann hat Geld... Sie wissen aber, dass sie hier Betrug begangen haben und wollen nicht, dass gegen sie ermittelt wird, wenn daraus vollendeter Betrug wird. So ist das im Moment eine Pattsituation.

Und ja, solche "provozierten Personenverwechslungen" passieren mittlerweile deutlich zu oft, als das man nur noch denken könnte, dass dies immer ein Versehen sei.

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WZ1955 02.07.2014, 17:33
@mepeisen

Hallo mepeisen! Dies mag sich so zugetragen haben. Einen unberechtigten Schufa-Eintrag kann kann man auch wieder löschen lassen, wenn man dies der Schufa mit entsprechender Begründung mitteilt. Ist zwar ärgerlich, aber kein "Beinbruch". Ich habe selbst mehrfach Mahnbescheiden gegenüber dem Gericht widersprochen. Meine Schufa war und ist blütenweiß. Man sollte nicht vergessen, dass die Schufa und andere gleichartige Unternehmen dazu dienen, "faule" Kunden vor der Allgemeinheit und auch vor sich selbst zu schützen (Stichwort: Überschuldung). Jedenfalls braucht NovBen05 sich derzeit keine Sorgen machen, ungerechtfertigte Gebühren, welcher Art auch immer, bezahlen zu müssen, wenn die gestellten Forderungen tatsächlich unberechtigt sind, wovon ich ausgehe.

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Keine Angst. Das Wichtigste für dich ist, dass du ganz sicher bist gegenüber dem Gläubiger keine Schuldenverpflichtung zu haben!!! Du musst bzw. solltest reagieren, wenn du vom Gericht einen Mahnbescheid bekommst. Wenn du nämlich nicht innerhalb der Frist Widerspruch, z.B. wegen nicht berechtigter Forderung, einlegst, erhälst du einen Vollstreckungsbescheid. Dann musst du bezahlen, unabhängig davon, ob die ursprüngliche Forderung berechtigt war oder nicht. Wenn du vorher Klarheit haben möchtest, rufe beim Inkasso an und teile denen dann mit, wegen welchen Aktenzeichens du anrufst und dass du der falsche Empfänger bist. Deinen Namen brauchst du ja gar nicht zu nennen. Wenn die dann trotzdem gegen dich aktiv bleiben, ist das deren verplempertes Geld. Warte dann einfach auf den Mahnbescheid. Bis auf das Briefporto für den Widerspruch brauchst du keine Kosten zu befürchten.

kevin1905 02.07.2014, 11:10

Obwohl ich das Telefonieren sein lassen würde.

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WZ1955 02.07.2014, 17:36
@kevin1905

Wenn es ihr/ihm zur Bewältigung seiner Unsicherheit/Angst hilft, warum nicht?!

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hasenfuss67 02.07.2014, 18:27
@WZ1955

Man telefoniert NIEMALS mit Inkassoneppern.

Wenn der Fragesteller eh schon verunsichert ist, wird er durch die rhetorisch geschulten Inkassonepper erst mal richtig belabert.

Ein Inkasso will niemals irgendeinen Sachverhalt klären, sondern NUR Kohle sehen.

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ich würde gar nicht handeln, weder zurückschreiben, noch sonstwas. viele reagieren da drauf und bekommen angst und zahlen. machen das 10 oder 100 oder 1000 leute, rentiert sich das mit dem porto.

Erst wenn du Post von einer offiziellen Dienstbehörde bekommst, würde ich handeln. Also vom Gericht, Staatsanwaltschaft oder Polizei. Da wird gar nix gemacht.

NovBen05 02.07.2014, 08:22

einen mahnbescheid kann man ja widersprechen, hab ich gelesen. mit den hinweis , dass ich nicht die person bin. ich hab nur angst vor kosten, die mir trotzdem reingedrückt werden.

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flirtheaven 02.07.2014, 08:28
@NovBen05

mit mahnbescheid ist aber der gerichtliche mahnbescheid gemeint. auf unberechtigte forderungen brauchst du vorher gar nicht zu reagieren.

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WZ1955 02.07.2014, 17:40
@NovBen05

Du brauchst nur darauf Hinzuweisen, dass die Forderung gegen dich zu unrecht besteht. Es können dir "trotzdem" keine Kosten reingedrückt werden, weder vom Inkasso, von Anwälten und vom Gericht so wieso nicht. Bleib cool und geschmeidig!

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WZ1955 02.07.2014, 17:46
@WZ1955

Allerdings solltest du die 14-tägige Widerspruchsfrist ab Erhalt eines Mahnbescheides, d.h. Zustellungsdatum auf einem gelben Brief vom Gericht beherzigen. Nun bist du von vielen Seiten hinreichend informiert und ich verabschiede mich bezüglich deiner Frage.

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Einfach ignorieren, das ist ein Betrugsversuch.

flirtheaven 02.07.2014, 08:29

vielleicht is es auch einfach nur ein versehen.

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mepeisen 02.07.2014, 08:32
@flirtheaven

Unwahrscheinlich. Die versuchen sich an einer Personenverwechslung. Wenn Schuldner nicht mehr wiedergefunden werden, experimentieren Inkassos in den letzten zwei drei Jahren sehr gerne. Sie haben zwei Hoffnungen: Entweder der gefundene Schuldner weiß sich nicht zu helfen, widerspricht einem Mahnbescheid nicht und ist der Dumme der zahlt oder aber man hat Glück und findet den richtigen Schuldner wieder.

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mepeisen 02.07.2014, 08:36

Und genau deswegen würde mich zunächst der Weg zum Inkasso führen. per Einschreiben: "Ich fordere Sie umgehend auf, mir gemäß BDSG sämtliche personenbezogenen Daten offen zu legen, die Sie gespeichert haben, sowie deren Herkunft, sowie eine Vollmacht und einen Vertragsnachweis. Sie werden mir detailliert erklären, wie Sie auf meine Adresse gekommen sind, da ich mich nicht erinnern kann, jemals einen Vertrag mit XYZ eingegangen zu sein."

Dann abwarten. Sobald klar ist, dass das Inkassounternehmen für die Personenverwechslung verantwortlich ist (und nicht etwa versehentlich ein Einwohnermeldeamt o.ä.), würde ich direkt zur Polizei gehen und dort Strafanzeige wegen versuchten Betrugs/ Identitätsmissbrauch gegen das Inkasso stellen. Ich würde den verdacht äußern, dass die Personenverwechslung absichtlich herbeigeführt wird, weil die den korrekten Schuldner nicht wiederfinden. Das hat zwei Effekte: A) Das Inkasso dreht zwei Rollen rückwärts, sobald es von der Strafanzeige erfährt und B) Selbst wenn nichts dabei rumkommt, den Aktenvermerk gibt es dann.

Es ist eine Unart, dass Inkassos in den letzten paar Jahren immer wieder Personenverwechslungen herbeiführen, um Dumme zu finden, die nicht betreibbare Schulden zahlen.

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flirtheaven 02.07.2014, 09:32
@mepeisen

ich würde kein geld ausgeben. weder für einschreiben, noch für telefonate. die beweislast liegt beim inkassounternehmen.

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WZ1955 02.07.2014, 09:37
@flirtheaven

Aber einem Mahnbescheid sollte dann doch widersprochen werden, sonst Gefahr eines Vollstreckungsbescheides und Zahlungspflicht!!!

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hasenfuss67 02.07.2014, 11:10
@WZ1955

@flirtheaven

eigentlich rate ich auch dazu grundsätzlich keinerlei Kontakt mit Inkassodiensten aufzunehmen.

Die von "mepeisen" vorgeschlagene Mitteilung an das Inkasso macht aber Sinn.

N Fax kann man prima z.B. mit E-Post versenden.

Ich persönlich halte die Formulierung noch für zu zahm ;-)

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mepeisen 02.07.2014, 11:14
@hasenfuss67

Hintergrund meines Hinweises ist folgender Gedanke: Wenn man aktiv (auch mittels Strafanzeige) dagegen vorgeht, hat man immer noch ein weiterführendes Argument. Hin und wieder kommt es vor, dass dem Briefträger gerade auch wegen dem falschen Nachnamen der gerichtliche Mahnbescheid verschütt geht. Plötzlich ist ein Titel im Raum obwohl die Briefe nicht zugestellt wurden und dagegen vorzugehen, wenn nur ein Rechtschreibfehler im Namen ist, wird verdammt schwer und vor allem extrem nervig.

Ob man es erst mal nur via eMail probiert und wartet, ob sie reagieren oder ob man direkt zum Einschreiben greift, ist aber durchaus Geschmackssache. Oft genug reagieren die ja dann doch auf eMails oder ein Fax. Dann hat man sich die Einschreibegebühren gespart.

Natürlich: Streng genommen muss man nicht reagieren. Man muss nur auf gerichtliche Schreiben reagieren.

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wenn es nicht dein nachname ist packe den brief wieder ein, bringe ihn zur post und sage, dass du ihn versehentlich geöffnet hast, er aber nicht für dich ist.

NovBen05 02.07.2014, 08:20

bin am überlegen ob ich da anrufen und denen klarmachen, dass sie versuchen die falsche abzuzocken!!! weil die müssen ja merken, dass sie mich net vera..... können und drohungen wie im abschlusssatz auch nix bringen!!

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flirtheaven 02.07.2014, 08:27
@NovBen05

ich würde auf keinen fall dort anrufen, dann haben sie nämlich deinen richtigen nachnamen und außerdem sind die meist nu unter einer teuren servicerufnummer zu erreichen.

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mepeisen 02.07.2014, 08:30
@NovBen05

Mit Inkassos telefoniert man nicht. Niemals nie nicht. Du kannst nichts beweisen, was gesagt wurde und die suchen nur einen Dummen, der reagiert, wenn sie den ursprünglichen Schuldner nicht finden.

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WZ1955 02.07.2014, 09:27
@flirtheaven

Den Nachnamen muss man bei einem Anruf ja nicht nennen. Einzig die Angabe des Aktenzeichens ist erforderlich. Warum soll sie/er nicht dort anrufen, wenn sie/er die Sache dann doch vom Tisch hat und damit ihre/seine Nerven beruhigt. Eine teure Service-Nummer würde ich allerdings auch nicht anrufen.

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Die können Dir garnichts, da falscher Nachname. Es könnte aber eine Betrugsmache sein.

Einfach ignorieren, das ist versuchte Abzocke.

WZ1955 02.07.2014, 09:21

Woher willst du das so genau wissen?

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